Fachartikel aus PROTECTOR 6/2018, S. 36 bis 37

IP-Kameras zur Videoverifikation Service für Nutzer und Errichter

Zusammen mit der größeren Erweiterung der Smartphones oder Tablets, die zunehmend auch zur Sicherung oder Steuerung des Haushalts eingesetzt werden, wächst der Bedarf an der eigentlichen visuellen Kontrolle.

Bild: Jablotron
(Bild: Jablotron)

Die Firma Jablotron geht noch einen Schritt weiter und kommt mit den neuen Modellen der Kameras zur Videoverifikation, die eine Verbindung mit einer Alarmanlage ermöglichen und somit einen wesentlich höheren Schutz für Haushalte sowie Firmen mit sich bringen.

Wie funktioniert das System?

Bei den meisten Kameras, die gegenwärtig auf dem Markt erhältlich sind, handelt es sich um ein CCTV-System, das nur eine Bildaufzeichnung ohne weitere Aufbaufunktionen zur Verfügung stellt. Die neuen Kameras zur Videoverifikation des Unternehmens Jablotron, sind hingegen mit dem Alarmsystem „JABLOTRON 100“ voll kompatibel, sodass sie den Benutzern über die Bildkontrolle hinaus eine komplexe Lösung für die Sicherung von Haushalten oder Firmengebäuden bieten. Melder, Sensoren oder Kameras überwachen die Situation in den bewachten Räumen und liefern dem Eigentümer Echtzeit-Informationen in Form von SMS-Benachrichtigungen oder über eine spezielle Anwendung. Bei einem Alarmereignis informieren die Kameras den Benutzer und senden ihm zusätzlich eine einminütige Aufzeichnung, in der erfasst wird, was vor dem Alarm und unmittelbar nach dem Alarm geschehen ist.

Die Videoaufnahme ist nur die Vorstufe für eine moderne Überwachung und Sicherung von Gebäuden. Nicht weniger wichtig ist die Frage, was mit der Aufzeichnung passiert, wenn sie entsteht. Wann erreicht sie den Benutzer? Wie kann er sie behandeln? Wie spart er bei ihrer Besichtigung so viel Zeit wie möglich? Die Antworten auf all diese Fragen sind in den drei Schwerpunktfunktionen Videosequenz, Aufzeichnung und Livestream integriert. Livestream bietet eine Echtzeitübertragung des Bildes aus dem überwachten Ort. Der Benutzer kann darauf über jedes smarte Gerät zugreifen, und kann somit das Geschehen im Objekt in Echtzeit bequem überprüfen und sich vergewissern, dass sich keine unbefugten Personen im Objekt befinden, die Leuchten ausgeschaltet oder dass die Kinder sicher zu Hause angekommen sind. Wenn der Benutzer beispielsweise in den Urlaub fährt oder die Firma über das Wochenende überwachen will, kann er den Extra-Service der drei- oder siebentägigen Aufzeichnung in Anspruch nehmen. Dadurch ist das Geschehen bei seiner Abwesenheit aufgenommen und er kann jeden beliebigen Zeitpunkt der Aufzeichnung einsehen. Die auf dem Markt laut Anbieter einzigartige Funktion Videosequenz bietet eine einminütige Aufnahme, die aus 30 Sekunden des überwachten Bereichs vor und nach der Alarmauslösung, dem Unscharfschalten des Objektes und mehr besteht. Der Benutzer hat sofort den Überblick über die Ursache der Alarmauslösung und die da rauffolgenden Ereignisse, ohne das Telefon ständig beobachten zu müssen – das System macht den Benutzer automatisch aufmerksam, sobald etwas passiert. Die Aufzeichnung ist von jedem beliebigen Ort aus im Smartphone oder über die Web-Schnittstelle in der Anwendung „MyJABLOTRON“ verfügbar. Alle Informationen sind also übersichtlich und an einer Stelle verfügbar.

Speicherplatz in der Cloud

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Kamera, und somit auch der aufgenommene Bereich, von der Aufzeichnung physisch getrennt sind. Selbst bei einem Angriff auf das Aufzeichnungsgerät wird die Aufzeichnung nicht beschädigt, weil diese in der Cloud aufbewahrt wird. Die Kameras nutzen die eigene Jablotron-Cloud als Speicherplatz, der für den Benutzer über ein beliebiges Gerät – Computer, Notebook, Tablet oder Smartphone – zugänglich ist. So ist jederzeit überprüfbar, was durch die Kamera gerade aufgenommen wird. Alle Daten sind zudem verschlüsselt, wodurch der Schutz vor Missbrauch oder Vernichtung sichergestellt ist. Einzigartig ist die Benachrichtigung über den Verlust der Verbindung, sodass der Benutzer sofort weiß, dass der Schutz nicht hundertprozentig ist und dass die Verbindung wiederhergestellt werden muss.

Mehr auf Sicherheit.info

Viele Sicherheitskameras müssen vom Errichter eingestellt werden. Das ist bei den Kameras von Jablotron nicht der Fall. Schnelle und einfache Installation ist der Firma eine Selbstverständlichkeit. Für die Inbetriebsetzung der Kameras brauchen Errichter keine speziellen Erfahrungen oder Schulungen. Die Kameras werden zusammen mit der Halterung und PoE (Stromversorgung über Datenkabel) geliefert; das einzige, was Errichter brauchen, sind Werkzeuge zum Befestigen der Kamera und ein Smartphone mit der Anwendung „MyCOMPANY“. Ebenso schnell und einfach ist die Anbindung an eine Notrufserviceleitstelle, die für das Überwachen des Objektes und die Hilfe bei einem außerordentlichen Ereignis rund um die Uhr sorgt. Geschulte Mitarbeiter prüfen bei einem Alarm die Lage im Objekt visuell und kontaktieren den Eigentümer. Bei Bedarf senden sie ein Einsatzteam ins Objekt und benachrichtigen die Polizei. Beide Kameramodelle nehmen Farbvideos mit HD- oder Full-HD-Qualität auf. Bei schlechten Lichtverhältnissen wechseln sie zum Nachtsichtmodus, in dem sie das Infrarot-Zusatzlicht mit zwölf IR-LEDs mit maximaler Reichweite von 30 bis 50 Metern nutzen. Die Kameraobjektive verfügen über einen Erfassungswinkel von 90 bis 115 Grad, sind für den Außenbereich vorgesehen und erfüllen die Schutzart IP67.

Kontakt- und Firmen-Infos im Branchenverzeichnis