Fachartikel vom 01/16/2018

Abus-Kameras überwachen Festival In Sicherheit feiern

Die Angriffe auf Musikfestivals in Paris und Manchester haben gezeigt, dass bedenkenloser Konzertgenuss leider der Vergangenheit angehört. Um Sicherheit zu gewährleisten, müssen Sicherheitstechnik und -dienste effektiver ineinandergreifen.

Bild: Abus Security Center
Kameras von Abus unterstützen bei Kontrollen die Suche nach gefährlichen Gegenständen und Substanzen. (Bild: Abus Security Center)

Bunt geschminkte Gesichter, ausgefallene Kostüme und eine unbändige Feierlaune –über 15.000 Musikliebhaber begrüßt das Electrisize Festival über zwei Tage auf dem liebevoll hergerichteten Festivalgelände. Auf dem Musikprogramm stehen dabei international bekannte DJ-Größen der Elektroszene, darunter Aka Aka, Da Tweekaz und Danny Avila. Das für Veranstaltungszwecke umfunktionierte Gelände des Klosters Herrenbusch erstreckt sich über vier Hektar und umfasst neben drei eindrucksvoll gestalteten Bühnen einen Eingangs- und Imbissbereich und mehrere Schleichwege.

Teamwork mit Sicherheitsdienstleistern

Gerade im Gedränge der feiernden Besucher zur Dämmerungszeit ist es schwierig, alles im Auge zu behalten. Aus diesem Grund verlässt sich Festivalveranstalter Raphael Meyersieck auf eine moderne Videoüberwachung des Herstellers Abus, die ihm zusammen mit einem Sicherheitsdienst die Möglichkeit bietet, bei verdächtigen Personen, gefährlichen Gegenständen oder Diebstahl direkt einzugreifen. Für eine professionelle und kosteneffiziente Installation des Videoüberwachungssystems wandte er sich an Philip Deteren, Geschäftsführer der Sicherheitsfachfirma CDD GmbH & Co. KG aus der Region.

Verkabelte Videoüberwachung

Nach fachkundiger Sichtung des Festivalgeländes nahm die Installation von IP Tubekameras sowie der IP PTZ Domekameras für den Außenbereich zwei Arbeitstage in Anspruch. Dabei konnten die relevanten Orte schnell gefunden und die Kameras an unauffälligen Stellen installiert werden. Dazu Meyersieck: „Besonders gefällt mir, dass die Sicherheitstechnik sich dezent ins Gesamtbild einfügt. So wird die Feierlaune der Festivalbesucher nicht durch das Gefühl getrübt, beobachtet zu werden“.

Bild: Abus Security Center
Gerade Großveranstaltungen müssen heutzutage besonders geschützt werden (Bild: Abus Security Center)

Eine Herausforderung der Umsetzung stellte die Verlegung der Kabel bis zum Festivalgelände dar: Insgesamt 1.700 Meter Netzwerkkabel verlegte das Team um den Sicherheitsexperten Deteren, um ein reibungslos funktionierendes Videoüberwachungssystem zu errichten.Zuverlässige Detektion

Besonders im Eingangsbereich gilt es, die Besucher einer gründlichen Kontrolle zu unterziehen. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Sicherheitspersonal ist dabei entscheidend. Verdächtige Personen und Langfinger sowie mitgeführte gefährliche Gegenstände oder Substanzen können hier mit geschultem Blick auf das Überwachungsbild schnell entdeckt und gezielt aus der Menge herausgegriffen werden.

Auch größere Taschen und Rucksäcke werden zuverlässig erkannt und aussortiert. „Zu gefährlichen Gegenständen gehören beispielsweise Glasflaschen, die bei Zerbrechen zu Verletzungen führen können sowie Feuerzeuge und leicht entzündliche Flüssigkeiten“, erklärt Meyersieck.

Bild: Abus Security Center
Raphael Meyersieck (links) und Philip Deteren. (Bild: Abus Security Center)

Im Falle eines Feuers können sich Gefahrensituationen zusätzlich zu einer Massenpanik ausweiten – gerade hier kann eine blitzschnelle Reaktion mithilfe Überwachungstechnik Leben retten. Unerlässlich sind die IP-Kameras von Abus, dank derer der Sicherheitsdienst am Eingang in Echtzeit Anweisungen der Zentralstelle erhält und eingreifen kann. Das aufgezeichnete Videomaterial mit einer Bildqualität von bis zu 6MPx kann zur nachträglichen Aufklärung von Vorfällen dienen.

Zentralisierte Großraumüberwachung

Inklusive des Eingangsbereichs, der drei Bühnen und der Laufwege deckt das Videoüberwachungssystem von Abus einen Großteil des Festivalgeländes ab. Durch die hervorragende Nachtsicht liefern die Außenkameras auch bei schwierigen Lichtverhältnissen wie zu Dämmerungs- und Nachtstunden ein scharfes und kontrastreiches Kamerabild. Mit der Schutzklasse IP66 sind sie zudem für jede Wetterlage gerüstet.

Das kommt gerade in der Festival-Hauptsaison August, bei der das Wetter stündlich von Sonnenschein auf Sommergewitter wechseln kann, zum Tragen.

Um die vielen Kameraperspektiven für das Sicherheitspersonal zu nutzen, wurden die Kameraeinstellungen an einer zentralen Überwachungsstation gebündelt und mithilfe eines ABUS 8-Kanal Netzwerkrekorders aufgezeichnet. Der Rekorder nimmt dabei hochauflösendes Material auf, was einer nachträglichen Aufklärung dienen kann.

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Mit der App das gesamte Festivalgelände im Blick

Neben dem zentralen Monitor bietet auch die App jederzeit Einblick auf das Live-Bild aller Kameras – so ermöglicht das Videoüberwachungssystem neben Sicherheit auch eine komfortable Überprüfung der Lage von unterwegs. Dies kommt vor allem dem Veranstalter zugute, der über die Festivaltage nie längere Zeit an einem Ort ist. „Ich bin mit dem Videoüberwachungssystem von Abus enorm zufrieden“, so Meyersieck. „Mit Abus kann ich als Veranstalter dafür sorgen, dass die Besucher sicher und mit dem Klang ihrer Lieblingslieder im Ohr vom Festival wieder nach Hause kommen.“

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