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Foto: ASW West
Sebastian Fiedler leitete das Symposium zum Thema Geldwäsche und Terrorfinanzierung.

Veranstaltungen

ASW Akademie: Symposium zu Geldwäsche voller Erfolg

Durch das Symposium „Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in der EU“ unterstützt die ASW Akademie den weltweiten Kampf gegen schmutziges Geld.

Es war einmal mehr ein erfolgreiches Symposium der Kripo Akademie in Zusammenarbeit mit der ASW Akademie zum Thema Geldwäsche. Zum zehnten Mal führte die Kripo Akademie des Bundes Deutscher Kriminalbeamter e.V. (BDK) am 6. und 7. September das Symposium „Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in der Europäischen Union“ durch. Eingeladen waren auf dem G Data Campus alle Sicherheits- und Aufsichtsbehörden des Bundes und der Länder, die nach dem Geldwäschegesetz Verpflichteten und alle Interessierten.

Strengere Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche

„Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hängen eng zusammen und stellen laut Europäischer Union für das Finanzsystem der EU und die Sicherheit ihrer Bürger ein großes Problem dar. Daher hat die EU 2018 strengere Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche eingeführt. Die Kontrollen von risikobehafteten Drittländern werden ebenfalls verschärft“, sagt Dr. Patrick Hennies, Aufsichtsratsvorsitzender der ASW Akademie. Durch die neuen Vorschriften solle es schwieriger werden, illegale Gelder in verschachtelten Scheinfirmen zu verbergen. „Daher sind wir als Aus- und Weiterbildungsakademie im Bereich des Wirtschaftsschutzes sehr froh, dass wir gemeinsam mit der anerkannten Kripo Akademie solche hochkarätigen Veranstaltungen mit praktischem und wissenschaftlichem Anspruch durchführen können.“

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„Wir haben eine große Bandbreite von hochrelevanten und aktuellen Themen diskutiert. Dazu gehörten die Möglichkeiten der Vermögensabschöpfung in Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten, internationale Phänomene der Organisierten Kriminalität, die Prüfung Deutschlands durch die Financial Action Task Force FATF, fortschreitende Möglichkeiten zur Bekämpfung der Wirtschafts- und Finanzkriminalität in der EU und eine Studie zur Finanzierung des Rechtsextremismus“, sagt Sebastian Fiedler, der das Seminar vor vielen Jahren begründete und auch in diesem Jahr wieder leitete. Die zehnte Veranstaltung stand unter dem Label Kripo International. Das sollte zum Ausdruck bringen, dass Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung als weltweite Phänomene nur durch eine europäische und globale Vernetzung von Sicherheitsbehörden und Wirtschaft zu bekämpfen sind.

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Symposium mit anerkannten Experten

Unter den Rednern befanden sich anerkannte Experten wie Prof. Dr. Jürgen Stock, Generalsekretär Interpol, Dr. Hans-Jakob Schindler, Senior Director Counter Extremism Project, Stefan Muhr, ständiger Vertreter des Behördenleiters beim Zollfahndungsamt Essen, Dr. Steffen Barreto da Rosa, Bayerisches Landeskriminalamt, Prof. Dr. Britta Bannenberg, Professorin für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug an der Universität Gießen, und Dr. Sebastian Lochen, Chief Complicance Officer, Thyssenkrupp AG. „Damit haben wir einmal mehr gezeigt, welche Bedeutung unser Symposium hat, dass solche Fachleute uns regelmäßig besuchen und ihre Erkenntnisse mit uns teilen. Wir stehen dafür, dass unsere Teilnehmer jederzeit ein herausragendes Programm mit international renommierten Experten erwarten dürfen“, betont Fiedler.

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Foto: fuxart - Fotolia

Veranstaltungen

Symposium zu Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

Die Kripo Akademie veranstaltet am 6.-7. September ihr zehntes Symposium zu den Themen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Foto: Uschi Dreiucker/ Pixelio

BKA

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Bei der im Bundeskriminalamt (BKA) angesiedelten Financial Intelligence Unit (FIU) Deutschland, der nationalen Zentralstelle zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Finanzierung des Terrorismus, sind im Jahr 2011 genau 12.868 Verdachtsanzeigen nach dem Geldwäschegesetz (GwG) eingegangen.

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Foto: Gina Sanders - stock.adobe.com

Wirtschaftsschutz

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Foto: Pixabay

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Bleibt Deutschland ein Magnet für Mafia und Geldwäsche?

Deutschland ist für die Mafia ein Geldwäscheparadies. Ob und wie sich das nach der Bundestagswahl ändert, bleibt noch ungewiss.