Foto: Kee Safety

Laufstegsystem

Berg und Tal am Flughafen Madrid

Der Airport Madrid-Barajas ist der viertgrößte Verkehrsflughafen Europas. Mit der Eröffnung des neuen Terminals T4 erhielt das internationale Drehkreuz 2006 weitere Kapazitäten. 2012 wurde nun das futuristische Wellendach des Terminals nun mit dem Laufstegsystem Kee Walk ausgerüstet.

Mit jährlich 50 Millionen Passagieren zählt der Airport Madrid zu den großen internationalen Drehkreuzen des Flugverkehrs. Um sich für zukünftiges Wachstum zu rüsten, eröffneten die Betreiber 2006 das neue Terminal T4. Dessen Dach gestaltete der britische Architekt Richard Rogers als „Wellenlandschaft“ mit großen Lichtkuppeln. Das schwungvolle Auf-und-Nieder begehbar zu machen, war eine Herausforderung für die Sicherheitsbeauftragten. Denn über mehrere Hundert Quadratmeter gibt es hier weder ebene Flächen noch rechte Winkel. Nur eine höchst variable, anpassungsfähige und formbare Lösung kam infrage. Die Flughafen-Betreiber entschieden sich daher für das Laufstegsystem Kee Walk von Kee Safety.

Sicheren Fußes durch die Wellen

Wegen seiner Modulkonstruktion lässt sich Kee Walk auf allen Dachtypen mit Neigungen von Null bis 35 Grad verwenden. Es besteht aus Aluminium-Trägern, auf denen Lauf- und Standflächen mit rutschhemmenden Belägen montiert werden. Das Laufstegsystem ist nicht nur eine Alternative zu herkömmlichen Arbeits- und Trittleisten, es übertrifft auch die Prüfanforderungen der DIN EN 516:2006 (Klasse 1-C). Außerdem schont Kee Walk die Dachfläche und dient so auch der vorbeugenden Instandhaltung.

Für das Wellendach von Madrid war maßgebend, dass sämtliche Komponenten der Lösung in Abmessung und Winkeleinstellung variabel sind. Deshalb konnte das Laufstegsystem über alle Berge und Täler der Dacharchitektur hinweg geführt werden, ohne dabei dessen Formgebung optisch zu beeinträchtigen. Sicherheitsbeauftragte und Servicetechniker können das komplette Terminaldach nun sicher begehen – über alle Neigungen, Aufbauten und Regenrinnen hinweg.

Kollektivschutz und Individualsicherungen

Kee Walk ist Teil des umfassend angelegten Fall Protection Systems von Kee Safety, das auch auf anderen internationalen Flughäfen (Frankfurt, Heathrow, Paris) zum Einsatz kommt und die Forderungen der Gesetzgeber nach Kollektivschutz und Individualsicherungen auf Dächern erfüllt. Zu dieser Rundum-Lösung gehören neben Kee Walk die freistehende Absturzsicherung Keeguard, die Lichtkuppel-Absturzsicherung Kee Dome, das Seilsicherungssystem Keeline und das Geländersystem Kee Klamp.

Das Laufstegsystem Kee Walk wird häufig auch mit dem horizontalen Seilsicherungssystem Keeline kombiniert, dass Spannweiten von bis zu 15 Metern erlaubt und bis zu drei Personen sichert. Die patentierte Lösung entspricht der DIN EN 795 (Klasse C) und ermöglicht es Dachdeckern, Klimatechnikern und Servicepersonal, sich mit einem Gleiter an ein bodennah verlaufendes Stahlseil anzuschlagen.

Foto: ABS

ABS Cradleguard

Auf der sicheren Schiene

Mit dem Cradleguard präsentiert ABS Safety einen mobilen Anschlagpunkt, der sich durch eine dachschonende Befestigungsmöglichkeit auszeichnet. Das neue Absturzsicherungskonzept nutzt dabei bereits auf der Dachfläche montierte Träger von Fassadenbefahranlagen (FBA), um bei Arbeiten in lebensbedrohlicher Höhe einen sicheren Halt zu bieten.

Foto: ABS Safety

ABS Safety

Abgesichert durch drehbare Ringöse

Mit dem ABS-Lock III-R hat ABS Safety jetzt seine Produktpalette rund um Absturzsicherungen um einen Einzelanschlagpunkt, der ohne Überstand direkt am Stahl oder im Beton befestigt werden kann, erweitert. Die Besonderheit an dem System ist eine drehbare Ringöse.

Foto: ABS Safety

ABS Safety

Schulung zum Sachkundigen für Absturzsicherung

Zur Jahresmitte erweitert ABS Safety sein Schulungsangebot: Zukünftig kann man in Kevelaer an einer zweitägigen Weiterbildung zum Sachkundigen für Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) teilnehmen.

Foto: ABS Safety

ABS Safety

Kooperation mit Würth Österreich

Mit Würth Österreich konnte das niederrheinische Unternehmen ABS Safety nun einen Partner gewinnen, über den die Anschlagpunkte, Dachhaken und ganze Seilsicherungssysteme aus Kevelaer nun auch in der Alpenrepublik bezogen werden können.