Fachartikel aus PROTECTOR 6/2018, S. 33

Cloud-basierte Schlüsselverwaltung Leicht durch die Wolke

Einfach vernetzt, sicher und komfortabel: Cloud-basierte Schlüssel- und Schlossverwaltung sowie die Türsteuerung mit Smartphones über Bluetooth Low Energy (BLE) reduzieren den Aufwand für den Anwender auf ein Minimum und steigern den Bedienkomfort auf ein Maximum.

Bild: CES
Pflegekräfte können mit ihrem Smartphone die Haustür einer pflegebedürftigen Person. (Bild: CES)

Mögliche Einsatzgebiete für Cloudbasierte Schlüssel- und Schlossverwaltung sind unter anderem die häusliche Pflege oder die Vermietung von Ferienwohnungen. So können pflegebedürftige Menschen ihre Wohnung beispielsweise mit dem Motorzylinder „CESeasy“ des Herstellers C.Ed. Schulte (CES) sichern, diese möglichst barrierefrei gestalten und darüber hinaus dem Pflegepersonal, persönlich oder automatisiert den Zutritt zu ihrer Wohnung gewähren. Im Fall von Ferienwohnungen können dem Mieter die digitalen Schlüssel im Voraus und für eine vordefinierte Zeitperiode per E-Mail auf sein Smartphone gesendet werden, was die Organisation sowohl für beide Seiten – Mieter und Vermieter – erheblich vereinfacht, denn das lästige Abholen und Zurückbringen von Schlüsseln entfällt. Über verschiedene, optionale Organisationsmodule der Software können sowohl die Reinigungs- als auch Haustechnik-Teams mit in die Ferienhausverwaltung eingebunden werden. Mit optionalen Software-Modulen ist die komfortable Einrichtung des Systems, auch für Mehrfamilienhäuser, durch die einfache Integration des gemeinschaftlichen Hauseingangs in das private Schließsystem möglich.

Funksteuerung für mehr Funktionalität

Neben dem „CESeasy“ Motorzylinder, der batteriebetrieben und völlig kabelfrei an eine Tür montiert wird, steht die ebenfalls batteriebetriebene Türsteuerung für automatische Garagentore, Schranken oder elektrische Automatik-Schiebetüren von CES zur Verfügung. Beide Komponenten können sowohl mit dem Smartphone als auch mit einer Funkfernbedienung für noch mehr Reichweite und Komfort betätigt werden. Neben der elektronischen Steuerung der Türen ist parallel dazu auch der Verschluss der Tür durch den bewährten, mechanischen Schlüssel des Herstellers möglich. Die Software ist über jeden Internet-Browser ohne die Installation von Spezial-Software verfügbar und bietet maximale Sicherheit und hohen Bedienkomfort bei Schlüsselverlust und Schließorganisation. Digitale Schlüssel können an belie bige Smartphones sowohl als Kurzeit- oder als Dauerberechtigungen vergeben und auch jederzeit wieder eingezogen werden. Auch Türen in Eigenheimen lassen sich mit wenig Aufwand und zertifizierten Einbruchschutz mit dem Motorzylinder ausstatten. Das Garagentor wird über die Türsteuerung und eine Funkfernbedienung komfortabel aus dem Fahrzeug heraus geöffnet und wieder geschlossen. Über Zusatzkomponenten, etwa ein Kommunikationsmodul, das über Funk mit den Türen kommuniziert, sind Schalteinrichtungen oder Alarmanlagen mit geringem Aufwand in das System zu integrieren. Komplexe Funktionen wie das Ver- und Entriegeln der Tür und das gleichzeitige Steuern eines Obertür-Öffners, der die Tür automatisch öffnet, sind so einfach zu realisieren und schaffen damit eine hohe Flexibilität und gute Möglichkeiten zur barrierefreien Gestaltung von Türen in allen Gebäuden.

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