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Foto: Winkhaus
Bei geschlossenem Fenster ist der im Falz verdeckt liegende Funkkontakt nicht zu erkennen.

Fenster via App überwachen

Das vernetzte Zuhause

Unterwegs mit dem Smartphone kontrollieren, ob die Fenster geschlossen sind – das ermöglicht die Smart-Home-Technologie. Innovative Funkkontakte können sich beispielsweise mit anderen Geräten verständigen. So lassen sie sich in Alarmsysteme oder Heizungsregelungen integrieren.

Die neue Smart-Home-Technologie von Winkhaus wird so der steigenden Nachfrage für intelligentes und energieeffizientes Wohnen im vernetzten Zuhause gerecht. Sie basiert auf Funkkontakten, die an Fensterrahmen und Flügel angebracht werden und melden, ob das Fenster geschlossen ist oder bereits offen steht. Sie kommunizieren im Enocean-Funkstandard und sind daher mit vielen elektronischen Geräten unterschiedlicher Hersteller kompatibel.

Aus diesem Grund lassen sich die Funkkontakte am Fenster leicht mit weiteren intelligenten Systemen vernetzen. Auf diese Weise kann zum Beispiel der Heizkörper so gesteuert werden, dass er sich automatisch abstellt, wenn das Fenster geöffnet wird. Ebenso ist es möglich, dass beim Aufbrechen des Fensters der Alarm und das Licht angeschaltet werden.

Leicht nachrüstbar

Winkhaus bietet die Funkkontakte in zwei Varianten an: Verdeckt liegende Elemente, die im geschlossenen Fenster unsichtbar sind, eignen sich besonders für die diskrete Überwachung. Daneben empfiehlt sich die aufliegende Lösung mit Solarzelle für den energieautarken Betrieb. Beide Systeme melden via Funk, sobald sich der Öffnungszustand des Fensters ändert.

Das verdeckt liegende System arbeitet mit Batterie und ist daher leicht ohne das Verlegen von lästigen Kabeln durch den Fachmann zu montieren. Da die Technologie unabhängig vom vorhandenen Fensterbeschlag funktioniert, ist sie an allen gängigen Fenstern aus Holz und Kunststoff ab einer Falztiefe von 24 Millimetern einfach nachrüstbar.

Der Funkkontakt verfügt über eine leistungsstarke Batterie, die üblicherweise fünf Jahre hält. Sollte der Austausch der Batterie notwendig werden, ist dies mit wenigen Handgriffen ohne Werkzeuge erledigt. Als energieunabhängige Alternative steht das aufliegende System zur Verfügung. Es ist komplett wartungsfrei.

Eine Solarzelle versorgt den Funkkontakt mit dem erforderlichen Strom. Auch bei Dunkelheit ermöglicht die Technik dank des integrierten Energiespeichers einen mehrtägigen Betrieb. Die Nachrüstung von Fenstern aus Holz, Kunststoff oder Aluminium ist einfach und kann jederzeit erfolgen.

Automatisch gute Raumluft

Auch für ein gesundes Raumklima kann die Winkhaus-Technologie wertvolle Dienste leisten. In Kombination mit dem motorisch gesteuerten Fensterbeschlag Activpilot Comfort PADM informieren die neuen Funkkontakte über das automatische Lüftungsverhalten des Fensters. Ist beispielsweise ein Luftgütesensor gekoppelt, erfährt das intelligente Beschlagsystem von einer zu hohen CO2-Belastung und öffnet das Fenster automatisch in die Parallelabstellung.

Diese Lüftungsstellung, in der sich der Fensterflügel rundum um einen Spalt von rund sechs Millimetern öffnet, gewährleistet einen effizienten natürlichen Luftaustausch. Auch in Abwesenheit der Bewohner kann so sicher gelüftet werden. Denn das Fenster behält sogar in dieser Lüftungsstellung seine einbruchhemmenden Eigenschaften bei.

Die Enocean-Funktechnologie lässt sich problemlos in vernetzte Smart-Home-Anwendungen einbinden. So ist sie beispielsweise mit dem Wibutler-System kompatibel. Dank der engen Kooperation zwischen Winkhaus und Wibutler sind die Produkte aufeinander abgestimmt. Für die Erstanmeldung der Geräte untereinander ist daher nur ein einfacher Knopfdruck erforderlich.

Das herstellerunabhängige Wibutler-System verknüpft smarte Produkte verschiedener Anbieter und macht sie über eine kostenfreie App steuerbar. So können Bewohner den Zustand der Fenster aus der Ferne überwachen und beispielsweise die Rollläden oder Außenjalousien entsprechend steuern.