URL dieses Beitrags:

News vom 01/21/2010

Studie

Datendiebstahl gefährdet 80 Prozent der Unternehmen

Sensible Daten frisiert, vertrauliche Informationen gestohlen - in deutschen Unternehmen haben Gauner und Bösewichte oft leichtes Spiel. Obwohl aber das Problem des Datendiebstahls längst bekannt scheint, hapert es besonders in mittelständischen Unternehmen häufig an einer ersten Sicherheitsvorkehrung - der Vergabe von Zugriffsrechten.

Eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG unter 300 Unternehmen aus allen Branchen gibt Anlass zur Sorge: Rund 80 Prozent der Betriebe sehen ein ernstes Problem in der betriebsinternen Gaunerei. Ein Drittel der befragten Unternehmen gab an, schon einmal Opfer von Kriminellen in der eigenen Belegschaft geworden zu sein.

Thomas Reeb, Vorstand des Münchner Experten für Sicherheitssoftware im Bereich Identitäts- und Zugriffsmanagement, econet AG, kann ein Lied davon singen: "Oft hapert es schon daran, Risikofaktoren und Compliance-Schwachstellen aufzuspüren." Allzu oft erhielten Hinz und Kunz Zugriff auf unternehmenskritische Informationen, bemängelt er. In mittelständischen Betrieben existiere häufig ein weiteres Problem: Familiäre Vertrauensverhältnisse führen hier oft zum laxen Umgang mit Daten und Rechten.

Das Thema Risikoprävention bei IT-Rechten steht in deutschen Betrieben deshalb ganz oben auf der Agenda 2010, wie die KPMG-Studie zeigt: 87 Prozent der Befragten wollen ihr Berechtigungskonzept überarbeiten. Reeb erklärt dazu: "Klare Regeln bei Zugriffsrechten sind essentiell für die Informationssicherheit. Deshalb sollten auch nur berechtige Datenverantwortliche in der Lage sein, vorgeschriebene Zugriffsrechte zu vergeben." Dies lasse sich mit Hilfe einer Provisioning-Lösung abdecken.

Mehr zum Thema

Kontakt- und Firmen-Infos im Branchenverzeichnis

Lesezeichen

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Diese Seite zu Delicious hinzufügen Lesezeichen bei Google setzen Link auf Facebook teilen