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Foto: Axis
Mit der „Axis 200“ legte Axis Communications am 17. September 1996  den Grundstein für die Umstellung der Videosicherheitsbranche von analoger zu IP-basierter Videoüberwachung.

Unternehmen

Axis entwickelte vor 25 Jahren die erste Netzwerk-Kamera

Mit seiner Netzwerk-Kamera legte Axis Communications 1996 den Grundstein für die Umstellung der Branche von analoger zu IP-basierter Videoüberwachung.

Mit der „Axis 200“ Netzwerk-Kamera machte das Unternehmen auch den ersten Schritt in Richtung „Internet of Things“ (IoT) in der Sicherheitsbranche. Die „Axis 200“, auch bekannt als „Neteye“, war damals die weltweit erste IP-Videokamera, die direkt an das Internet oder ein Intranet angeschlossen werden konnte. Die Idee für die Kamera entstand, als Axis Communications sein eigentliches Geschäftsfeld, die Vernetzung von Druckern und optischen Speichergeräten, ausbaute. Schon hier hatte Axis mit der eigens benannten „ThinServer“-Technologie Pionierarbeit geleistet. Diese Technologie bewirkte einen Wechsel von Mainframe-Computern hin zum Einsatz flexiblerer, leichterer Server, wodurch das Internet der Dinge erst möglich wurde.

Netzwerk-Kamera von Axis als Meilenstein IP-basierter Lösungen

Anfang der 1990er-Jahre war Martin Gren, Mitbegründer von Axis Communications, auf einer Geschäftsreise in Tokio, um potenzielle Kunden zu treffen. Es stellte sich heraus, dass einer von ihnen analoge Kameras im Bestand hatte, die nur schwer zu verkaufen waren. Der Kunde fragte Gren schließlich, ob es nicht möglich sei, Kameras mit einem Netzwerk zu verbinden. Martin Gren erkannte das Geschäftspotenzial – und die Idee für eine IP-Videokamera war geboren. Was er in Japan jedoch noch nicht wusste: Ein Axis-Ingenieur namens Carl-Axel Alm war zu diesem Zeitpunkt bereits dabei, den Prototypen für ein Netzwerk-Videokonferenzsystem zu entwickeln. Sie entschieden sich, die Technologie nicht für das Konferenzsystem, sondern für eine Netzwerk-Kamera zu nutzen. So kam die „Axis 200“ am 17. September 1996 auf den Markt.

Rasante technologische Entwicklung

Entsprechend der damals verfügbaren Technologie schaffte die „Axis 200“ bei normaler Auflösung ein Bild in 17 Sekunden. Sie war der erste Schritt in der Entwicklung von Axis hin zum Technologieführer im Bereich Netzwerk-Sicherheitslösungen. Heute hat das schwedische Unternehmen mit Sitz in Lund bei Malmö über 150 Netzwerk-Kameramodelle für unterschiedliche Anwendungen und Branchen im Sortiment und Kunden in über 50 Ländern. Neben Videokameras zählen inzwischen zudem Lösungen für die Videoanalyse und Zutrittskontrolle sowie Wearables, Sprechanlagen und Audiosysteme zum Portfolio.

Foto: Genetec

IP-basierte Systeme

Traditionell zukunftsfähig

In vielen öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen erreichen analoge Systeme für die physische Zutrittskontrolle das Ende ihrer Lebenszeit. Proprietäre Komponenten lassen sich nur noch schwer ersetzen. Der Umstieg auf ein IP-basiertes System hingegen bietet eine in vielerlei Hinsicht vorteilhafte Lösung.

Foto: Nicht bei mir

IP-Kameras

Mit Netzwerkkameras Einbrechern das Handwerk legen

Mit seiner Komplettlösung an Netzwerkkameras präsentiert Vivotek ein IP-Sicherheitssystem, ideal für den Heimgebrauch zum Schutz vor Einbrechern.

Foto: Axis Communications

Videosicherheit

Netzwerkkameras bieten Einblicke während des Oktoberfests

Wiesn TV nutzt auf dem Münchener Oktoberfest Netzwerkkameras von Axis Communications und unterstützen damit die Behörden in Sicherheitsfragen.

Foto: Bosch Sicherheitssysteme

Bosch

Analoge Überwachung im Museum von Madrid ausrangiert

Bosch hat das Museum Thyssen-Bornemisza in Madrid bei Umstellung von analoger auf IP-basierte Videoüberwachung unterstützt. Das zentrale Videoüberwachungssystem für Alarmmeldungen ersetzt unterschiedliche Einzellösungen.