Fachartikel vom 12/13/2017

Net at Work / Microsoft DSGVO bedingt E-Mail-Verschlüsselung

Ohne die Verschlüsselung der Mail-Kommunikation wird kein Unternehmen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erfüllen können, dabei gehört sie zu den leicht umzusetzenden Maßnahmen. Net at Work und Microsoft leisten gemeinsam Hilfestellung.

Bild: Net at Work
Stefan Cink, E-Mail-Sicherheitsexperte bei Net at Work. (Bild: Net at Work)

Mail-Kommunikation ist sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich ein häufig genutzter Kanal für den Austausch personenbezogener Daten. Ohne eine spezielle E-Mail-Verschlüsselung ist Mailverkehr auf jedem Knotenpunkt während des Transports einfach mitlesbar – ein Zustand, der schon heute nicht mit dem Datenschutz vereinbar ist und mit der Pflicht zur vollständigen Anwendung der Datenschutz-Grundverordnung ab dem 25. Mai 2018 noch einmal in den Mittelpunkt des Interesses rückt. Kunden werden vermehrt auf den sicheren und vertraulichen Umgang mit ihren Daten achten. Mit Blick auf die teilweise schleppende Umsetzung der DSGVO erwarten Fachleute eine Welle an Abmahnungen für Unternehmen, die den Anforderungen der DSGVO nicht nachkommen.

Einfach und schnell umsetzbar

Dabei ist die Einführung einer komfortablen und praxisnahen E-Mail-Verschlüsselung heutzutage schnell und einfach umsetzbar. „Früher hat die recht aufwendige Verwaltung von Zertifikaten und Einstellungen für eine größere Anzahl an Mailnutzern Unternehmen und Organisationen oft abgeschreckt. Zusätzlich war die Verbreitung noch sehr gering und die Gegenseite musste auch Verschlüsselungstechnik einsetzen. Das ist heute mit modernen Secure-Mail-Gateways ganz anders“, sagt Stefan Cink, E-Mail-Sicherheitsexperte bei Net at Work. „Zum einen werden alle Einstellungen zentral und serverseitig vorgenommen und die Administration wird durch Regeln automatisiert. Zum anderen bietet unsere Lösung auch einfach zu nutzende Wege für eine verschlüsselte Kommunikation, wenn der Empfänger über keine eigene Verschlüsselungstechnik verfügt. Damit kann die Verschlüsselung nun zur Regel werden.“

Initiative „Mittelstand verschlüsselt“

Gemeinsam mit der Bundesdruckerei hat Net at Work die offene Initiative:“Mittelstand verschlüsselt!“ ins Leben gerufen und macht damit die verschlüsselte und somit sichere Mail-Kommunikation auch für den Mittelstand einfach zugänglich. Auch kostenseitig ist das Angebot der Initiative nach Aussage des Unternehmens sehr ansprechend. Für den Gegenwert von zwei Briefmarken im Monat könne ein User sicher kommunizieren und so vertrauliche Daten seiner Kunden schützen.

Aushängeschild des Datenschutzes

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„Wir sehen im Markt, dass sowohl geschäftliche als auch private Kunden verstärkt darauf achten, ob Unternehmen in der Lage sind, die Mail-Kommunikation zu verschlüsseln. Nutzt ein Unternehmen standardmäßig keine E-Mail-Verschlüsselung oder ist es auch auf Nachfrage nicht in der Lage, diese anzubieten, ist jedem Kunden sofort klar, dass die Sicherheit seiner Daten bei diesem Anbieter keine Priorität genießt“, sagt Uwe Ulbrich, Geschäftsführer bei Net at Work. Vor diesem Hintergrund empfiehlt Net at Work allen Unternehmen, noch vor dem Ende der Übergangsfrist zur DSGVO eine moderne Lösung zur E-Mail-Verschlüsselung einzuführen. Der Einführungsaufwand ist gering, es bedarf keiner großen Abstimmungsrunden im Unternehmen und gute Lösungen sind so intuitiv, dass kein Schulungsbedarf entsteht. Damit gehört die Einführung einer E-Mail-Verschlüsselung zu den eher einfachen Aufgaben im Kanon der DSGVO-Maßnahmen und Unternehmen können hier schnell Erfolge nachweisen.

Partner von Microsoft

Als strategischer Partner für E-Mail-Verschlüsslung wurde Net at Work von Microsoft eingeladen, auf dem „DSGVO Connect Tag“ am 15. Dezember 2017 in München seine Lösung „NoSpamProxy“ vorzustellen. Die Lösung fügt sich demnach nicht nur nahtlos in die Microsoft-Welt ein, sondern unterstützt zudem alle Deployment-Modell von On-Premise über Hybrid bis zum Cloud-Service und kann auch vollständig in Azure betrieben werden.

Ohne die Verschlüsselung der Mail-Kommunikation wird kein Unternehmen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erfüllen können, betont das Unternehmen. Dabei gehöre Verschlüsselung zu den leicht umzusetzenden Maßnahmen.

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