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Das Gesundheitswesen steht durch die Covid-19-Pandemie mehr denn je im Fokus von Cyberattacken.

IT-Sicherheit

Cyberattacken im Gesundheitswesen nehmen zu

Das Gesundheitswesen steht durch die Covid-19-Pandemie mehr denn je im Blick der Öffentlichkeit – und auch im Fokus von Cyberattacken.

Laut dem Global Threat Intelligence Report 2021 (GTIR) von NTT musste das Gesundheitswesen 2020 im Vergleich zum Vorjahr weltweit einen Anstieg der Cyberattacken um 200 %verzeichnen. Allein von Oktober 2020 bis Januar 2021 betrug die Zunahme aufgedeckter Cyberattacken auf den Gesundheitssektor rund 45 %. Der Report zeigt, dass im vergangenen Jahr vor allem Web-Application- und anwendungsspezifische Angriffe verbreitet waren. Ein Grund ist, dass immer mehr Unternehmen einen Remote-Zugriff etwa durch die Verwendung von Client-Portalen anbieten. Das Gesundheitswesen war unter anderem auch durch die zunehmende Nutzung von Telemedizin und Remote-Betreuung am stärksten betroffen: 97 % aller feindlichen Aktivitäten waren Web-Application- oder anwendungsspezifische Angriffe.

Gesundheitswesen Ziel verschiedener Formen von Cyberattacken

Bei den Angriffen auf das Gesundheitswesen handelt es sich nicht nur um Kriminelle, die mittels Ransomware Lösegelder erpressen wollen oder die auf einen Identitätsdiebstahl abzielen. Auch Cyberspionage, die die Beschaffung von Informationen über Covid-19-Impfstoffe zum Ziel hat, ist zu beobachten. Dabei werden nicht nur Pharmaunternehmen und Universitäten angegriffen, sondern auch Regulierungsbehörden. Die Europäische Arzneimittelbehörde gab im Dezember 2020 bekannt, dass Cyberangreifer auf eingereichte impfstoffbezogene Dokumente unrechtmäßig zugegriffen haben. Berichten zufolge stammten die Dokumente von Pfizer, Biontech und Moderna. Auch die mit dem Covid-19-Impfstoff verbundenen Lieferketten waren bereits Ziel der Angriffe.

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