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Hekatron

Arbeitskreis zur RWM-Ferninspektion verlassen

Der Hersteller von Rauchwarnmeldern Hekatron ist aus dem Arbeitskreis ausgetreten, der eine Richtlinie zur Inspektion von Rauchwarnmeldern aus der Ferne – ohne eine ergänzende Vor-Ort-Inspektion durch eine Fachkraft – erstellen will.

Rauchwarnmelder (RWM) retten im Brandfall Menschenleben. Eingesetzt werden sie vorwiegend in Wohnungen, um die anwesenden Personen in einer sehr frühen Phase eines beginnenden Brandes zu warnen und so ihre Selbstrettung zu ermöglichen. Erfolgt keine rechtzeitige Warnung, dann reichen wenige Atemzüge aus, um Menschen durch Brandrauch und Brandgase schwer zu verletzen, oftmals mit Todesfolge.

Um dies sicher zu verhindern, müssen RWM stets zuverlässig funktionieren. Das ist nur sichergestellt, wenn die Melder und ihre Umgebung regelmäßig einer Inspektion und Wartung unterzogen werden. Hierfür gibt es als Anwendungsnorm die DIN 14676. Sie enthält detaillierte Festlegungen bezüglich Planung, Projektierung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern. Seit Jahrzehnten bewährt hat sich die Vor-Ort-Inspektion durch geschulte Fachkräfte mit Kompetenznachweis. Empfehlungen für das Erlangen dieses Kompetenznachweises finden sich gleichfalls in der DIN 14676.

Arbeitskreis in Sachen Normierung

Natürlich gibt es den hohen Sicherheitsstandard im Betrieb von Rauchwarnmeldern nicht zum Nulltarif. Nachdem der RWM-Einbau in Wohnungen in fast allen Bundesländern obligatorisch geworden ist, besteht von mehreren Seiten Interesse daran, eine wirtschaftliche Optimierung vorzunehmen, indem man die Objektbegehung durch eine Ferninspektion ersetzt. Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die RWM überwiegend von Messdienstleistern installieren und instand halten lassen, erhoffen sich so eine Senkung der Betriebskosten für ihre vermieteten Immobilien.

Es wurde ein Arbeitskreis „Rauchwarnmelder-Ferninspektion“ ins Leben gerufen, der beim Kriwan Testzentrum in Forchtenberg angesiedelt ist. Sein Ziel ist es, die Anforderungen an eine Inspektion von Rauchwarnmeldern aus der Ferne gemäß den Anforderungen des Abschnitts 6 der DIN 14676 zu erarbeiten. Aus diesem Arbeitskreis ist der RWM-Hersteller Hekatron mit sofortiger Wirkung ausgetreten.

Vor-Ort-Inspektion durch Fachleute unverzichtbar

Die Begründung für diesen Schritt liefert Christian Rudolph, Geschäftsleiter Rauchschaltanlagen und Rauchwarnmelder bei Hekatron: „Die im Arbeitskreis geführten technischen Diskussionen haben bestätigt, dass derzeit kein verlässlicher normativer Rahmen existiert, an dem sich eine Inspektion aus der Ferne – ohne physische Kontrolle vor Ort – orientieren könnte. Vor allem fehlen längerfristige Erfahrungen über festgestellte Abweichungen und nicht erkannte Abweichungen.“ Solche Daten wären aber die Grundlage, um die DIN 14676 überarbeiten zu können.

Bei Hekatron ist man zu der Überzeugung gelangt, dass aus risikologischer Sicht derzeit die Basis fehlt, um auf die Sichtprüfung von Rauchwarnmeldern vor Ort verzichten zu können. Damit gilt laut Unternehmen bis auf Weiteres: Für eine normenkonforme Inspektion und Wartung gemäß DIN 14676 ist der Einsatz ausgebildeter Fachkräfte vor Ort alternativlos. Wirtschaftlichkeit vor Sicherheit – das könne nicht die Maßgabe sein, wenn Menschenleben gerettet werden sollen.

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Christian Rudolph im Gespräch

„Neue Möglichkeiten für die Wartung“

Anlässlich des Verkaufsstarts für die smarte Rauchwarnmeldergeneration Genius Plus erläutert Christian Rudolph, Geschäftsleitung Rauchschaltanlagen und Rauchwarnmelder beim Brandschutztechnikhersteller Hekatron, welche Gedanken bei der Entwicklung ausschlaggebend waren und wo die Einsatzgebiete von Genius Plus und Genius Plus X liegen.

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BHE

Rauchwarnmelder fachmännisch installieren

Der BHE veranstaltet am 23.bis 24. Oktober 2018 in Mittelkalbach ein Seminar zur Q-Trainerausbildung für die geprüfte Fachkraft Rauchwarnmelder.

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Ei Electronics

Rauchmeldernorm DIN 14676 erhält Neufassung

Die Anwendungsnorm DIN 14676 „Rauchwarnmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung“ wurde am 29. September in einer neuen Fassung als Entwurf veröffentlicht.

Wegen der Corona-Krise ist die Ausbildung von Q-Fachkräften für Rauchwarnmelder zurzeit nicht in der gewohnten Form möglich.
Foto: Forum Brandrauchprävention e.V. „Rauchmelder retten Leben“

Veranstaltungen

Ausbildung von Q-Fachkräften für Rauchwarnmelder

Wegen aktueller Ausgangssperren und Kontaktverboten können keine Präsenzschulungen für Q-Fachkräfte für Rauchwarnmelder stattfinden.