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Der neue Vorstand des BVMS (v.l.) Martin Braun, Bernd Schäfer, Lars Müller (Präsident), Michael Wronker und Pascal Böhm.
Foto: BVMS/Heimann
Der neue Vorstand des BVMS (v.l.) Martin Braun, Bernd Schäfer, Lars Müller (Präsident), Michael Wronker und Pascal Böhm.

Verbände

BVMS wählt neuen Präsidenten

Auf der Jahreshauptversammlung des Bundesverbands mittelständischer Sicherheitsunternehmen e.V. (BVMS) ist Lars Müller zum neuen Präsidenten gewählt worden.

Die mit Spannung erwartete 7. Jahreshauptversammlung des BVMS in Dresden erhielt kurzfristig noch einen weiteren Höhepunkt, als durchsickerte, dass der bisherige Präsident, Klaus Bouillon, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für das Amt kandidieren würde. Die Stimmung unter den Mitgliedern reichte von Untergangs- bis Aufbruchsstimmung. Da mit Bouillon die prägende Figur der vergangenen sechs Jahre die Brücke verließ, fürchteten einige Mitglieder, dass damit auch das Ende des BVMS bevorstehen könnte.

Allerdings stellte sich – unter den Augen des Ersten Bürgermeisters der Stadt Dresden, Detlef Sittel – schnell heraus, dass der BVMS inzwischen auf gewachsene Strukturen und auf genügend engagierte Mitglieder zurückgreifen kann. Zwar gab es mit Lars Müller von SDN Nürnberg nur einen Kandidaten für den Vorsitz, für die weiteren vier Posten im Vorstand stellten sich hingegen zahlreiche Bewerber zur Wahl.

So musste der Gang an die digitale Urne entscheiden, wer künftig die Geschicke des Verbandes gemeinsam mit dem neuen Präsidenten leiten würde. Am Ende wurden folgende vier Bewerber zu Vizepräsidenten gewählt: Michael Wronker (Secument e.K.), Martin Braun (Be Save Sicherheit & Service), Pascal Böhm (Sicherheitsdienst G&B) und Bernd Michael Schäfer (Atlas Versicherungsmakler).

Neuer Präsident bedankt sich für das Vertrauen der Mitglieder

Der neue BVMS-Präsident zeigte sich bewegt ob der überwältigenden Mehrheit – er erhielt über 90 % der Stimmen: Das Vertrauen, das ihm durch das klare Votum entgegenbracht worden sei, habe ihn in seiner Entscheidung bestärkt, diesen verantwortungsvollen Posten zu übernehmen. In seiner Antrittsrede bedankte er sich nicht nur bei Bouillon für dessen langjähriges Engagement, sondern auch bei den bisherigen Vorständen, Jörg Zitzmann und Hendrik Rutz, für ihre Vorstandsarbeit der Vergangenheit.  

Souverän, als ob er nie etwas anderes gemacht hätte, schaffte Müller anschließend den Übergang zur Tagesordnung und forcierte den Fortgang der Jahreshauptversammlung. Er brannte darauf, zu erfahren, wer künftig in seinem Team spielen würde. Dass er mit dem Ergebnis durchweg zufrieden ist, zeigt seine Einschätzung zur Zusammensetzung des Gremiums. Er sei sich sicher, dass sie sich in dieser Konstellation auf einen guten und erfolgreichen Weg mit einem gemeinsamen Ziel machen könnten: Den BVMS weiter voranbringen.

Dass die Vorstandskollegen voll auf einer Wellenlänge mit Müller, vor allem aber bis in die Haarspitzen motiviert sind, zeigen ihre Reaktionen im Nachgang der Wahl. Während das bei den Neulingen Böhm, Braun und Schäfer, nicht überraschen sollte, darf man sich ob der 180° Wendung von Wronker durchaus die Augen reiben. Der hatte im Vorfeld der Jahreshauptversammlung nämlich angekündigt – vor allem aus gesundheitlichen Gründen –, nicht mehr für das wichtige Amt des Kassierers zur Verfügung zu stehen.  

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Allerdings hat ihn die interne Reputation, die er sich in den Jahren zuvor durch seine verlässliche und gute Arbeit erworben hatte, letztlich umgestimmt, wie er betont. Er sei im Vorfeld der Jahreshauptversammlung von Mitgliedern angesprochen worden, die sich gewünscht hätten, dass der Finanzsektor in vertrauten Händen bleibt. Aufgrund dessen habe er seine Meinung korrigiert. Er sei zuversichtlich, dass mit diesem Vorstand große Schritte für den Verband möglich seien. Alle hätten angedeutet, dass sie engagiert voranschreiten wollten, so Wronker.  

BVMS muss Potenzial voll ausschöpfen

Als echter Glücksgriff für den BVMS könnte sich auch das neue Vorstandsmitglied Schäfer, entpuppen. Der Kölner Versicherungsexperte, der sich in den vergangenen Jahren einen guten Namen in der Branche gemacht hat, freut sich darauf, dass er ab sofort im BVMS auch aktiv etwas bewegen könne. Denn seiner Meinung nach verfüge der BVMS über beinahe unbegrenzte Möglichkeiten, wie er betont. Mehr als 4.500 Sicherheits-Unternehmen seien in keinem der beiden großen Branchenverbände vertreten. Bei den meisten handle es sich zudem um mittelständische Unternehmen. Sie passten also perfekt zum BVMS. Dieses Potenzial müsse der Verband künftig voll ausschöpfen, fordert Schäfer daher.

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