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Foto: Nuctech
CT-Scanner bieten sowohl im Passagier- als auch im Frachtverkehr zahlreiche Vorteile. Sie erhöhen nicht nur die Sicherheit im Flugverkehr.

Videosicherheit

CT-Scanner erhöhen Sicherheit im Flugverkehr

Wie man mit CT-Scannern mehr Sicherheit und Gesundheitsschutz im Flugverkehr erreichen kann.

Zur Umsetzung von Sicherheits- und Hygienekonzepten braucht es im Flugverkehr in Zukunft eine passende Sicherheitsinfrastruktur in Form von CT-Scannern. Dies wird auch daran deutlich, dass die Coronapandemie hat in den letzten eineinhalb Jahren im Luftverkehr für massive Einschränkungen gesorgt hat. Selbst wenn man derzeit eine stetige Erholung der Fluggastzahlen beobachten kann, haben sich die Anforderungen an den Reise- und Frachtverkehr grundlegend geändert. Zahlreiche Abstands- und Hygieneregeln werden den Flugverkehr auch in den kommenden Jahren prägen. Zur Umsetzung wird auch eine passende Sicherheitsinfrastruktur in Form von CT-Scannern (Computertomografische Scanner) benötigt. Andernfalls wird bei weiter steigenden Fluggast- und Frachtzahlen die vorhandene Ausstattung alsbald an ihre Grenzen stoßen. Schnelle und verlässliche Sicherheitskontrollen bei gleichzeitiger Einhaltung der notwendigen Hygiene- und Abstandsmaßnahmen wären dann schwer miteinander in Einklang zu bringen. Damit dies nicht passiert muss das Nadelöhr Sicherheitskontrolle sowohl im Passagier- wie auch im Frachtbereich durch schnellere Abläufe beseitigt werden.

Nadelöhr Sicherheitskontrolle am Flughafen

Immer wieder gab es in der Vergangenheit Kritik von Passagieren, Fluglinien und Behörden an zu langsamen Abläufen in der Sicherheitskontrolle. Zuletzt kam es im Jahr 2018 zu erbosten Reaktionen, nachdem ca. 3.000 Passagiere am Frankfurter Flughafen ihre Flüge am gleichen Tag verpasst hatten. Der Grund lag damals in einem sehr hohen Passagieraufkommen und Wartezeiten von über 90 Minuten an den Sicherheitskontrollen. Der Flughafenbetreiber musste seine Passagiere im Anschluss bitten, drei Stunden vor Abflug einzutreffen, um alle Kontrollen rechtzeitig durchlaufen zu können.

Neben dem Stress, der dadurch für Passagiere und Mitarbeiter entsteht, ist heute mit solchen Situationen eine erhebliche Gesundheitsgefährdung aufgrund mangelnder Abstände verbunden. Vergleichbare Zustände wie 2018 müssen in Zukunft also verhindert werden. Die Herausforderung ist daher, mit neuer Technik die Geschwindigkeit der Kontrollen zu erhöhen, den Gesundheitsschutz umzusetzen und gleichzeitig die Sicherheit zu steigern. In Deutschland werden CT-Scanner bisher nur beim Aufgabegepäck eingesetzt. Als einziger Flughafen setzt bisher Amsterdam Schiphol CT-Scanner im Passagierbereich ein. Die Flughäfen Frankfurt und München haben Testgeräte im Einsatz.

CT-Scanner für Gepäck und Frachtverkehr

CT-Scanner bieten sowohl im Passagier- als auch im Frachtverkehr zahlreiche Vorteile. Einer der bekanntesten ist neben der automatischen Sprengstofferkennung sicherlich, dass die neuartigen Scanner bei Passagierkontrollen aufgrund der dreidimensionalen Bildgebung dazu führen, dass Flüssigkeiten und elektronische Geräte nicht mehr entnommen werden müssen. Statt bisher vier, werden ohne Zeitverlust bis zu 800 Aufnahmen des Gepäckstücks erstellt. Diese ergeben am Computer ein dreidimensionales Bild, welches Schichtweise durchleuchtet werden kann. Mit einer 360-Grad-Perspektive können Überschneidungen richtig erkannt und versteckte gefährliche Gegenstände leicht entdeckt werden. Auch die Geschwindigkeit der Kontrollen wird deutlich beschleunigt. Der Flaschenhals Handgepäckkontrolle könnte so in Zukunft beseitigt und Staus vor den Sicherheitschecks verhindert werden.

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Frachtkontrolle – mit künstlicher Intelligenz zu mehr Sicherheit

Eine größere Herausforderung für moderne Scanner ist der Frachtverkehr. Aufgrund der Menge an Waren und unterschiedlichen Verpackungsmöglichkeiten sind die stichprobenartigen Kontrollen aufwändig, teuer und ineffizient. Von kritischen medizinischen Gütern über Lebensmittel und Weine bis hin zu Frischwaren finden sich in Paletten und Containern verschiedene hochwertige und zeitkritische Waren. Aus diesem Grund sind die Kontrollbilder in der Regel schwer zu interpretieren und führen unweigerlich zu hohen Fehlalarmquoten, was wiederum zeitaufwändige Nachkontrollen und Betriebsverzögerungen zur Folge hat.

In die Luftfracht-Sicherheitslösung von Nuctech wurden auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Algorithmen integriert, die eine automatische Erkennung einer immer länger werdenden Liste von verbotenen oder gefährlichen Gegenständen ermöglicht. Mit ihrer hohen Geschwindigkeit können KI-Algorithmen den Nutzern, insbesondere weniger erfahrenem Personal, helfen, ihre Bildanalyseleistung zu beschleunigen und zu verbessern.

KI entwickelt sich stetig weiter und verbessert so die Sicherheit im Flugverkehr

Außerdem lernt die KI schnell. Indem sie mehr Bilder in ihr „Gehirn“ einspeist, entwickelt sie sich weiter und wird effizienter bei der Erkennung verdächtiger Gegenstände. KI-Algorithmen verbessern somit die Erkennungsfähigkeiten und verringern die Fehlalarmrate, was den Durchfluss bei Sicherheitskontrollen drastisch beschleunigt. Durch die automatischen Erkennungsalgorithmen können die meisten Güter schnell freigegeben werden. Das Sicherheitspersonal kann sich nun nur noch auf die Güter konzentrieren, die einen Alarm auslösen.

Durch die Reduzierung subjektiver menschlicher Interpretationen und die Nutzung einer erweiterbaren Erkennungsbibliothek erhöht Nuctech den Durchsatz und minimiert gleichzeitig manuelle Inspektionen und Fehlalarmraten. Da sich die Effizienz und Genauigkeit der CT-Scanner mit der Entwicklung der KI verbessern, wird der Zoll gefährliche Gegenstände immer leichter erkennen können. Darüber hinaus sind sie auch bei der Kontrolle von kleinen Paketen hilfreich, deren Volumen wegen des Versandhandels rasch zunimmt.

Schutz vor illegaler Datenerfassung und Sicherheitsverstößen

Bei allen technischen Vorteilen gilt es dabei aber auch eines der sensibelsten Güter der Kunden zu schützen: ihre Daten. Bereits in der Entwicklungsphase stellt Nuctech daher sicher, dass die Geräte vor illegaler Datenerfassung und Sicherheitsverletzungen geschützt sind. Die Daten, die von den Nuctech-Produkten während der Nutzung erzeugt werden, gehören ausschließlich den Kunden selbst - das Unternehmen hat keinerlei Zugriff auf sie. Jeder Verstoß würde das System alarmieren und sofort dem Kunden gemeldet werden.

Der Datenschutz wird außerdem durch gründliche Kontrollen staatlicher Behörden und unabhängiger Dritter gewährleistet, bevor die Geräte von Nuctech überhaupt in Betrieb genommen werden. Die Botschaft ist einfach: „Es ist unsere Technologie und Ihre Daten.“ Mit Blick auf die Zukunft werden technologische Fortschritte und zunehmende Konnektivität so den Weg für die Einbindung künstlicher Intelligenz (KI) ebnen und die Sicherheitskontrollen und -prüfungen sicherer und kontaktloser machen.

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Foto: Nuctech Robert Bos, Deputy General Manager bei Nuctech Netherlands ist Autor des Fachbeitrags.
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