Der Siegeszug des Ansaugrauchmelders begann 1970.
Foto: Securiton Deutschland

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50 Jahre Ansaugrauchmelder von Securiton

Seit 50 Jahren gibt es bereits Ansaugrauchmelder von Securiton. Im April kommt jetzt ein neuer Melder für raue Umgebungen auf den Markt.

50 Jahre sind seit der ersten Produkteinführung von Ansaugrauchmeldern aus dem Hause Securiton verstrichen; sie sind in jahrzehntelanger Forschungsarbeit immer weiterentwickelt worden. Im 50. Jubiläumsjahr der Melderserie Securiras ASD von Securiton Deutschland erscheint der jüngste Nachfolger: Der ASD 535 HD (Heavy Duty) kommt am 1. April 2020 auf den Markt. Er ist speziell für industrielle und raue Umgebungen konzipiert und punktet mit hoher Immunität, Stabilität und langer Standzeit. Die Elektronik ist mit einem Schutzlack überzogen und widersteht so aggressiven Dämpfen in Chemieunternehmen oder Chlorgasen im Schwimmbad. Bewährt habe sich diese Methode bereits im Schienenverkehr und gehe jetzt mit dem Heavy Duty in Serie, kündigt Markus Meer, Produktmanager Brandmeldesysteme bei Securiton, an.

50 Jahre Ansaugrauchmelder

Der Siegeszug der Sonderbrandmeldetechnik begann in Deutschland 1978. Zu dem Zeitpunkt waren hierzulande nur punktförmige Brandmelder bekannt. Handelsvertreter und Securiton-Gründer Artur Schmidt leistete daher damals zunächst viel Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit. Schon eines der ersten Modelle trotzte den eisigen Temperaturen im Tiefkühllager von Bofrost. Der erste Dauerauftrag kam von Siemens, der erste Großauftrag 1982 von Lufthansa: Es galt, die damals größte Halle Europas mit Brandmeldetechnik auszustatten und instand zuhalten. Der unermüdliche Einsatz des Pioniers Schmidt begann, sich zu rentieren. Ab den späten 90er-Jahren brachten stärkere Ventilatoren und eine bessere Intelligenz bei der Auswertung der Rauchpartikel eine höhere Ansprechbarkeit. Ein Meilenstein war die Einführung der europäischen Produktnorm DIN EN 54-20, die seit Mitte 2009 bindend für Ansaugrauchmelder ist. Wo immer punktförmige Melder an ihre Grenzen stoßen würden, wie in aggressiven Umgebungen oder hohen Hallen, hätten sich in den vergangenen 50 Jahren Ansaugrauchmelder bewährt und durchgesetzt, zieht Meer Bilanz.

Vor einem halben Jahrhundert in der Schweiz entwickelt, werden die Ansaugrauchmelder der ASD-Reihe inzwischen in Deutschland gefertigt. Kostete ein Ansaugrauchmelder zu Anfang 1.000 DM, sind es heute 1.400 bis 1.600 EUR. Inzwischen produziert Securiton Stückzahlen von 25.000 bis 30.000 im Jahr. Die Brandmeldetechnik hatte 2019 mit 32,6 Mio. EUR einen Umsatzanteil von mehr als 60 %. Darin enthalten sind zu annähernd gleichen Teilen Brandmeldetechnik und Sonderbrandmeldetechnik.