Dallmeier demonstriert auf dem Polizeikongress am 19. und 20. Februar in Berlin, wie sich mit innovativer Kameratechnik und moderner Software polizeiliche Abläufe teilautomatisieren lassen.
Foto: Dallmeier

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Dallmeier optimiert Polizeiarbeit

Auf dem europäischen Polizeikongress am 19. und 20. Februar in Berlin zeigt Dallmeier unter anderem, wie sich polizeiliche Abläufe teilautomatisieren lassen.

Moderne Videotechnik ist aus dem Polizeialltag nicht mehr wegzudenken. Dennoch stellen viele Lösungen die beteiligten Polizeikräfte vor große Herausforderungen, da sie häufig nur sehr personalintensiv zu betreiben sind.

3D Smart-Viewing für den Überblick

Neue Perspektiven ergeben sich durch die Kombination der „Panomera“-Technologie mit dem neuen Konzept des „3D Smart-Viewing“. Dabei werden je nach Areal neue, 360 Grad-Systeme mit anderen Modellen der Technologie kombiniert, was die nahtlose Erfassung auch größter räumlicher Zusammenhänge ermöglicht.. Wesentliche Aufgaben, zum Beispiel die Verfolgung von Objekten über mehrere Kameras hinweg, oder das Aufschalten der jeweils besten Kamera, erfolgen teilautomatisiert.

KI-basierte Analysesysteme

Dadurch können mit einer minimalen Anzahl an Bildschirmen Zusammenhänge beobachtet werden, die bisher nicht zu erfassen waren. Für eine Vielzahl von Szenarien erlaubt die Technik nun erstmals eine tatsächliche Videobeobachtung mit einer vertretbaren Anzahl von Einsatzkräften. Durch die Kombination mit KI-basierten Analysesystemen lassen sich die Einsatzkräfte weiter entlasten, indem zum einen eine Aufmerksamkeitslenkung auf wesentliche Ereignisse erfolgen kann oder auch unwesentliche Zusammenhänge herausgefiltert werden, bevor eine menschliche Intervention bzw. Beurteilung erfolgen muss.

Softwareunterstützung für polizeiliche Abläufe

Zur Unterstützung polizeilicher Abläufe stellt Dallmeier auf dem Polizeikongress Lösungen für zwei Bereiche vor. Zum einen bietet der Hersteller eine modulare Lösung an, mit der Einsatzkräfte über deren mobile Endgeräte zentral mit Echtzeitinformationen versorgt werden können. Dabei kann es sich um Stand- oder Bewegtbilder aus Kamerasystemen handeln, es lassen sich aber auch Echtzeit-Karteninformationen und vieles mehr an die mobilen Kräfte übermitteln.

Die Lösung erlaubt eine besser informierte Steuerung der Einsatzkräfte und eine optimale Koordination mit der Leitstelle. Denkbare Szenarien sind zum Beispiel Fußballspiele, bei denen die Einsatzkräfte Verdächtige direkt am Mundloch identifizieren können, da sie in Echtzeit Fotos und andere Informationen auf ihr mobiles Endgerät erhalten haben.

Digitale Polizeiakte

Kombiniert werden kann dieses System mit der Lösung zur „digitalen Polizeiakte“. Dabei handelt es sich um ein flexibles System, mit dem sich ortsunabhängig sämtliche Daten eines Vorfalls aus unterschiedlichen Quellen sammeln und einer digitalen Vorfallsakte zuordnen lassen. Die Daten unterschiedlichster Herkunft und medialer Natur sind dann in dieser „Akte“ zusammengefasst und können elektronisch in die weiteren Ermittlungsschritte integriert werden.

Das System lässt sich flexibel konfigurieren und für unterschiedliche Prozesse anpassen. Denkbare Szenarien sind Großveranstaltungen, aber auch das Erfassen von Verkehrsvorfällen und viele andere Bereiche, wo das Erfassen und Weiterverarbeiten von Ermittlungsdaten personal- und kostenintensiv ist.