Fachartikel vom 11/30/2018

Rückblicke/Ausblicke Technische Evolution

Diese Woche befasst sich unser Blick ins Archiv mit der PC-technischen Grundlage vieler Sicherheitssysteme. Seit 1990 ist eine rasante Entwicklung in Sachen Leistung, Komfort und Verfügbarkeit zu verzeichnen.

Seit nunmehr gut zehn Jahren wirft das Redaktionsteam von PROTECTOR & WIK immer wieder einen Blick in das 45 Jahre zurück reichende Archiv des Heftes. Die interessantesten historischen Fundstücke, Kuriositäten und Zeitzeugnisse präsentieren wir in jeder Ausgabe im „Abspann“. Sofern möglich und angebracht versehen wir die Archivtexte mit einem aktuellen Bezug zu Jetztzeit. Die besten dieser bisher Heft-exklusiven Archiv-Beiträge stehen nun auch online auf Sicherheit.info zur Verfügung.

Bild: Archiv
Scan aus PROTECTOR-Spezial Zutrittskontrolle 1990. (Bild: Archiv)

Technische Evolution

DOS, Unix, Intel 386 – es klingt wie ein Computer-Echo aus einer längst vergangenen Zeit. Dabei waren dies vor nicht einmal 20 Jahren die Schlagworte der aktuellsten PC-Technik, mit der auch Sicherheitssysteme betrieben wurden. Dennoch muss man schmunzeln bei der Lektüre des Beitrags „Betriebssysteme DOS und Unix für Zutrittskontrolle und Zeiterfassung" im PROTECTOR-Spezial Zutrittskontrolle aus dem Jahr 1990. Spätestens, wenn dort von Festplatten mit 60 Megabyte Speicher und von Taktfrequenzen um 33 Megahertz die Rede ist, vergleicht man dies mit der Leistung seines neuen Handys und fragt sich, wie damit einst komplexe Systeme betrieben worden sein sollen.

Wie der Artikel erläutert, war dies damals sehr wohl möglich, wenn auch bei weitem nicht mit dem Komfort, wie ihn heutige Anlagen bieten. Alles musste durch manuelle Eingabe von Befehlen geschehen, von Grafik keine Spur. Moderne Systeme sind davon glücklicherweise fast so weit entfernt wie der Mensch vom Quastenflosser. Die technische Evolution hat Zutrittskontrollsysteme ermöglicht, die leistungsfähiger und komfortabler sind denn je. Die Vernetzung über IP-Gigabit-Netze, die Rechenpower von Multicore-CPUs und die hochwertige Visualisierung in 2- und 3-D-Ansichten lassen die Technik der 90er Jahre wahrlich alt aussehen.

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Und trotzdem ist die Einleitung zum PROTECTOR-Text von damals heute noch aktuell: „Die rasanten Entwicklungen in der Mikroelektronik bieten dem Anwender immer leistungsfähigere Rechnersysteme zu günstigen Preisen." Dies wird sich auch in Zukunft kaum ändern, so dass man es nicht bei den heutigen Errungenschaften der Technik belassen kann.

Erstveröffentlichung
Dieser Beitrag erschien ursprünglich in der Printausgabe des PROTECTOR 3/2009, er besitzt aber nach wie vor inhaltliche Relevanz. Ein möglicher konkreter Bezug zu aktuellen Ereignissen ist dessen ungeachtet jedoch im Kontext des Erstveröffentlichungsdatums zu sehen. Der Text wurde nicht erneut aktualisiert, sondern dient seinerseits als Blick ins Archiv dieser Ausgabe.

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