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Logrhythm kommentiert

Cyberangriff auf Yahoo

Direkt im Anschluss an die Nachricht vom Tumblr-Kauf durch Yahoo für 1,1 Milliarden US-Dollar wurde bekannt, dass Yahoo zum nächsten populären Opfer eines Cyberangriffs geworden ist.

Wie die BBC berichtet, wurden möglicherweise bis zu 22 Millionen Login-Daten – dies entspricht etwa einem Zehntel der gesamten Yahoo-Nutzer – von Hackern entwendet. Das gesamte Ausmaß des Hackerangriffs wurde noch nicht bestätigt. Yahoo Japan erklärte aber bereits, dass die Unternehmensinfrastruktur kompromittiert wurde und dass sie nicht leugnen können, dass unter Umständen eine Datei, die 22 Millionen Nutzer-IDs beinhalte, gestohlen wurde.

Immer häufiger Attacken

Ralph Kreter, Director Central Europe and Middle East bei Logrhythm, einem Anbieter im Bereich Cyber-Threat-Erkennung und -Abwehr, kommentiert den aktuellen Vorfall. Seiner Ansicht nach habe man es mit einer Hackerattacke sehr großen Ausmaßes zu tun. Erschreckend und deprimierend zugleich sei die Tatsache, dass Angriffe dieser Größenordnung schon seit längerem keine Einzelfälle mehr sind. Mit beängstigender Beharrlichkeit erreichen immer häufiger Meldungen über große und erfolgreiche Hacks die Öffentlichkeit. Unternehmen und Marken stellte sich nicht mehr die Frage, „Werden wir attackiert?, sondern „Wann wird eine dieser Attacken erfolgreich sein“? Zu Gute halten sollte man Yahoo, dass das Unternehmen in dieser Situation schnell reagiert habe: Zum einen würden alle Nutzer mit praktischen Ratschlägen versorgt, wie sie unberechtigte Zugriffe auf ihre Konten verhindern können, zum anderen werde auch die Öffentlichkeit mit relevanten Informationen zur aktuellen Situation versorgt.

Aufklärungsarbeit

Neben der Aufklärung der Betroffenen sei es im Nachgang einer Cyberattacke essentiell zu untersuchen, wie die Angreifer in das Unternehmensnetzwerk eindringen konnten. Durch forensische Analysen könnten dabei Erkenntnisse gewonnen werden, die den Sicherheitslevel zukünftig verbesserten.

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TÜV Rheinland bildet Eingreiftruppe

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