Produktbericht vom 03/18/2013

Schneider Intercom Externe Interventionsstelle bei Schul-Notruf

Auf der Didacta 2013 stellte Schneider Intercom die Möglichkeiten einer externen Interventionsstelle innerhalb eines Schul-Notrufsystems vor.

Bild: Schneider Intercom
Die Leitstellen-Software Comwin ermöglicht die Organisation schneller Hilfe in Notfällen. (Bild: Schneider Intercom)

Alarm-Verifikation ist Standard bei Schul-Notrufsystemen der Schneider Intercom GmbH. Bedingung für Alarmverifikation ist eine während der Schulzeiten besetzte Leitstelle, in der kompetent Entscheidungen getroffen werden. Externe Interventionsstellen, die von Wachunternehmen betrieben werden, bieten hier eine sichere Alternative zum Schulsekretariat.

Alarmverifikation wird ein fester Bestandteil der kommenden Norm sein, die momentan von der DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik) und dem VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.) ausgearbeitet und die Planern Entscheidungshilfe bieten wird. Alarmverifikation durch Sprachkommunikation vermindert nicht nur die Falschalarmquote. Die Möglichkeit der gezielten Ansprache von außen, kann in kritischen Fällen auch zur Deeskalation einer kritischen Situation führen.

Bevor eine Kommune sich für die Installation eines Schul-Notrufsystems entscheidet, müssen viele Fragen beantwortet werden. Die Frage nach der Ansiedelung der Leitstelle ist oft eine planerische Hürde. Darf man es dem Schul-Sekretariat zutrauen, schnell und kompetent die richtigen Entscheidungen zu treffen oder soll diese Bürde nicht lieber nach außen verlagert werden? Was die meisten nicht wissen: Die gesetzliche Notverordnung (§4 Abs. 6) erlaubt keine automatische Weiterleitung von Notrufen auf die „110“, also zur Polizei. Polizei-Dienststellen sind personell nicht entsprechend besetzt.

Eine externe Interventionsstelle, ausgestattet mit der modernsten Leitstellen-Software Comwin, ist daher eine gute Alternative. Sie kann sich ortsunabhängig überall in Deutschland befinden. Mit Eingang des Alarms sieht der Leitstellen-Mitarbeiter direkt eine Darstellung des Schulgebäudes, kann die entsprechende Sprechstelle orten. Bei Schulunfällen kann er sofort die richtigen Rettungskräfte alarmieren. Bei einem Amoklauf informiert er die Polizei und versorgt sie mit dem nötigen Hintergrundwissen. Der „richtige“ Krisennotfallplan erscheint sofort auf seinem „Schirm“. Auf die jeweilige Schule abgestimmte Funktions- und Ruftasten sind mit den lokalen Kontaktdaten hinterlegt.

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Dank der Sprechstellen im restlichen Gebäude ist es möglich, andere Schüler noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte zu warnen und je nach Örtlichkeit evakuieren oder einschließen zu lassen. Die Mitarbeiter der Interventionsstellen sind nicht nur speziell geschult, der Umgang mit Krisen ist auch Bestandteil ihrer Berufsbiografie, so handelt es sich um ehemalige Angehörige der Bundeswehr oder auch Polizei. Zusätzlich verfügen diese Mitarbeiter über weitergehende Sprachkenntnisse, so dass Anweisungen auch in mehreren Sprachen möglich sind, was bei Schulen mit hohem Migrationsanteil wichtig ist. Im Gegensatz zur Polizei unterliegen Interventionsstellen strengen Normen und Vorschriften (EN 50518).

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