Sicherheit als Standortvorteil und Kommunikation in Krisen sind zwei zentrale Themen auf der Essener Sicherheitskonferenz.
Foto: Messe Essen

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Der Fokus der Essener Sicherheitskonferenz

Thema der Essener Sicherheitskonferenz ist die Sicherheit als Standortvorteil – dabei gehen die Experten auf die Kommunikation und das Standortprofil ein.

Am 19. November treffen sich Experten zur zweiten Essener Sicherheitskonferenz im Congress Center Ost der Messe Essen. Zu den Rednern gehören unter anderem Oliver Burkhard, Vorstand und Arbeitsdirektor der Thyssenkrupp AG, Marcus da Gloria Martins, Pressesprecher der Polizei München oder auch der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Bernhard Frevel.

Sicherheit und Kommunikation eng verzahnt

Was muss Kommunikation zum Thema Sicherheit heute leisten, um Verständnis statt Zweifel auszulösen? Und wann ist eine Stadt eigentlich eine sichere Stadt? Auf Fragen wie diese sollen mit hochrangigen Vertretern aus Polizei, Wirtschaft und Kommunen Antworten gefunden werden. Marcus da Gloria Martins, Pressesprecher der Polizei München, spricht über den „Wandel der Kommunikation - Herausforderung für Behörden im Alltag und in Krisen“. Bekannt ist er durch sein vorbildliches kommunikatives Vorgehen während des Amoklaufs 2016 in München. Dabei informierte unter anderem via Twitter die Öffentlichkeit und wurde im Anschluss als „PR-Professional des Jahres“ ausgezeichnet.

Sicherheit als Standortvorteil steht im Mittelpunkt der Essener Sicherheitskonferenz

Die Konferenz startet mit der Eröffnungsrede von Frank Richter, Polizeipräsident der Städte Essen und Mülheim. Er ist zugleich Sprecher des Gesprächskreis Innere Sicherheit NRW, in dem Experten die Innere Sicherheit des Landes Nordrhein-Westfalen analysieren. Danach begrüßen Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie Oliver Burkhard, Vorstand der Thyssenkrupp AG, die Konferenzteilnehmer. Burkhard thematisiert in seiner Einleitung „Sicherheit als Standortvorteil für Global Player“. Im Themenbereich Kommunikation stellt Peter Höbel, Geschäftsführer der Crisadvice GmbH, die Frage, ob sich die Investition in Krisenkommunikation lohnt. Das Thema Standortprofil aus Sicht von Wissenschaft, Wirtschaft und Kommune beleuchten Vorträge von Prof. Dr. Bernhard Frevel, Politikwissenschaftler der Fachschule für öffentliche Verwaltung; Uwe Heim, Dipl. Volkswirt der KPMG AG; sowie Christian Kromberg, Beigeordneter der Stadt Essen.