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Foto: NTT
NTT hat mehrere Punkte auf dem Weg zur Smart City erarbeitet.

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Die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur Smart City

Smart-City-Konzepte mit smarten Lösungen in den Bereichen Mobilität, Wohnen und öffentliche Verwaltung sind die wichtigsten Schritte für moderne Städte.

NTT nennt die wichtigsten Schritte in Richtung Smart City. Eine nachhaltigere Energieversorgung, intelligentere Verkehrs- und Transportsysteme, gesündere und komfortablere Wohnräume, bessere und gerechtere Bildung – Smart Cities sollen die Lebensqualität, die Wirtschaft und die Zukunftsfähigkeit urbaner Lebensräume verbessern. Politik, Forschung und Wirtschaft treiben derzeit unterschiedliche Einzelprojekte, Initiativen und Kooperationen voran, in denen neue, intelligente Technologien entwickelt und getestet werden. Zwar gibt es geförderte Smart-City-Modellprojekte, aber keinen deutschlandweiten Smart-City-Masterplan, weshalb sich der Einstieg in das Thema anspruchsvoll gestaltet.

Schritte zur Vision der Smart City

Das Umsetzen eines Smart-City-Projekts nimmt viel Zeit in Anspruch. Deshalb muss jede Stadt für sich einen Plan entwickeln, der die aktuelle Legislaturperiode überdauert sowie eine umfassende Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gewährleistet. Bei einer Laufzeit von 20 bis 30 Jahren, die man für ein ganzheitliches Smart-City-Konzept ansetzen muss, wird es für die Verantwortlichen schnell zu einer großen Herausforderung, die künftigen Stadtoberen unabhängig von der politischen Partei an Bord zu halten. Erst wenn die Vision steht, kann zudem eine Strategie definiert werden. Gleichzeitig gibt es beim Thema Smart City kein Einheitsmodell, das einfach so auf jede Stadt übertragen werden kann. In die Planung müssen vielmehr spezielle Charakteristiken sowie die eigene Geschichte und Identität einbezogen werden. Die Entwicklung von smarten Lösungen für den öffentlichen Raum erfordert ferner eine angemessene Zusammenarbeit und Beteiligung aller Interessensgruppen – von kommunalen Einrichtungen über die Privatwirtschaft bis hin zu externen Investoren etwa über Fonds oder Indizes. Alle Stakeholder können mit ihren Kenntnissen, Fähigkeiten und Mitteln einen großen Beitrag für die Schaffung neuer nachhaltiger Stadtmodelle leisten.

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Smart City-Projekte müssen für und mit den Menschen entwickelt werden

Um zu wissen, was die Menschen interessiert und wo es Probleme im Alltag gibt, helfen Workshops, Umfragen und Stadtlabore weiter. Es müssen allerdings Beteiligungsmechanismen für die Bürger implementiert werden, die mehr als reines Infomaterial bereithalten: Gerade die neuen Medien mit ihren kollaborativen Ansätzen und Visualisierungseffekten bieten eine gute Möglichkeit, Interesse zu erzeugen und die Mitarbeit zu fördern. Daten spielen dazu in der Stadt von heute und morgen eine immer größere Rolle. Von Geo- über Echtzeitdaten bis Bevölkerungsregister liegen sie allerdings in der Regel verstreut vor, zudem fehlt es an fundierten Nutzungskonzepten. Für eine Smart City muss die Verfügbarkeit und die Verknüpfung dieser Daten erleichtert werden, nur so wird die Entwicklung neuer Dienstleistungen für Bürger und Unternehmen möglich.

Ziel ist dabei, mit den Daten einen Mehrwert zu schaffen – indem etwa das Ticket für den öffentlichen Nahverkehr sehr günstig ist, der Bürger im Gegenzug aber seine Bewegungsdaten anonym teilt. Schließlich ist die Finanzierung von Smart-City-Projekten anspruchsvoller als bei konventionellen Infrastrukturvorhaben. Der Erfolg, wie auch die Risiken, sind nur schwer abschätzbar, zudem haben manche der verwendeten Technologien eine sehr kurze Halbwertszeit. Aufgrund dieser Unsicherheiten ist der Projekterfolg, sowohl inhaltlich wie auch finanziell, nur schwer prognostizierbar. Dies erfordert eine Kombination aus staatlicher und privater Finanzierung. Auf Ebene der Europäischen Union, des Bundes und auch der Bundesländer stehen dabei unterschiedliche Förderprogramme zur Auswahl, die sich hinsichtlich Umfang, Bedingungen und Förderzweck stark unterscheiden.

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