Foto: Dormakaba

Zeiterfassung und Zutrittssicherung

Die Signale stehen auf Grün

Die d.b.g. Datenbankgesellschaft mbH bietet kognitive Software zur Planung und Steuerung der Instandhaltung von Freiräumen in urbanen Bereichen. Produkt- und herstellerübergreifend ist auch das Projekt zur Zeiterfassung und Zutrittskontrolle am Stammsitz der d.b.g. in Falkensee bei Berlin.

Angefangen hat alles mit einer d.b.g.- Software zur Verwaltung von Baumbeständen. Im Laufe der Jahre gewannen betriebswirtschaftliche Fragestellungen immer mehr an Bedeutung, vor allem die Erfassung, Aufbereitung und Auswertung von Betriebsdaten, unterstützt durch maßgeschneiderte Softwarelösungen. Geschäftsführer Diplom-Ingenieur Ralf Semmler erinnert sich gern an die Anfangsjahre zurück, als nach einer kurzen Anlaufphase das Unternehmen zu expandieren begann: „Aus einem kleinen Büro wurde ein Haus und mittlerweile arbeitet die d.b.g. Datenbankgesellschaft mbH in einem angemieteten Bürokomplex mit hohen Sicherheitsansprüchen. Mit wachsender Mitarbeiterzahl steigen natürlich auch die Anforderungen der Personalverwaltung und -führung. Wir möchten jedem Mitarbeiter ein optimales Arbeitsumfeld bieten und die Aufenthaltsqualität erhöhen. Dazu zählen nicht nur modernstes Mobiliar und ergonomische Arbeitsplätze, sondern auch Kommunikationszonen, aber immer mit dem klaren Ziel, die vereinbarte zeitliche Arbeitsleistung zu erbringen. Daher waren wir auf der Suche nach einer elektronischen Zeiterfassung, die wir mit einer sicheren Zutrittskontrolle und Schließanlage kombinieren wollten.“ Durch Internet-Recherchen stieß man auf Tisoware und schon der erste telefonische Kontakt machte das Unternehmen sympathisch. Das integrierte Produktkonzept der Reutlinger sowie deren langjährige Expertisen und das umfassende Leistungsportfolio passte zu dem Anliegen der d.b.g Datenbankgesellschaft.

Zeiterfassung eingebunden

Das Projekt erforderte die Einbindung unterschiedlichster Hard- und Software-Komponenten, welche Tisoware aus einer Hand lieferte und gemeinsam mit dem Partner Knorr Sicherheitstechnik Berlin realisierte. Die Türkomponenten wurden von Knorr montiert. Dabei handelt es sich um selbstverriegelnde Panikschlösser, die sich bei Gefahr auch in verriegeltem Zustand jederzeit von innen öffnen lassen. Für die Zeiterfassung und Zutrittssicherung werden Kaba-Terminals genutzt, die kontaktlos über das Leseverfahren Mifare Desfire über RFID-Schlüsselanhänger die mechatronischen Schlösser ver- und entriegeln. Die Ergebnisse der Zeiterfassung, so lautete das Pflichtenheft, sollten in eine von der d.b.g. Datenbankgesellschaft eigenentwickelte Betriebsdaten-Software übernommen und für den Abgleich von Projektzeiten verarbeitet werden. Dank der langjährigen Erfahrung und der offenen System-Architektur von Tisoware-Produkten und -Konzepten können Hard- und Software problemlos in vorhandene Systeme eingebunden werden.

Alles auf einem RFID-Chip

Das flexible Konzept ging auch im Fall der d.b.g. auf: Jeder Angestellte hat nun einen RFID-Chip. An einer Wand des Großraumbüros ist ein Kaba Zutrittsleser montiert. Hier holen sich die Mitarbeiter die Validierung für die Offline-Zutrittskomponenten („KABA c-lever“-Beschläge) ab, welche sie für den Zugang ohne mechanischen Schlüssel benötigen. Die Berechtigung wird zentral über die Tisoware-Lösung verwaltet. Das Softwaremodul „tisoware.OFFLINE“ verknüpft die elektronische Online-Zutrittssicherung mit Offline-Schließelementen. Mit der integrierten Cardlink-Funktion werden Zutrittsrechte an Zeiterfassungsterminals online auf die jeweiligen Ausweise geschrieben und aktualisiert. Aufbauend auf dem Modul „tisoware. BASIS“ sorgen nun „tisoware.ZEIT“ und „tisoware.ZUTRITT“ sowohl für die Erfassung der Arbeitszeiten als auch für die Zutrittsberechtigung. Über eine spezielle Schnittstelle landen die erfassten Stempelzeiten schließlich in der eigenentwickelten Software-Lösung der d.b.g. Datenbankgesellschaft mbH. „Das System von Tisoware und seinen Systempartnern funktioniert seit Anfang 2017 in unseren neuen Büroräumen – sowohl was die Hardware als auch was die vernetzte Software anbelangt“, freut sich Ralf Semmler. „Durch die intelligente Kombination aus Zeiterfassung und Zutrittskontrolle haben wir die gewünschte Integration. Arbeitszeiten werden präzise protokolliert und zugeordnet. Außerdem brauchen wir keine mechanischen Schlüssel zu verwalten. Geht ein Ausweis verloren, müssen wir lediglich ein paar Berechtigungsdaten ändern, und nicht gleich die ganze Schließanlage austauschen.“

Eva-Maria Beck für tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

Foto: Tisoware

Systemlieferant setzt auf intelligente Software

Transparenz durch Integration

Das Schwarzwälder Unternehmen SBS-Feintechnik hat seine mechanische Schließanlage gegen ein kombiniertes System mit Online- und Offline-Komponenten getauscht. Bei der Software setzt das Unternehmen auf Lösungen von Tisoware. Neue Anforderungen an Betriebsablauf und Datenerfassung, führten in den letzten Jahren zu Integration weiterer Module.

Foto: Kaba

Zutrittskontrolle für Saatgutproduzenten

Sicherheit säen

In der Unternehmenszentrale des Saatgutproduzenten KWS arbeiten zirka 1.400 Mitarbeiter nach den unterschiedlichsten Arbeitszeitmodellen. Im Zuge einer Programmkonsolidierung sollte auch die alte Zeiterfassungslösung ersetzt werden.

Foto: Kaba/Jerger

Multifunktionales Medium bei Jerger KG

Zeit, Zutritt und Bezahlen

Die Jerger KG in Niedereschach hat ihre alte Zeiterfassung und mechanische Zutrittskontrolle mit einem modernen System ersetzt, dass flexible Zeiterfassung, elektronische Zutrittskontrolle, Spinde, die Werkzeugausgabe und bargeldloses Bezahlen integriert.

Foto: Kaba

Digitale Schließanlage

Sicher wohnen und arbeiten

Die Nordschwäbischen Werkstätten gehören zur Lebenshilfe Dillingen und stellen für Menschen, die wegen ihrer Behinderung unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes keine Arbeit finden, Dauerarbeitsplätze zur Verfügung. Werkstätten und Wohnhäuser wurden nun mit einer digitalen Schließanlage ausgestattet.