Wolters Kluwer

Basel-III-Checkliste für Banken

FRSGlobal, die für Risikomanagement und Meldewesen verantwortliche Sparte von Wolters Kluwer Financial Services, hat einen englischsprachigen Diskussionsbeitrag zum Thema "Umsetzung von Basel III - sind Sie bereit?" veröffentlicht.

Ziel des Beitrags ist es, einen Überblick zum aktuellen Stand der Basel-III-Umsetzung weltweit zu geben. Darüber hinaus beinhaltet der Beitrag eine Checkliste mit den wichtigsten Fragen hinsichtlich der fristgerechten Umsetzung des Regelwerks, darunter:

Bewältigen Sie die Herausforderung Ihrer Datenmengen so gut wie möglich?

Eine der größten Herausforderung für Banken ist wohl die zeitnahe und akkurate Zusammenstellung der benötigten Daten aus einer Vielzahl unterschiedlicher Systeme, die am Ende zu einem einheitlichen Gesamtbild des Instituts führen und eine effektivere Gesamtbankensteuerung sicherstellen. Viele Institute stellen aktuell ihr System auf einen höheren Automatisierungsgrad und eine bessere Zusammenführung einzelner Datenquellen um. Diese Zentralisierung soll dabei helfen, die unter Basel III erforderlichen Transparenzrichtlinien zu erfüllen.

Haben Sie Ihr Geschäftsmodell an Ihren "Risikoappetit" angepasst?

Banken müssen ihre Kreditvergaberisiken minimieren, sicherstellen, dass sie hochwertiges Kapital (und vor allem mehr davon) in den Büchern haben sowie kurz- und langfristig mehr Liquidität aufbauen. Dies ist letztlich entscheidend, um Krisensituationen am Markt besser standhalten zu können. Alle diese Maßnahmen sollten zudem in Einklang mit dem "Risikoappetit" des Instituts sein.

Hat Ihr Unternehmen das Berichtswesen sowie den Informationsfluss über alle Unternehmensbereiche hinweg standardisiert?

Dies ist ein entscheidender Schritt beim Prozess hin zu einem konsistenten, unternehmensweiten Berichtswesen, dem besondere Beachtung geschenkt werden sollte, sofern dies bislang noch nicht geschehen ist.

Haben Sie realistische und gleichzeitig anspruchsvolle Szenarien für Stresstests sowie Reverse-Stresstests eingeführt?

Stresstests und Reverse-Stresstests müssen die Geschäftsaktivitäten adäquat widerspiegeln. Der Schwerpunkt sollte darauf liegen, die richtigen Risiken und deren Auswirkungen sowie relevante (Gegen-)Maßnahmen des Managements zu identifizieren. Dies ist nicht nur für den internen Gebrauch sondern auch für das externe Meldewesen unerlässlich.

Sind Sie wirklich auf dem neuesten Stand der aktuellen regulatorischen Entwicklungen?

Die Auswertung und Analyse der veröffentlichten Regulierungsvorhaben ist entscheidend, um bei den Veränderungen von Basel III stets auf dem neuesten Stand zu bleiben. Somit wird das Risiko minimiert, einzelne Regulierungsmaßnahmen falsch zu interpretieren.

Basel III tritt im Januar 2013 in Kraft. Das integrierte Konzept von Wolters Kluwer Financial Services FRSGlobal für die Bereiche Meldewesen und Risikoanalyse bildet das Fundament der ganzheitlichen Basel III-Lösung, welche alle drei Säulen des Regelwerks umfasst: standardisierte Risikokalkulation, aufsichtliche Überprüfungsverfahren und Offenlegungsvorschriften.

Foto: Pixelio.de/Florentine

Wolters Kluwer

Proaktives Risikomanagement für Finanzinstitute

Finanzinstitute mussten sich im vergangenen Jahr auf zahlreiche regulatorische Veränderungen einstellen. Und laut der Risiko- und Compliance-Experten von Wolters Kluwer Financial Services werden drei Namen auch im kommenden Jahr besonders viel Aufmerksamkeit erfahren: Dodd-Frank, Basel III und Solvency II.

Foto: Wolters Kluwer Financial Services

Wolters Kluwer

EBA-Blitzstresstest verunsichert den Markt

Hans-Willi Hüsch, Program Manager und Experte für Risikomanagement und Compliance bei Wolters Kluwer Financial Services, kommentiert den aktuellen Blitzstresstest der Europäischen Bankenaufsicht (EBA):

Foto: Rainer Sturm/Pixelio

Risikomanagement

Professionalisiert

Die Themen Risikomanagement und Compliance bleiben auch in diesem Jahr in Bewegung. Die Risk Management Association e.V. (RMA) setzt sich schon seit Jahren für die Weiterentwicklung des Risikomanagements ein, nun verstärkt durch Patrick Hofmann, den neuen Geschäftsführer. PROTECTOR & WIK befragte ihn zu seinen Aufgaben und Zielen.

Foto: we.CONECT

Risk-Management

Corporate Governance Compliance Strategies

Die zweite Jahrestagung Corporate Governance Compliance Strategies richtet sich auch 2013 wieder an Entscheidungsträger aus Corporate Compliance, Legal, Risk-Compliance sowie Spezialisten aus Kartell- und Wettbewerbsrecht, Vertriebsrecht, M&A und Supplier-Management, Kommunikation und Datenschutz.