Um die Kontakte für Sicherheitsdienstleister auf Grund der Coronapandemie in der Zentrale zu minimieren, gibt es jetzt eine digitale Lösung.
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Coronakrise: Digitale Lösung für Dienstleister

Um die Kontakte für Sicherheitsdienstleister auf Grund der Coronasituation in der Zentrale zu minimieren, gibt es jetzt eine digitale Lösung.

Sicherheitsdienstleister unterstützen Unternehmen bei vielen Aufgaben, auch in Zeiten von Corona; digitale Lösungen vermindern dabei das Ansteckungsrisiko.Die Zahl der Coronainfizierten steigt wieder. Nachdem die Regierung die Öffnung aller nicht lebensnotwenigen Einrichtungen wieder freigegeben hat, müssen wir nun nach dem Sommer mit den Konsequenzen dieser und erneuter Maßnahmen leben. Immer noch bittet der Staat seine Bürger darum, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu begrenzen.

Dienstleister können trotz Corona nicht zu Hause bleiben

Getreu dem Motto „Wir bleiben zuhause!“ haben immer noch viele Betriebe ihre Mitarbeiter im Homeoffice. Leider ist dies nicht in jeder Branche möglich. Ärzte, Pfleger, aber auch Sicherheitskräfte sind nun mehr denn je gefordert. Leider kann hier in vielen Situationen nicht komplett auf den persönlichen Kontakt verzichtet werden. Gerade in dieser Zeit ist es jedoch wichtig, die Ansteckungsketten zu durchbrechen und, wo es nur geht, digital und auf Abstand zu arbeiten. Und genau dafür gibt es Lösungen, die die Sicherheitsbranche unterstützen. Jeder vermiedene persönliche Kontakt, ob privat, mit den Kollegen in der Zentrale oder mit den Kunden zählt. Jeder Bericht, der nicht auf Papier im Briefkasten landet und einen Kunden anstecken könnte, sondern digital gesendet werden kann, macht einen Unterschied.

Für die Ausbreitung und Ansteckung des Virus gibt es zwei große Gefahren. Zum Ersten die Übertragung des Virus in der Zentrale, bei der die Mitarbeiter eng zusammenarbeiten, um zum Beispiel die Aufträge der Kunden in Schichten, aber auch die geleistete Arbeit der Wachmänner in Berichten digital zu verarbeiten. Auch das Wachpersonal läuft Gefahr, sich und die Kollegen zu infizieren, wenn diese vor Schichtbeginn oder -ende in die Zentrale müssen, um Pläne, Ordner oder Alarmkarten abzuholen oder nachher die Ergebnisse der geleisteten Arbeit wieder abzugeben.

Digitale Lösung via Cloud

Das Unternehmen Sequrix hat für beide Probleme eine Lösung entwickelt: zum einen eine Cloud- Lösung für die Mitarbeiter in der Zentrale. Sequrix ist eine Cloud-Software, das bedeutet, dass jeder Verwaltungsmitarbeiter, der mit dieser Software arbeitet, sich von jedem Standort mit einer Internetverbindung und einem Browserzugang einfach in das Backoffice einloggen kann. Somit können die Angestellten getrost ins Homeoffice geschickt werden, die diese Aufgaben dann bequem und sicher von zu Hause aus erledigen. 2-Faktor-Login, verschlüsselte Datenbanken und Verbindungen sorgen dabei für größtmögliche Sicherheit.

Zum Zweiten gibt es mobile Anwendung für die Wachmänner im aktiven Dienst. Jeder Wachmann hat durch die Sequrix-App alle zuvor im Backoffice geplanten und ihm zugeteilten Schichten und Aufgaben direkt auf seinem Smartphone. Informationen, wie zum Beispiel die Navigation zum Objekt, der Code der Alarmanlage und natürlich auch die zu leistenden Aufgaben, können nach Anmelden in der Umgebung abgerufen und erledigt werden. Das bedeutet, der Dienst kann beim Verlassen der Haustüre direkt gestartet werden, und der Wachmann kann seine erste Aufgabe antreten, ganz ohne persönlichen Kontakt mit den Kollegen in der Zentrale. Nach Abschließen einer Aufgabe wird das Resultat direkt im Backoffice sichtbar, und der Bericht kann entweder automatisch oder nach interner Kontrolle an den Kunden geschickt werden. Zudem gibt es ein Kundenportal, welches das Senden der Berichte komplett überflüssig macht. Der Kunde kann über das Portal direkt oder nach entsprechender Freigabe alle Vorgänge sehen.

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