Image
AdobeStock_71176202.jpeg
Foto: Jag_cz - stock.adobe.com
Brandgefahren sind vielfältig – auch im Urlaub, beispielsweise auf Campingplätzen.

Brandschutz

Brandgefahren auf Campingplätzen ernst nehmen

Der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. weist auf die möglichen Gefahrenquellen für einen Brand auf Campingplätzen und in Wohnmobilen hin.

Campingkocher, Heizstrahler, Gasflaschen und Grills sind auf Campingplätzen allgegenwärtig – mögliche Gefahrenquellen für einen Brand auf Campingplätzen, denen mit geeigneten Maßnahmen begegnet werden muss. Der BVBF richtet seinen Appell gleichermaßen an Campingplatzgäste wie deren Betreiber.

Brandgefahren rechtzeitig erkennen: Feuerlöscher gehören an Bord

Grundsätzlich sollten die „fahrenden Ferienhäuser“ mit Feuerlöschern, Gas- und Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Rauchwarnmelder – wie sie auch in jeder Wohnung vorgeschrieben sind – warnen die Bewohner, wenn es irgendwo qualmt oder glimmt, oftmals bevor der Brand entsteht. Die häufigsten Brandursachen im Inneren des mobilen Heims sind unsachgemäß eingebaute oder angeschlossene Gas- und Elektrogeräte. Während im Vorzelt oder auf der Wiese der unsachgemäße Umgang mit offenem Feuer zu Bränden führen kann. Ein weiteres Problem ist der Stauraum. Neben den Gasflaschen befinden sich hier oftmals Grillkohle, Anzünder und auch Farbreste oder benutze Öllappen. Die dadurch gegebene Brandgefahr wird nicht wahrgenommen oder unterschätzt.

Rauchwarnmelder in allen Wohnungen vorgeschrieben

Spätestens bis Silvester müssen in allen Häusern und Wohnungen in Berlin und Brandenburg Rauchwarnmelder installiert sein.
Artikel lesen

Landesverordnung über Campingplätze und Wochenendplätze zwingend beachten

Die Ausstattung der Fahrzeuge mit Feuerlöschgeräten und Warnmeldern ist das eine. Vorbeugende Brandschutz-Maßnahmen auf dem Campingplatz sind das andere. Wichtige Hinweise geben die Betriebsvorschriften für Camping- und Wochenendplätze, wobei die zuständige Bauaufsichtsbehörde die Brandschutzmaßnahmen vor Ort überwacht. Auf Seiten der Campingplatz-Betreiber ist zum Beispiel darauf zu achten, dass zwischen Zelten und Wohnwagen genügend Abstand besteht. So ist eine Unterteilung der Plätze durch Brandgassen und Brandschutzstreifen in einzelne Abschnitte mit einer begrenzten Anzahl von Standplätzen vorgeschrieben. Für den Brandschutz ist nicht nur eine Löschwasserversorgung über Hydranten oder eine Löschwasserentnahmestelle zwingend vorgeschrieben, sondern auch die Ausstattung des Geländes mit ausreichend Feuerlöschern.

Brandschutz-Fachbetriebe helfen bei Fragen weiter

Für Campingplatz-Betreiber bedarf es einer individuellen Beratung durch den qualifizierten Brandschutz-Fachbetrieb, der als kompetenter Ansprechpartner rund um den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz zur Verfügung steht. Und Reisefreudige, die sich mit einem Wohnmobil oder Caravan auf den Weg machen, sollten ebenfalls einen Brandschutz-Fachbetrieb aufzusuchen, um das mobile Heim optimal ausstatten zu lassen.

Image
Die sprunghaft ansteigende Zahl von Elektroautos erfordert einen massiven Ausbau der Ladeinfrastruktur.
Foto: Hekatron

Brandschutz

Brandgefahren im Parkhaus und an Ladesäulen

Eine Untersuchung von Hekatron zeigt, welche Brandgefahren durch elektrische Autos speziell in Parkhäusern und an Ladesäulen lauern.

Image
Im Urlaub wird gerne gerillt. Dadurch steigen aber auch die Brandgefahren.
Foto: Eiskönig - Fotolia

Brandschutz

So vermeiden Sie Brandgefahren während der Urlaubszeit

Die Reise- und Urlaubszeit hat begonnen. Doch mit der Vorfreude auf Erholung und Abenteuer steigen auch die Brandgefahren erheblich.

Image
bvfa_baulicher brandschutz_special.jpeg
Foto: BVFA

Brandschutz

Neuauflage der BVFA-Brandschutzspezial-Broschüre

Die neue Brandschutzspezial-Broschüre des BVFA – Bundesverband Technischer Brandschutz e. V. erläutert alles Wissenswerte rund um den Baulichen Brandschutz.

Image
Herbst und Winter sind die Zeit der Gemütlichkeit – und leider auch der Einbrüche und Brände.
Foto: Zuhause Sicher/Pixabay/VisionPics

Mechanische Sicherheit

So bannt man Einbruch- und Brandgefahren im Winter

Herbst und Winter sind die Zeit der Gemütlichkeit – und leider auch der Einbrüche und Brände. Doch gegen die Einbruch- und Brandgefahr lässt sich etwas tun.