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Einsatz des DRK bei der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz. Um Krisen effektiver bewältigen zu können, wollen das Deutsche Rote Kreuz und der ASW Bundesverband kooperieren.
Foto: Philipp Köhler/DRK
Einsatz des DRK bei der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz. Um Krisen effektiver bewältigen zu können, wollen das Deutsche Rote Kreuz und der ASW Bundesverband kooperieren.

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Deutsches Rotes Kreuz und ASW Bundesverband kooperieren

Das Deutsche Rote Kreuz und der ASW Bundesverband vereinbaren eine Kooperation zur Krisenbekämpfung.

Das Team Sicherheitsforschung und Innovationstransfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der größten deutschen Hilfsorganisation, und der ASW Bundesverband haben im Februar 2022 eine Kooperation zur Erhöhung der Resilienz von Unternehmen und der Optimierung von Krisenmanagementstrukturen beschlossen.

Die jüngsten Hochwasser in Deutschland sowie die pandemische Lage haben verdeutlicht, dass Unternehmen, Hilfsorganisationen sowie staatliche Stellen an die Grenzen des Machbaren gelangt sind. Man könne zukünftige Krisen nur gemeinsam meistern, so Dr. Christian Endreß, Geschäftsführer des ASW Bundesverbandes. In den letzten beiden Jahren habe man festgestellt, dass hilfreiche Ressourcen der Privatwirtschaft nicht genutzt würden. Auf der anderen Seite sei klar geworden, dass speziell die Kritis-Einrichtungen bei solchen Ereignissen nicht hinreichend eingebunden seien, geschweige denn, wahrgenommen würden. An dieser Stelle müsse man ansetzen, so Endreß weiter. Der ASW will zielführende Partnerschaften schließen, um sich so mit seinen Partnern auf zukünftige Szenarien vor-zubereiten. Aus ihrer Sicht sei das DRK als größte deutsche Hilfsgesellschaft ein optimaler Partner, um nicht nur das Thema Krisenmanagement gemeinsam nach vorne zu bringen.

Deutsches Rotes Kreuz und ASW Bundesverband kooperieren 

Das Team Sicherheitsforschung und Innovationstransfer beschäftigt sich in einem weiten Spektrum mit Fragen der öffentlichen Sicherheit, des Risikomanagements sowie dem Transfer von Innovationen in die Strukturen des Bevölkerungsschutzes. Die Erkenntnisse aus über zehn Jahren Sicherheitsforschung zeigen deutlich: In Hinblick auf die zunehmende Komplexität von Alltagssystemen bedarf es ganzheitlicher Strategien zur Krisenbewältigung. Private und öffentliche Unternehmen stellen eine Komponente von Alltagssystemen dar, die auf eine zeitnahe Wiederherstellung des Normalzustands angewiesen sind. Gleichzeitig verfügen sie über ein breites Spektrum an Kompetenzen und Ressourcen, die es für eine effiziente Krisenbewältigung einzubinden gilt. Ein präventiver Ansatz der Vernetzung und Zusammenarbeit ist notwendig, um Regionen krisenfest zu gestalten: Durch den Bevölkerungsschutz sollen lokale Strukturen der Alltagsversorgung gestärkt werden, um sowohl bei kleineren Störungen als auch in Krisen und Katastrophen funktionsfähig zu bleiben.

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Die Kooperation zielt darauf ab, Themen, die sowohl die Privatwirtschaft als auch Hilfsorganisationen betreffen, gemeinsam zu bearbeiten, um Mehrwerte zu schaffen und im Ereignisfall schnell und effektiv reagieren zu können. Dazu zählen gemeinsame Forschungsaktivitäten, Publikation sowie die Kooperation bei Veranstaltungen.

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Foto: Coloures-Pic - Fotolia

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