News vom 07/11/2018

ZVEI Sicherheitstechnik bleibt Wachstumsmarkt

Der Markt der elektronischen Sicherheitstechnik in Deutschland hat sich 2017 erneut mit stabilem Wachstum gezeigt. Das berichtet der ZVEI-Fachverband Sicherheit.

Bild: ZVEI
Sicherheitstechnik ist nach wie vor ein Wachstumsmarkt. (Bild: ZVEI)

Der Umsatz der Unternehmen ist im Vergleich mit dem Vorjahr um 6,1 Prozent auf knapp 4,2 Milliarden Euro gestiegen, berichtet der ZVEI-Fachverband Sicherheit. Die Branche geht von einem stabilen, aufwärts gerichteten Trend auch für die Zukunft aus. Neben dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis und der guten Konjunktur am Bau sieht Uwe Bartmann, Vorsitzender des Fachverbands, auch den Einfluss der Politik. „Der Koalitionsvertrag betont das Sicherheitsthema ausdrücklich. Was bislang als selbstverständlich vorausgesetzt wurde, ist jetzt politisch besetzt und der Bedarf im Koalitionsvertrag beschrieben. Dies eröffnet uns neue Perspektiven im Gespräch mit öffentlichen Entscheidern, aber auch mit anderen Akteuren wie etwa den Betreibern kritischer Infrastrukturen.“

Weitere strategische Wachstumsperspektiven sieht Bartmann in der Digitalisierung und Vernetzung der Sicherheitstechnik mit anderen Gewerken und in der Serviceorientierung: „Elektronische Sicherheitstechnik ist integraler Bestandteil im smarten Gebäude. Jetzt geht es darum, aus vorhandenen Daten unter Wahrung des Datenschutzes neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen zu entwickeln.“

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Der Umsatz mit Brandmeldetechnik – dem nach wie vor größten Segment der Sicherheitstechnik, das zudem stark von der Baukonjunktur abhängig ist – ist 2017 um acht Prozent auf knapp zwei Milliarden Euro gewachsen. Ein Treiber ist hier noch immer die flächendeckende Rauchwarnmelderpflicht in den Landesbauordnungen für Privatwohnungen. Ein hohes Wachstum verzeichnen Zutrittsmanagementsysteme mit einem Plus von über sieben Prozent auf knapp 330 Millionen Euro. Videotechnik hat unter dem Eindruck der Sicherheitsdebatte mit einem Plus von fast sechs Prozent auf 540 Millionen Euro stark zugelegt, ebenso Sprachalarmierungstechnologie mit plus sechs Prozent auf 106 Millionen Euro.

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