Stand von Vivotek.
Foto: PROTECTOR, Andreas Albrecht

Veranstaltungen

Aufstrebender Errichtertreff in Österreich

Im vierten Jahr in Folge lud Wehrhan TPS seine Partner zum „Austrian Security Day“ ein, der inzwischen eines der größten Sicherheitstechnik-Events in Österreich ist.

Das bewährte Konzept der Veranstaltung in Wien, die Aufteilung in Fachvorträge zu neuesten technischen Entwicklungen in der Sicherheitstechnik sowie in einen begleitendenden Ausstellungsbereich, in dem Hersteller ihre Lösungen präsentierten und sich mit den Besuchern austauschten, wurde wie in den Vorjahren fortgeführt. Der Event an sich ist mit rund 80 Besuchern, überwiegend Errichter aus der Region um Wien, dagegen inzwischen deutlich größer als in den Anfangsjahren.

Etabliertes Sicherheitstechnik-Event in Österreich

Gerhard Harand, geschäftsführender Gesellschafter des Distributors und Veranstalters Wehrhan TPS Sicherheitstechnik, erklärte, dass es in Österreich bisher keine vergleichbare Veranstaltung für Sicherheitstechnik gegeben habe. Keine regionale, und schon gar keine überregionale Sicherheitstechnik-Messe, konnten sich bisher in Österreich etablieren, so ist der Austrian Security Day inzwischen die größte Veranstaltung für Sicherheitstechnik in ganz Österreich. Das bestätigte auch Julian Torgler von Sony. Aktuell gebe es allenfalls mit der Roadshow „Security on Tour (SOT)“, die jährlich in Wien Halt macht, ein vergleichbares Event für Sicherheitstechnik in Österreich.

Das Vortragsprogramm bestand aus einer Mischung aus Firmen- und Fachvorträgen, unter anderem von Ausstellern, die den Errichtern diverse Möglichkeiten für den Einsatz ihrer Produkte und Lösungen in der Praxis vermittelten, die anschließend an den Ausstellerständen noch einmal intensiv diskutiert werden konnten.

Praxisbezogenes Vortrags- und Ausstellerprogramm

So zeigte beispielsweise Vivotek seine Videoüberwachungskameras für das Lösungsgeschäft und demonstrierte deren umfangreiche Analysemöglichkeiten mit Live-Bildern vom Parkplatz des Veranstaltungshotels. Sony gab einen Ausblick auf sein Produktportfolio in diesem Jahr, und erklärte die in der Kamera integrierte 3D-Analyse, und Flir erklärte seine umfassende Definition der Perimeter-Sicherheit am Beispiel neuer Dome-Kameras, die mehrere herkömmliche Technologien in einer einheitlichen Lösung vereinen, um präzise und aussagekräftige Alarmmeldungen und verifizierte Alarmdaten bereitstellen zu können.

Mit Ausstellerständen vor Ort waren auf dem „Austrian Security Day“ unter anderem auch der VMS-Hersteller Milestone, der seine Community-Philosophie erläuterte, der Experte für Switche Barox, Western Digital mit Speicherlösungen für die Sicherheitsbranche sowie der zu Axis gehörende IP-Intercom-Hersteller 2N.

Im parallel laufenden Vortragsprogramm wurden die interessierten Errichter unter anderem auf den neuesten Stand der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gebracht, und über die rechtlichen Auswirkungen von Cyber-Security-Strategien auf die Sicherheitsbranche aufgeklärt. Zudem wurde an Praxisbeispielen aktueller Projekte anschaulich erklärt, wie mit Gesamtlösungen, die Sicherheitstechnik gewerkeübergreifend integrieren, Erfolg und für den Nutzer Mehrwert generiert werden kann.

Auch 2020 wird es Ende Januar in Wien wieder den „Austrian Security Day“ geben. Das bislang erfolgreiche Konzept wird dabei grundsätzlich beibehalten und weiterverfolgt.