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News vom 02/05/2010

Kaspersky

Analyse zum Safer Internet Day

Die Bedeutung des World Wide Webs wird immer größer, die Nutzergruppen immer vielschichtiger. Anlässlich des am 9. Februar weltweit stattfinden Safer Internet Day macht Kaspersky Lab auf die IT-Gefahren aufmerksam, die mit der Popularität des Internets einhergehen.

Deutsche und US-amerikanische Statistiken zeigen, dass die 12- bis 19-Jährigen das Internet vor allem zur Kommunikation nutzen. Dabei verbringen rund 50 Prozent ihre Online-Zeit in sozialen Netzwerken sowie mit Messenger- und E-Mail-Programmen. Passenderweise lautet das diesjährige Motto des Safer Internet Day „Think before you post“. Da Kinder und Jugendliche zahlreiche persönliche Informationen heutzutage im Internet auf Facebook und Co. veröffentlichen, bietet das Internet Informationsquellen, um komplette Persönlichkeitsprofile zu erstellen. Für Cyberkriminelle die Möglichkeit, über so genannte „Social-Engineering-Tricks“ gezielt die Computer von Kindern und Jugendlichen anzugreifen.

Erwachsene nutzen das Internet hingegen vornehmlich zur Informationsrecherche und zum Online-Banking. Durch so genannte Phishing-Angriffe werden Anwender von Online-Shopping- oder Homebanking-Diensten immer öfter Opfer von Computerkriminalität. Nutzer werden ohne es zu merken auf eine von Online-Betrügern gefälschte Banken-Seite geleitet. Gibt der Anwender dort seine persönlichen Banking-Daten ein, erscheint eine Meldung, dass ein technisches Problem aufgetreten sei. Doch Benutzername, Passwort oder TAN-Nummer werden tatsächlich zum Angreifer gesendet, der damit auf Kosten des Opfers Banktransaktionen vornehmen kann.

Internet-Nutzer über 65 – die so genannten Silver Surfer – nutzen das Internet zumeist zur E-Mail-Kommunikation sowie für Informations-Dienste, von der Reiseplanung über Wetterinformationen bis zu Nachrichten. Daher ist bei Cyberkriminellen der Versand von angeblichen E-Mails großer Online-Reiseveranstalter wie Opodo und Expedia beliebt. Die Gefahr: Im Anhang befindet sich eine gefälschte Rechnung, die nach dem Anklicken einen Trojaner auf dem Computer installiert, wenn dieser nicht von einem aktuellen Antiviren-Programm geschützt wird. Die Trojaner spähen dann Passwörter, Kreditkartendaten und TAN-Nummern aus. Nutzer sollten daher darauf achten, dass das digitale Reisebüro auf jeden Fall eine verschlüsselte Verbindung für die Transaktion anbietet.

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