Fachartikel vom 11/16/2018

Rückblicke/Ausblicke Wandel der Übertragung

Heute befassen wir uns mit den aktuellen und vergangenen Entwicklungen der Übertragungstechnik, genauer gesagt den Möglichkeiten der Videosignalübertragung. Dabei wird deutlich, dass bereits als ausgemustert betrachtete Technologien, wie etwa Koaxialleitungen, erstaunlich langlebig sind.

Seit nunmehr gut zehn Jahren wirft das Redaktionsteam von PROTECTOR & WIK immer wieder einen Blick in das 45 Jahre zurück reichende Archiv des Heftes. Die interessantesten historischen Fundstücke, Kuriositäten und Zeitzeugnisse präsentieren wir in jeder Ausgabe im „Abspann“. Sofern möglich und angebracht versehen wir die Archivtexte mit einem aktuellen Bezug zu Jetztzeit. Die besten dieser bisher Heft-exklusiven Archiv-Beiträge stehen nun auch online auf Sicherheit.info zur Verfügung.

Bild: Archiv
Scan aus PROTECTOR-Ausgabe Mai 1991. (Bild: Archiv)

Wandel der Übertragung

„Steigende Anforderungen in der Sicherheitstechnik verlangen nach integrierenden Lösungen, die zukunftssichere Anlagekonzepte mit Bedienerfreundlichkeit bei höchstem Sicherheitsstandard vereinigen“ – ein Satz, der aktuell wie nie klingt und dennoch aus einem fast 20 Jahre alten Artikel stammt. Denn so beginnt der Beitrag „Neue Konzepte in der Videoüberwachungstechnik“ aus der PROTECTOR-Ausgabe Mai 1991. Diese rückwärtige Betrachtung zeigt, dass sich die damaligen Entwicklungen der Sicherheitstechnik in ihrem theoretischen Ansatz und ihren Zielen von den gegenwärtigen Ansätzen nur unwesentlich unterscheiden.

Unterschiedlich sind dagegen die im Beitrag vorgestellten Technologien der Videoüberwachung: In erster Linie geht es im Text um ein aus damaliger Sicht „stiefmütterlich behandeltes Thema“, die Übertragungstechnik. So kritisiert der Beitrag die allerorts vorherrschende Koaxialverkabelung als störanfällig und empfiehlt eine Übertragung mittels Zweidrahtsystemen, die bei richtiger Planung und Installation bessere Leistung versprachen.

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Heute hat sich die Übertragungstechnik längst wieder gewandelt – zugunsten der digitalen IP-Netzwerktechnik, die fast überall Einzug hält. Dennoch hat auch die Koaxialverkabelung die letzten beiden Jahrzehnte überdauert und findet sich noch heute in vielen Anlagen – meist aus Kostengründen. Dabei bietet gerade die IP-Technik endlich den Schlüssel, um die integrierenden und komfortablen Lösungen Wirklichkeit werden zu lassen, von denen Eingangs die Rede war.

Erstveröffentlichung
Dieser Beitrag erschien ursprünglich in der Printausgabe des PROTECTOR 11/2010, er besitzt aber nach wie vor inhaltliche Relevanz. Ein möglicher konkreter Bezug zu aktuellen Ereignissen ist dessen ungeachtet jedoch im Kontext des Erstveröffentlichungsdatums zu sehen. Der Text wurde nicht erneut aktualisiert, sondern dient seinerseits als Blick ins Archiv dieser Ausgabe.

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