Die zweite Tagung Sicherheit in Bildungseinrichtungen hat am 29. November 2018 in Heidelberg erfolgreich stattgefunden.
Foto: DGWZ

Veranstaltungen

DGWZ tagt zu Sicherheit in Bildungseinrichtungen

Zur zweiten Tagung der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) zur Sicherheit in Bildungseinrichtungen kamen über 70 Teilnehmer.

Die Teilnehmer setzten sich aus Vertretern aus Städten, Landkreisen und Kommunen sowie Interventions- und Präventionskräfte, Fachplaner und Hersteller zusammen. Sicherheitskonzepte zum Schutz von Menschen und Gebäuden vor Gewalt, Brand und Einbruch waren Inhalt der Tagung, die unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Heidelberg, Prof. Dr. Eckart Würzner, stand.

Krisenmanagement vermitteln

Nach dem Grußwort von Dirk Siegmann, Vertreter der Stadt Heidelberg, stellte Professor Ernst-Peter Döbbeling von der Hochschule Furtwangen die Bedeutung eines Krisenmanagements für die Kommunen dar. Dabei betonte er die öffentliche Wahrnehmung und die Kommunikation zwischen Eltern, Schülern und der Schule. Im Anschluss berichtete Gerhard Semler von der Stadt Ulm über die Amokprävention und den Umgang mit Falschalarmen an städtischen Schulen. Im Fokus standen der von der Stadt Ulm eingerichtete Expertenkreis und dessen Maßnahmen. Leo Keidel, erster Polizeihauptkommissar des Polizeipräsidiums Aalen, erläuterte die Krisenreaktion und stellte das neue Einheitliche Orientierungssystem (EOS) vor, welches den Einsatzkräften im Notfall eine schnelle Ortung ermöglicht. Frank Jesse, Experte für Sicherungstechnik beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg, beleuchtete die Aufschaltung eines NGRS zur Polizei gemäß ÜEA- Richtlinie.

Gelegenheit zum Austausch

Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich in der begleitenden Fachausstellung über neue Praxislösungen für ein ganzheitliches Sicherheitskonzept zu informieren. Präsentiert wurden NGRS, Kommunikationssysteme, Gefahrenmeldeanlagen sowie Systeme zur Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Evakuierung und Fluchtwegsteuerung von den Ausstellern Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Gehrke Sales GmbH, Inotec Sicherheitstechnik GmbH, Scanvest GmbH, Schneider Intercom GmbH und Telecom Behnke GmbH. Die Fachtagung "Sicherheit in Bildungseinrichtungen" wird vierteljährlich bundesweit durchgeführt. Die erste Veranstaltung fand am 13. September 2018 in Hannover statt. Die nächste Veranstaltung findet am 28. März 2019 in Duisburg statt.

Erfolgreiche dritte Veransatltung der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) zur Sicherheit in Bildungseinrichtungen in Duisburg.
Foto: DGWZ

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Tagungsreihe zur Sicherheit in Bildungseinrichtungen

Nach den Auftaktveranstaltungen in Hannover und Heidelberg ging die DGWZ-Fachtagung zur Sicherheit in Bildungseinrichtungen in Duisburg erfolgreich in die nächste Runde.

Foto: Kraiss Security Consult

Die Quadratur des Kraiss

Wohlfühlraum – vorbereitet auf den Krisenfall?

Erhöhte Sicherheit an Schulen soll nicht dazu führen, dass Schulen zu Festungen ausgebaut werden. Die Handlungsmaxime soll lauten: „Ein Wohlfühlraum für Kinder – vorbereitet auf den Krisenfall“. So steht es in einem Bericht der interministeriellen Arbeitsgruppe der Bayerischen Staatsregierung zu Ursachen und Gesamtzusammenhängen von Amokläufen.

Foto: Kalscheuer

Kritische Infrastrukturen

Krise in der Stadt

Ein Hochwasser überschwemmt die Stadt, der Strom fällt flächendeckend aus und das Rathaus muss wegen Keimen geräumt werden – die Veranstaltung „Criise“ lenkte den Blick in Dortmund auf Krisenszenarien bei kritischen Infrastrukturen, und zeigte, wie Krisenmanagement dabei helfen kann.

ZVEI

Tagung „Amok an Schulen“ mit neuen Terminen

Die firmen- und produktneutrale Fachtagung „Amok- und Gefahren-Reaktionssysteme – Sicherungskonzepte für Schulen ausschreiben, planen und errichten“ mit begleitender Ausstellung findet im November und Dezember 2011 an fünf Zusatzterminen in mehreren deutschen Großstädten statt.