Geldtransporter spielten eine zentrale Rolle bei der Währungsunion vor 30 Jahren.
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30 Jahre Währungsunion - Geldtransport mit Herausforderungen

Die Einführung der D-Mark in der ehemaligen DDR vor 30 Jahren bedeutete eine große Herausforderung für den Geldtransport der etwa 28 Milliarden D-Mark.

Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW, sieht die Währungsumstellung als einen Geldtransport der Superlative, denn die Einführung der D-Mark in Ostdeutschland wäre mit seinen Herausforderungen ohne eine logistische Meisterleistung nicht möglich gewesen.

Verschiedene Herausforderungen für Transport

Am 18. Mai 1990 wurde der entsprechende Staatsvertrag unterzeichnet, am 1. Juli sollte sie vollzogen werden. Dies führte in West und Ost zu ganz unterschiedlichen Herausforderungen. Innerhalb kurzer Zeit mussten Millionen neue Banknoten gedruckt und Münzen geprägt, die notwendigen Tresorkapazitäten geschaffen und vor allem der Transport organisiert werden. Im Juni 1990 setzten sich die Transporter der Bundesbank in Bewegung. Etliche Straßen und Brücken in der DDR waren jedoch so marode, dass sie den rund 40 t schweren Transportern nicht standgehalten hätten. Ein wichtiger Faktor, der bei der Routenplanung zu berücksichtigen war.

Nicht nur Geldtransporter waren unterwegs

Über 1.000 t Banknoten und Münzen und damit der bis dahin größte Geldtransport in Deutschland kamen schließlich ohne Zwischenfälle an ihr erstes Etappenziel, die 15 neu gegründeten Filialen der Bundesbank. Von dort musste nun aber noch der Weitertransport zu den geplanten Ausgabestellen der D-Mark erfolgen. Teilweise wurden dabei, in Ermangelung von Alternativen, Millionenbeträge im Kofferraum eines Trabants oder Wartburgs transportiert. Man darf aber nicht vergessen, dass auch damals bereits private Geld- und Wertdienstleister vielerorts eine entscheidende Rolle bei der Verteilung der D-Mark in der Fläche gespielt haben. Nach dem Fall der Mauer habe in der Geldtransportbranche ein wahrer „Run“ in die damalige DDR eingesetzt. Neun Werttransportdienstleister haben durch ihre professionelle Unterstützung mit dazu beigetragen, dass pünktlich am 1. Juli 440 Mio. DM-Banknoten in Umlauf gebracht werden konnten und so dieser Geldtransport der Superlative erfolgreich beendet werden konnte. Keiner habe aber damals abschätzen können, dass bereits 11 ½ Jahre später eine noch größere Herausforderung anstehen würde, die Einführung des Euro zum 1. Januar 2002.

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Überfälle auf Geldtransporte lohnen nicht

Fast 20 Jahre nach einem Überfall mit Todesfolge auf einen Geldtransporter in Brandenburg wurde am 19. März 2012 ein heute 61-Jähriger zu 15 Jahren Haft verurteilt.

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Geld- und Wertdienstleister

Zuverlässige Partner

Bargeld ist in Deutschland nach wie vor das mit Abstand beliebteste Zahlungsmittel. Fast 80 Prozent aller Zahlungen werden bar getätigt. Die Bargeldver- und -entsorgung hat für das Funktionieren der Gesamtwirtschaft in Deutschland nach wie vor eine enorme Bedeutung.

Seit 30 Jahren ist die BDGW ein anerkannter Partner in der Bargeldlogistik. Die Vereinigugn blickt zurück auf die Entwicklung der Geld- und Wertbranche.
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Vereinigung

Wie sich die Geld- und Wertbranche entwickelt hat

30 Jahre Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW): Ein Rückblick auf die Entwicklung der Geld- und Wertbranche.

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Bargeldlogistik

Auf neuen Wegen

Wertelogistiker in Deutschland sehen sich heute einem hohen Kostendruck ausgesetzt. Der Schutz der Mitarbeiter und der zu transportierenden Werte lässt sich in dem hart umkämpften Markt kaum in den Preisen abbilden. Der Trend zum ungepanzerten Geldtransport nimmt zu und verhilft den Unternehmen zu einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung.

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