Ralf Wintergerst, Vorsitzender der Geschäftsführung und Group CEO von Giesecke+Devrient blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr mit digitalen Lösungen 2019 zurück.
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Unternehmen

Digitale Geschäftsmodelle im Aufwind

Giesecke + Devrient erzielt für 2019 ein Umsatzplus in digitalen Geschäftsmodellen um Bezahlvorgänge, Konnektivität, Identitäten und Digitale Infrastrukturen.

Im Geschäftsjahr 2019 ist der Umsatz von Giesecke + Devrient im Vergleich zum Vorjahr dank digitaler Geschäftsmodelle um 9 % rauf 2,45 Mrd. EUR gestiegen. Ein starkes Wachstum mit 33 % verzeichnete dabei vor allem das Lösungs- und Servicegeschäft, während das Produktgeschäft auf Vorjahresniveau lag. Insgesamt resultiert mehr als 50 % des Umsatzplus aus digitalen Geschäftsmodellen. Auch das Ergebnis des Unternehmens entwickelte sich sehr zufriedenstellend: Mit 148 Mio. EUR lag das angepasste Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 24 % höher als im Vorjahr. Der Jahresüberschuss stieg um 60 % auf 80 Mio. EUR an; zugleich war der Free Cash Flow mit 70 Mio. deutlich positiv.

Lösungen digitaler Geschäftsmodelle gefragt

„Mit unserem Fokus auf die vier Kernbereiche Bezahlen, Konnektivität, Identitäten und Digitale Infrastrukturen verfügen wir über eine solide und zukunftssichere Geschäftsbasis. Wir sind damit sehr gut positioniert, um technologiebasierte Antworten auf zentrale Fragen der heutigen Zeit zu liefern. Dass wir auf dem richtigen Weg sind, zeigen auch die sehr guten Geschäftszahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres“, betont Ralf Wintergerst, Vorsitzender der Geschäftsführung und Group CEO von Giesecke + Devrient anlässlich der über Live-Stream ausgerichteten Bilanzpressekonferenz. „Zugleich behalten wir die aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus genau im Auge und nehmen unsere Verantwortung sehr ernst. Wir setzen alles daran, die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen und haben zu diesem Zweck weltweit strenge Präventions-Maßnahmen eingeführt. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass wir unsere Versprechen gegenüber Kunden und Partnern auch in dieser schwierigen Situation weiter voll erfüllen.“

Stärkung durch Zukauf

Als entscheidender Faktor für den Erfolg von G+D erwies sich auch 2019 die Innovationskraft des Unternehmens. G+D investiert kontinuierlich in eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E). Die F&E-Gesamtausgaben lagen mit 155 Mio. EUR leicht über dem hohen Vorjahreswert. Zudem erweitert das Unternehmen seine digitalen Kapazitäten auch durch Firmenakquisitionen: 2019 hat G+D mit dem Erwerb der niederländischen Transtrack International seine Marktposition als globaler Partner in der Digitalisierung des Bargeldkreislaufs weiter gestärkt. Zur positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung haben alle Unternehmensbereiche von Giesecke+Devrient beigetragen: G+D Currency Technology, G+D Mobile Security, Veridos und Secunet.

Foto: Kalscheuer

G&D Bilanz- Pressekonferenz 2016

Wieder auf Kurs

Auf der diesjährigen Bilanz-Pressekonferenz von Giesecke & Devrient (G&D) am 12. April 2016 ging es nicht nur um die reinen Unternehmenszahlen. Auch telefonierende Uhren, Hilfe holende Autos, Sozialpläne und die Neustrukturierung des Unternehmens standen auf der Agenda.

Foto: Giesecke & Devrient

Giesecke & Devrient

Bilanz für 2012 veröffentlicht

Der Münchner Technologiekonzern Giesecke & Devrient (G&D) konnte seine Geschäftstätigkeit im vergangenen Jahr deutlich ausweiten. Der Konzernumsatz stieg im Geschäftsjahr 2012 um knapp zehn Prozent und erreichte 1,8 Milliarden Euro.

Giesecke & Devrient

Jahresbilanz 2013 veröffentlicht

Giesecke & Devrient (G&D) hat die Bilanz für 2013 vorgestellt. Das Jahr hatte unter anderem eine Neuaufstellung der Geschäftsführung gebracht, wobei der Umsatz mit einem Minus von zwei Prozent auf 1,75 Milliarden Euro knapp gehalten werden konnte. Für 2014 liegt ein hoher Auftragsbestand vor.

Foto: Kalscheuer

Giesecke & Devrient

Rund 1,64 Milliarden Euro Umsatz erzielt

Im Geschäftsjahr 2011 lag der Konzernumsatz von Giesecke & Devrient mit rund 1,64 Milliarden Euro unter dem hohen Niveau der Vorjahre. Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (Ebit) erreichte 2011 rund 92,3 Millionen Euro, der Konzernüberschuss 52,4 Millionen Euro.