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Foto: Archiv
Scan aus der PROTECTOR-Ausgabe März 1978.

Rückblicke/Ausblicke

Brandgefahr eindämmen

Heute blicken wir in unserer Archiv-Rubrik zurück ins Jahr 1978 und treffen dabei auf Brandschutznormen, Materialien zur Wärmedämmung und verheerende Katastrophen.

Seit nunmehr gut zehn Jahren wirft das Redaktionsteam von PROTECTOR & WIK immer wieder einen Blick in das 45 Jahre zurück reichende Archiv des Heftes. Die interessantesten historischen Fundstücke, Kuriositäten und Zeitzeugnisse präsentieren wir in jeder Ausgabe im „Abspann“. Sofern möglich und angebracht versehen wir die Archivtexte mit einem aktuellen Bezug zu Jetztzeit. Die besten dieser bisher Heft-exklusiven Archiv-Beiträge stehen nun auch online auf Sicherheit.info zur Verfügung.

Brandgefahr eindämmen

Eine im wörtlichen Sinne immer schwelende Gefahr ist die eines Brandes. Nicht ohne Grund gibt es daher zahlreiche Maßnahmen zum baulichen und technischen Brandschutz, die dem Ernstfall und einer Eskalation vorbeugen sollen. Auch Normen, Vorschriften und Gesetze finden sich auf diesem Gebiet in nicht geringer Zahl.

Dennoch können niedergeschriebene Regeln genauso brandgefährlich sein, wie das Papier auf dem sie stehen, wenn sie in der Praxis nicht korrekt angewendet werden. Deshalb vermittelt der PROTECTOR seit über 30 Jahren nicht nur theoretische Grundlagen, sondern skizziert auch anhand von realen Beispielen und neuen Entwicklungen die Anforderungen an gelungenen Brandschutz. So fand sich bereits in der März-Ausgabe des Jahres 1978 ein umfangreicher Artikel über „Vorbeugende bauliche Brandschutzmassnahmen“, der anschaulich die sichere Handhabung verschiedenster Materialien von Stahl über Holz bis hin zu Kunststoffen erläuterte.

Vor allem die Kunststoffe gewinnen angesichts des aktuellen Trends zur energetischen Gebäudesanierung und Wärmedämmung eine neue Brisanz. In der PROTECTOR-Ausgabe 9/08 berichteten wir über Feuergefahren durch mangelhafte Verarbeitung von Wärmedämmstoffen, die zu verheerenden Bränden geführt hatte und die die Feuerwehren vor neue Herausforderungen stellte.

Seitdem gab es weitere tragische Ereignisse, wie einen Großbrand im Juni 2011 im niedersächsischen Delmenhorst. Jugendliche hatten in einer Wohnanlage zwei Müllcontainer angesteckt, fünf Mehrfamilienhäuser brannten aus. Auch hier soll die Wärmedämmung zur Katastrophe geführt haben. Die mit Polystyrol gedämmten Fassaden hatten Feuer gefangen, obwohl die Materialien geprüft waren und als schwer entflammbar galten. Diese Ereignisse lehren, dass man nie wachsam genug sein kann, wenn es um wirkungsvollen Brandschutz geht.

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Foto: Pixabay

Rückblicke/Ausblicke

Brandschutzplanung im Kontext der Digitalisierung

Heute werfen wir einen Blick auf ein Trendthema der Gebäudeplanung, das auch die Gewerke der Sicherheitstechnik zunehmend betrifft: BIM. Eine Umfrage der Feuertrutz hat ergeben, dass etwa Brandschutzplaner noch kaum für dieses Verfahren gerüstet sind.

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Foto: NürnbergMesse GmbH

Feuertrutz 2017

Messe zu Brandverhütung und -eindämmung

Im Fokus der kommenden Feuertrutz-Fachmesse von 22. bis 23. Februar 2017 in Nürnberg stehen innovative Lösungen und Produkte zur Brandverhütung und -eindämmung.

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Foto: Archiv

Rückblicke/Ausblicke

Klimatischer Extremismus

Heute blicken wir in unserer Archiv-Rubrik in die Juli-Ausgabe Jahres 1989 und befassen uns mit Umweltrisiken. Dazu zählen sowohl Gefahren, die Unternehmen drohen können, als auch solche, die von ihnen ausgehen.

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Foto: G+H Isolierung

Feuertrutz 2013

Brand eindämmender G+H-Elektro-Installationskanal

Mit dem G+H Pyroment IK90 Typ BD von G+H Isolierung ist ein Elektro-Installationskanal (I-Kanal) auf dem Markt, der aktiv einen Brand eindämmt. Das System ist für die Feuerwiderstandsklassen I30 bis I120 zugelassen.