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Foto: Paxton
Bei der Zutrittskontrolle kommen zahlreiche verschiedene Ansätze zur Personenidentifikationsprüfung zum Einsatz. Im Mittelpunkt von Smart-Access im vernetzen Gebäude stehen immer das intelligente Gerät und die biometrischen Daten einer Person.

Zutrittskontrolle

Die Rolle von Smart-Access im vernetzen Gebäude

Smart Access und automatisierter Einlass könnten sich in den nächsten fünf Jahren zu einem gängigen Merkmal der vernetzten Gebäude entwickeln.

Beim Smart-Access im vernetzen Gebäude wird durch Verwendung von virtuellen Schlüsseln (den sogenannten Smart Credentials) und kontaktloser Technologie der Eintritt in das Gebäude und die Zutrittsfreischaltung erheblich vereinfacht. Smartphones und Smartwatches eröffnen neue Innovationsmöglichkeiten, mit der Folge, dass in der Sicherheitsbranche wie auch vielen anderen Sektoren gerade vieles auf den Kopf gestellt wird. Jetzt ist eine Zeit des rasanten Fortschritts, beispielsweise in Form neuer cloudbasierter und Webbrowser-Technologien oder Technologien, die uns ermöglichen, Dinge drahtlos zu verbinden. Software-Tools unterstützen Hersteller von Sicherheitssystemen bei der Ausarbeitung nahtloser Gebäudelösungen für die Zukunft.

Virtuelle Transponder und Smartphone als Schlüssel

Paxton hat ein Mehrparteienobjekt in East London mit einer Zutrittslösung ausgestattet, bei der virtuelle Transponder per Smartphone Türen öffnen.
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Für die meisten von uns ist die Verwendung zahlreicher Apps auf unseren intelligenten Geräten, etwa Smartphones zu Identifikationszwecken sowie zur Bewältigung täglicher Aufgaben immer mehr zur Gewohnheit geworden. Dabei reicht die Bandbreite dieser Apps vom Zugang zu sozialen Medien oder Zugriff auf Bankkonten bis hin zum Streaming von Videoinhalten und dem Bezahlen von Rechnungen. Diese Dienste haben bezüglich des erwarteten Funktionsumfangs für eine nahtlose Erfahrung bei der Verwendung intelligenter Geräte zur Personenidentifikationsprüfung den Maßstab gesetzt. Durch sie wurde auch die Sicherheitsindustrie dazu veranlasst, bei der Entwicklung neuer Produkte für ihre Märkte entsprechend nachzuziehen.

Ansätze zur Personenidentifikationsprüfung in der Zutrittskontrolle

Bei der Zutrittskontrolle kommen zahlreiche verschiedene Ansätze zur Personenidentifikationsprüfung zum Einsatz. Im Mittelpunkt stehen dabei immer das intelligente Gerät und die biometrischen Daten einer Person. Ein Beispiel dafür, wie dies in anderen Branchen bereits erfolgt, ist der bargeldlose Zahlungsverkehr. Seit Beginn der Pandemie hat der bargeldlose Zahlungsverkehr in einem Ausmaß zugenommen, das im Normalfall erst nach fünf Jahren erreicht worden wäre. Zutrittskontrolle und Smart Credentials (Smart-Identifikationsmerkmedien) sind die nächsten Beispiele, auch wenn diese sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden.

Smart Credentials als digitales Zutrittskontroll-Token für Smart-Access im vernetzen Gebäude

Smart Credentials sind eine Art digitales Zutrittskontroll-Token, mit dem ein Systembenutzer ohne Verwendung eines herkömmlichen Schlüssels oder physischen Transpondern in Karten- oder Schlüsselanhängerform Zutritt zu einem gesicherten Gebäude erlangt. Dabei werden diese Smart Credentials von der Person verwaltet, die auch mit der Verwaltung des Sicherheitssystems betraut ist, und bei Paxton lassen sich diese völlig frei vergeben und verwenden. Dadurch sind sie kostengünstiger und skalierbarer als physische Transpondertoken.

Sobald ein Smart Credential erstellt ist, kann eine zweite Sicherheitsebene implementiert werden, für die sich der Benutzer vor Verwendung des digitalen Tokens erst mit der von ihm gewählten Sicherheitsmethode (Pin, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung) an seinem Gerät anmelden muss.

Smart Credentials sind bequem, sicher und flexibel

Die Verwendung von Smart Credentials ist bequem, sicher und zudem insbesondere für  Objekte sinnvoll bei denen kein Personal anwesend ist, da sie dem Benutzer bereits vorab per E-Mail übermittelt werden können und ihm bei seiner Ankunft einen einfachen Zutritt ermöglichen. Auch für Objekte, bei denen die Zutrittsgewährung für eine Vielzahl von Personen für kurze Zeiträume in unterschiedlichen Abständen erfolgt, ist die Verwendung von Smart Credentials eine effektive Lösung.

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Foto: Paxton Smart-Access im vernetzen Gebäude: Die Verwendung von Smart Credentials ist bequem, sicher und zudem insbesondere für  Objekte sinnvoll bei denen kein Personal anwesend ist.

Grundvoraussetzung dafür, dass sich Smart Credentials und automatisierte Zutrittssysteme zu einem Mainstream-Produkt in unserem Alltag entwickeln und in großem Maßstab vertrieben werden können, ist eine anwenderfreundliche Systemeinrichtung, für die nur grundlegende PC-Kenntnisse erforderlich sind. Dabei muss die Benutzererfahrung kostengünstig im Hintergrund ablaufen, und ohne die Nachteile der Sicherheitssysteme aus der Vergangenheit wie komplizierte Infrastruktur, hohe Einrichtungskosten und ständigen Wartungsaufwand.

Plug-and-Play-Lösung für vernetzte Gebäude

Diesbezüglich soll das neueste System von Paxton nun Abhilfe schaffen: Es basiert auf einer einfachen Plug-and-Play-Lösung, die sich für jede Art von Gebäude eignet und für die lediglich eine vorhandene Internetverbindung benötigt wird. Ziel ist es, Benutzern sicher und bequem das reibungslose Passieren von Türen zu ermöglichen. Dies steht bei allen Entscheidungen rund um das neueste System Paxton10 im Vordergrund. Dafür sind bei Paxton10 Videomanagement und Zutrittskontrolle auf einer einzigen benutzerfreundlichen Plattform kombiniert.

Foto: Rene Löbig/ Pixelio.de

VfS

Vernetzung spielt immer größere Rolle

Der VfS veranstaltet am 9. und 10. Mai im Hotel Potsdam am Templiner See einen Kongress zum Thema Vernetzung für die Sicherheit.

Foto: Apprich Secur

Apprich Secur

Vernetzung ist alles

Veränderungen im Bargeldkreislauf stellen die Dienstleister und Ausrüster vor immer neue Anforderungen. Aktuell stellt die Dezimierung der Bankfilialen und die Umstellung auf Servicepoints mit Geldautomaten eine neue Herausforderung dar, die zukünftige Fahrzeuggeneration verändern wird.

Foto: Geutebrück

Schnittstellenkompetenz

Sinnvoll vernetzen

Mit der stetig steigenden Zahl unbemannter Banking-Bereiche wächst nicht nur die Bedeutung von Sicherheit mit Videotechnik weiter, sondern auch die Anforderungen an die funktionelle und Zusatzservice bietende Vernetzung unterschiedlicher Technologien. Schnittstellenkompetenz ist gefragt.

Foto: Albrecht

VfS-Kongress 2017

Der Ort der Vernetzung

Am 9. und 10. Mai hatte der VfS zum dritten Mal in Folge zu seinem Kongress nach Potsdam geladen. Unter dem Motto „Vernetzung der Sicherheit“ machten die 460 Teilnehmer, 53 Aussteller, 30 Vorträge und ein ansprechendes Rahmenprogramm die Veranstaltung erneut zu einem vollen Erfolg.