Die Bahnerdung ist ein wichtiger Bestandteil der Betriebssicherheit der Deutschen Bahn.
Foto: Viktor Cap

Gefahrenmanagementsysteme

Bahnerdung schützt Personen und sichert Betrieb

Eine sichere Bahnerdung ist wichtig für den Personen- und Betriebsschutz und muss daher kurzschlussstromfest sein.

Die Sicherheit von Personen, eine hohe Verfügbarkeit der Systeme und somit die Sicherung eines zuverlässigen Bahnbetriebes, sind nur mit einem durchgängigen Konzept zur Bahnerdung möglich. Zusätzlich zu den Komponenten für die indirekte Bahnerdung stehen jetzt von Dehn für die innere, nicht sichtbare Verbindung Erdungsbrücken und für die äußere, sichtbare Verbindung Erdungsverbinder zur Verfügung. Auch Produkte für die Großrohrerdung sind im Portfolio von Dehn zu finden.

Alle Produkte zur Bahnerdung besitzen die technische Freigabe durch die DB Netz AG und können somit planungssicher verwendet werden. Neben dem breiten Produktportfolio bietet Dehn zum Thema Bahnerdung umfassende Beratung sowie Schulung. Denn es gilt neben der Beachtung der vielen Abhängigkeiten und Vorschriften, wie beispielsweise der DIN EN 50122-1, bei jedem Bauvorhaben zudem auch die objektspezifischen Bedingungen und Forderungen des Bauherrn zu berücksichtigen.

Bahnerdung für sicheren Bahnbetrieb zwingend notwendig

Wichtig ist, dass eine solche Verbindung, die die stromfeste Verbindung zwischen allen leitfähigen Komponenten umfasst, kurzschlussstromfest ist, da neben den Betriebsstromanteilen im Fehlerfall dann auch Kurzschlussströme beherrscht werden. In Deutschland ist die DIN EN 50122-1 eine der wesentlichen Normen, in der die Bahnerdung geregelt ist. Vorgaben daraus sind auch im Regelwerk „Bahn-Richtlinie RIL 997, Untergruppe 02“ mit dem Titel „Rückstromführung, Bahnerdung und Potentialausgleich“ zu finden. Die Bahnerdung ist grundsätzlich bei Gleisanlagen im Oberleitungs- und Stromabnehmerbereich (Rissbereich) notwendig. Primär müssen beispielsweise Oberleitungsmasten, Gleise, Stahl- und Stahlbetonbrücken über Gleisen, Tunnelanlagen, leitfähige Komponenten auf und über Bahnsteigen, aber auch Schallschutzwände, leitfähige Zäune sowie Erdungsanlagen für die Energietechnik, LST- und Telekommunikationsanlagen geerdet werden.

Bahnerdung beugt Kurzschlüssen vor

Entsprechend der Richtlinie RIL 997.0205A01 „Elektrotechnische Anforderungen und Prüfbedingungen von Verbindungen“ müssen Bahnerdungskomponenten den Nachweis der Kurzschlussfestigkeit erbringen, bevor sie die Freigabe der DB AG erlangen. Dehn bietet für die innere, nicht sichtbare Verbindung Erdungsbrücken und für die äußere, sichtbare Verbindung Erdungsverbinder, die dieser Richtlinie voll entsprechen. Auch für die Großrohrerdung stehen entsprechende Bauteile zur Verfügung, die ebenfalls die technische Freigabe durch die DB Netz AG haben.

Foto: Fotlia/ michaeljung

Planungs- und Installationsfehler bei Brandmeldeanlagen

Kleine Ursache – große Wirkung

Die Flut an ständig neuen und sich ändernden Normen, Richtlinien und Regelwerken macht schon lange auch vor der Sicherheitstechnik keinen Halt. Landesbauordnungen sowie Sonderbauverordnungen erfahren stetig Veränderungen. Ein Fachbeitrag von Sascha Puppel.

Foto: Matthias Dietrich

Abweichungen von technischen Regelwerken

Ein heißes Eisen

Technische Regeln bestimmen unseren Alltag in vielerlei Hinsicht. Bezüglich des Umgangs mit diesen technischen Regeln herrscht bei Fachplanern und ausführenden Unternehmen jedoch große Unsicherheit. Welche Regeln sind verbindlich zu beachten und wie ist vorzugehen, wenn von technischen Regeln abgewichen werden soll?

Foto: Siut

Kennzeichnung im ÖPNV

Leuchtender Beton sichert den Bahnsteig

Siut stellt einen Verbundwerkstoff vor, der es ermöglicht, Lichtpunkte gezielt im Beton zu integrieren. Diese leuchten aus dem Beton heraus, sind aber ausgeschaltet weder fühlbar noch sichtbar. So können Linien und Symbole, aber auch Schrift oder Logos aufleuchten und wieder verschwinden.