Foto: Vabeg

Event-Planung beim Hessischen Rundfunk

Bessere Haftungsabsicherung

Für Großveranstaltungen und Events gibt es Konzepte sowie Software, die durch einen leicht verständlichen Überblick über relevante Informationen zur rechtskonformen, übersichtlichen Sicherheitsplanung beiträgt. Der Hessische Rundfunk (hr) vertraut bei seiner Sicherheitsplanung auf eine Lösung der Vabeg Eventsafety Deutschland.

Warum hat sich der Hessische Rundfunk für das Vabeg-Sicherheits-verfahren entschieden?

Günter Spörl, Veranstaltungsmeister und Sicherheitsfachplaner beim Hessischen Rundfunk (hr): Unser Ziel ist der höchste Sicherheitsanspruch für die Durchführung der Veranstaltungen des hr. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, haben wir uns auf dem Markt nach einem qualifizierten und kompetenten Partner umgesehen. Mit dem Vabeg-System haben wir eine methodisch strukturierte Vorgehensweise mittels einer Software zu Sicherheitsverfahren und Konzepten erhalten.

Dieses System zeigt immer die aktuellsten, gesetzlichen Vorgaben. Darauf basierend können unsere zugelassenen Sicherheitsexperten der TÜV Saarland Gruppe und zertifizierte Fachplaner der Vabeg Eventsafety Deutschland ganzheitlich und rechtskonform die Sicherheitsplanung und Konzeption in Absprache mit dem Betreiber und letztendlich der Behörde erstellen. Desweiteren bietet die Vabeg einmalige Lösungen wie das „Briefingboard“, als leicht verständliche, bildhafte Informationsvermittlung oder das „Leporello“, welches den zuständigen Mitarbeitern als handliches Übersichtswerk mit allen nötigen Informationen dient.

Als weiteren Service bietet die Vabeg mit ihrer eigens entwickelten Software „Evios“, einen Überblick aller rechtlichen Forderungen, eine Vielzahl an praxisrelevanten Sicherheitsthemen sowie viele weitere äußerst hilfreiche Tools. Diese Software nutzen wir seit neuestem begeistert um unsere Events zu planen. Zusätzlich ist für uns aber auch ein wichtiges Kriterium, dass bei schwierigen Fragen oder unklarer Rechtslage dem hr und seinen ausgebildeten Fachplanern, ein Expertenbeirat der Vabeg (Statiker, Rechtsanwälte für Medien und Event, Sicherheitswissenschaftler, Sachverständige für Brandschutz, Baurecht, Lautstärkeemissionen) uneingeschränkt zur Seite steht.

Warum hatte der hr überhaupt Bedarf?

Günter Spörl: Der hr ist einer der größten Veranstalter in Hessen. Wir haben somit eine große Verantwortung unseren Zuschauern aber auch Kunden gegenüber. Durch Veränderung der Gesetzeslage überträgt der Gesetzgeber mehr Verantwortung an die Betreiber und Veranstalter. Dies spiegelt sich auch bei unseren Veranstaltungen wieder. Unser Ziel ist es mit der Vabeg-Methode eine deutlich verbesserte Rechtssicherheit und Absicherung zu erlangen.

Wie wurde die Vabeg in die Strukturen des hr integriert?

Stefan Dannewitz, Veranstaltungsfachplaner und Sicherheitsfachplaner beim hr: Nach Zustimmung der Geschäftsleitung, Vabeg Eventsafety im hr einzuführen, hat der interne Kunde die Verpflichtung, je nach Art der Veranstaltung, die Leistung abzurufen um Besucher- und Rechtssicherheit zu gewährleisten.

Wie ist die Resonanz?

Stefan Dannewitz: Unsere Kunden aber auch die Behörden, mit denen wir bis jetzt zusammengearbeitet haben, sind von unseren Sicherheitskonzepten und deren Umsetzung überzeugt und begeistert. Das positive Feedback gibt uns Recht, die richtige Entscheidung mit dem Vabeg-Verfahren getroffen zu haben.“

Wie lange dauerte der Prozess der Einführung?

Guido Moseler, Sachgebietsleiter Veranstaltungsbetrieb beim hr: Bei einem Medienunternehmen wie dem hr mit einer klaren Linienstruktur nimmt das schon eine gewisse Zeit in Anspruch. Im Vorfeld waren viele Abstimmungsgespräche notwendig um letztendlich die Zustimmung und Genehmigung der Geschäftsleitung zu erhalten das Vabeg-Verfahren im hr einführen zu können.

Wird durch das Verfahren mehr Sicherheit generiert?

Guido Moseler: Wir haben jetzt eine wesentlich bessere Haftungsabsicherung, da mit dem Vabeg-Sicherheitsverfahren sämtliche planerischen Ablaufprozesse problemlos optimiert und ganz einfach koordiniert werden können. Durch die softwarebasierende Unterstützung und der umfangreichen Spezial-Ausbildung der Fachplaner, kann ein ganzheitliches und praxisgerechtes Rundumkonzept für jede Veranstaltung beziehungsweise Versammlungsstätte individuell erstellt werden. Die Planung und Umsetzung liegt jetzt in einer Hand. Es gibt dadurch einen zentralen kompetenten Ansprechpartner für alle sicherheitsrelevanten Fragen der Veranstaltung betreffend.

Foto: Vabeg

Vabeg Eventsafety Deutschland

Webbasierte Software für Behörden

Vabeg stellt zur Security 2014 das webbasierte Eventsafety Informations- und Organisationssystem Evios für Fachleute, Veranstalter und Behörden vor.

Foto: Nürnbergmesse GmbH

Feuertrutz 2016

Erstes Event & Location Safety Center

Als Fachmesse mit Kongress vereint die Feuertrutz vom 17. bis 18. Februar 2016 in Nürnberg bauliche, anlagentechnische und organisatorische Brandschutzlösungen. Erstmalig organisiert die Vabeg Eventsafety dort einen Gemeinschaftsstand zum Thema Veranstaltungssicherheit mit dem Titel „Event & Location Safety Center“.

Foto: Jörg Mattick

Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen

Empfehlungen im Vergleich

Wie ein Sicherheitskonzept aussehen muss, beschäftigt jeden Veranstalter, der während des Genehmigungsverfahrens von der Behörde aufgefordert wird, jenes zu erstellen. Eine Studienarbeit untersucht die Unterschiede, die zwischen dem Orientierungsrahmen aus NRW, der Handreichung an die Sicherheitsgewerke aus Bayern und dem Vabeg-Konzept bestehen.

Foto: Vabeg

TÜV Süd Akademie

Planungskoordinator für Veranstaltungssicherheit

Koordinatoren sind ein wichtiger Bestandteil einer sicheren und erfolgreichen Veranstaltung. Dies machen einige Bundesländern bereits deutlich, indem sie in Leitfäden und Orientierungsrahmen Personen fordern, welche die an einer Sicherheitsplanung Beteiligten koordinieren.