Fachartikel aus PROTECTOR 11/2017, S. 72

Unternehmensdaten verwalten Mehrwert erzeugen

Als Sicherheitsunternehmen will man seinem Kunden ein Gefühl der Sicherheit geben. Man will nicht nur den Eindruck vermitteln, auf alle Szenarien vorbereitet zu sein, sondern dies auch zeigen. Ohne die Nutzung der richtigen Technologien kann das schwierig und zeitraubend sein.

Bild: Sequrix
Vom Alarmeingang bis zur Dokumentation für den Kunden – ein Datenkreislauf. (Bild: Sequrix)

Digitalisierung hat auf sozialem, kulturellem und ökonomischem Gebiet viel verändert. Die Nutzung kleiner, mobiler Computer und die allgegenwärtige Anwesenheit von Informationen macht das Leben smarter. Dies schlägt sich auch in der Unternehmenswelt nieder. In dem, was das Forschungsinstitut Forrester nun „die Ära der Kunden“ nennt, wollen Kunden nicht nur mehr, sie erwarten auch mehr. Mit anderen Worten, das Verhältnis zwischen Anbieter und Abnehmer hat sich zu letzterem verschoben. Unternehmen müssen hart arbeiten, um als Autorität angesehen zu werden. Kunden stellen heute hohe Anforderungen an Sicherheitsunternehmen und deren Mitarbeiter, deren Arbeitsweise und Informationen. Der Auftraggeber will schließlich wissen, worin er investiert: Ist jeder Euro, den er an ein Sicherheitsunternehmen bezahlt, eine kluge Investition? Darum ist es von Vorteil, wenn das Sicherheitsunternehmen seine Leistungen mit deutlichen Zahlen untermauern kann. Eine Erklärung basierend auf „Bauchgefühl“ ist schließlich weit weniger überzeugend.

Steigerung der Datenmenge

Im Vergleich zu früher generiert die Nutzung digitaler Technologie viele neue Formen von Daten. In der Sicherheitswelt erleben wir die Erscheinung des Smartphones, und wir sehen Experimente mit Videosystemen, Sensoren und sogar Drohnen. Diese Geräte sind für sich genommen interessante Informationsquellen. Noch interessanter ist jedoch die Verbindung dieser Quellen, auch das „Internet der Dinge“ genannt. Auch bei Sequrix, einem Anbieter von Wächterkontrollsystemen (WKS) und Managementsoftwaresystemen für Sicherheitsdienstleister, arbeitet man intensiv daran, Informationsquellen zu verbinden. Man sucht nützliche Verbindungen zum Beispiel zwischen mobilen Geräten, NSL, Rezeptionen und Sensoren in Objekten. Dabei nutzt das Unternehmen unter anderem Richtlinien wie die VdS 3138 zum direkten, digitalen Weiterleiten von Meldungen an Interventionskräfte. Innerhalb der Software von Sequrix werden Daten aus mehreren Informationsquellen verknüpft. Damit will man nicht nur Sicherheitsdienste automatisieren und Wachleute besser kommunizieren lassen, sondern dem Sicherheitsunternehmen auch wertvolle Informationen bieten. Damit erhält es Einsicht in die Effektivität seiner Wachleute. Man sieht visualisierte Daten zu ausgeführten Diensten, Aufgaben, Kontrollrunden und Anmer kungen. Des Weiteren geben Management informationen Echtzeit-Einsicht in Kunden- und Finanzdaten, so dass diese problemlos analysiert werden können. Daten, die man sichtbar machen möchten, können dem Auftraggeber präsentiert werden; etwa mit dem Kundenportal von Sequrix oder durch ausführliche Berichte. Natürlich soll auch die sichere Datenspeicherung innerhalb von Sequrix überzeugen. Sequrix ist nach ISO 27001 und SOC2 zertifiziert und arbeitet mit Zwei-Faktor-Authentifizierung. Damit ist man auf heutige und zukünftige (europäische) Datenschutzgesetze vorbereitet.

Einen Vorsprung entwickeln

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Dienstleistungen müssen ständig auf die sich ändernden Bedürfnisse des Marktes abgestimmt werden. Mit der Software erhält der Sicherheitsdienstleister Feedback über die Funktion seines Sicherheitsunternehmens, er kann seine Prozesse optimieren und neue Elemente in seinem Portfolio entwickeln.

Walter Rijk, Geschäftsführer, SequriX B.V.

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