Image
schomaecker_klinikum_spinde.jpeg
Foto: Schomäcker
Die Schränke im Klinikum Osnabrück können dank der implementierten Software Mysafe von Schomäcker inzwischen digital genutzt werden.

Zutrittskontrolle

Digitale Schranknutzung im Klinikum Osnabrück

Im Klinikum Osnabrück konnte im März 2020 vorzeitig die neue Intensivstation eröffnet werden – auch dank der schnellen Umsetzung einer digitalen Schranknutzung von Schomäcker.

Das moderne Klinikum in Osnabrück, das nun unter anderem über digitale Schranknutzung verfügt, öffnete 1811 als Stadtkrankenhaus seine Pforten. Seit 1971 dient es als akademisches Lehrkrankenhaus der westfälischen Wilhelms-Universität. Das Personal betreut jährlich circa 34.500 stationäre und 75.000 ambulante Patienten. Dabei sind mehr als 2.450 Mitarbeiter aktiv.

 Am 27. März 2020 wurde die neue Intensivstation des Klinikums Osnabrück vorzeitig eröffnet. Durch die Schaffung von 24 zusätzlichen Behandlungsplätzen mit Beatmungsgeräten konnte das Klinikum Osnabrück seinen Beitrag zur Bewältigung der Coronakrise noch verbessern.

Einfaches und sicheres Spindfachmanagement von Schomäcker implementiert

Im Zuge des Umbaus sollte in den Umkleidekabinen für das Personal ein modernes Spindfachmanagement implementiert werden. Dieses sollte sicher, intuitiv und mit geringem Verwaltungsaufwand bedienbar sein. Ein weiteres Ziel war es, die Verwaltung zu entlasten, wodurch mehr Zeit für wichtigere Aufgaben bleibt. Um dies zu gewährleisten, greift das Klinikum Osnabrück bei der Neukonzeption der Intensivstation auf aktuelle und moderne Schlosshardware zurück. Infolgedessen wird die digitale Schranknutzung mittels der Software Mysafe, der Firma Schomäcker GmbH aus Köln gesteuert.

Der Geschäftsführer Ralf Schomäcker erinnert sich an eine besondere Produktions- und Installationsphase: „Als wir gebeten wurden, unser Produkt Mysafe an die Bedürfnisse des Klinikalltags anzupassen, nahm die Corona-Krise mit der zweiten Welle gerade Fahrt auf. Die Inbetriebnahme eines neuen Klinikums war zu dieser Zeit ein wichtiger Baustein zur Versorgung der Bevölkerung. Das hat uns zusätzlich motiviert, eine komplexe Anforderung des Klinikums Osnabrück schnell umzusetzen. Die Testphase fiel aus terminlichen Gründen sehr kurz aus, die Produktivphase von Mysafe wurde von einem auf den anderen Tag realisiert."

Image
schomaecker_klinikum_osnabrueck.jpeg
Foto: Schomäcker Das Klinikum Osnabrück dient seit 1971 dient es als akademisches Lehrkrankenhaus der westfälischen Wilhelms-Universität

Digitale Schranknutzung ermöglicht effiziente Verwaltung

Die Spinde sind auf zwei Stockwerke verteilt. Es handelt sich dabei um 536 Spinde und 25 Schließfächer, in denen die Arbeitskräfte ihre Kleidung und Wertsachen verstauen können. Die Umkleidespinde werden als Personal Locker betrieben, also Spinde, die den Angestellten für eine bestimmte Stundenzahl fest zugeordnet sind. Die Schließfächer sind als Free Locker frei wählbare Aufbewahrungsorte für persönliche Wertgegenstände.

Die Zuordnung des Spindes an einen Angestellten erfolgt an zwei vernetzten Arbeitsplätzen. Die Verwaltungsmitarbeiterin des Facility-Managements freut sich über die einfache und effiziente Bedienung: „Die Verwaltung der Spinde lässt sich digital steuern: Ein Mitarbeiter kommt zu mir und reicht mir seine Karte. Ich lege sie auf das Lesegerät. Danach kann ich den Angestellten mittels der Softwareapplikation Mysafe einen Spind zuweisen und auch wieder einen Spind herausnehmen, wenn es nötig ist. Der große Vorteil liegt darin, dass das alles zentral vonstattengeht. Das heißt: Ich spare mir den Weg, selbst zum Spind zu laufen.“

Eine Karte mit vielen Optionen im Klinikum Osnabrück

Die Zugriffrechte auf die Personal Locker lassen sich täglich an den vier vernetzten Wandterminal erneuern. Dafür hält der Angestellte seinen Ausweis an eines der Terminal. Ab diesem Zeitpunkt kann er seinen Schrank bis zu 24 Stunden nutzen. Dabei dient die Mitarbeiterkarte als Transponder. Eine praktische, multifunktionale Lösung – schließlich kann die Karte nicht nur für den Spind, sondern auch für die Anmeldung oder die Bezahlung in der Kantine verwendet werden:

„Als Transponder werden unsere mit einem Foto versehenen Mitarbeiterkarten verwendet. Diese werden auch für die Zeiterfassung und zur bargeldlosen Zahlung in der Kantine eingesetzt. Jetzt ist auch die Nutzung der Spinde und Schließfächer mit der Karte möglich.", so die Angestellte aus dem Facility-Management.

Wandterminals ermöglichen gleichmäßige Verteilung

Sollte eine Arbeitskraft vergessen haben, welcher Spind ihr zugeordnet wurde, hält sie ihre Karte an das Terminal, die Spindnummer wird angezeigt und das Problem ist gelöst. Zudem schafft das Terminal eine Möglichkeit, die aktive Nutzung der Spinde zu kontrollieren: „Mittels der Wandterminal können wir erkennen, welche Arbeitskraft zuletzt ihren Spind benutzt hat. Dafür muss sich jeder Arbeitnehmer am Morgen, bevor er seinen Spind nutzen kann, an diesem Wandterminal anmelden. Darüber hinaus filtern wir einmal im Monat, welcher Spind nicht benutzt wird. Dadurch erkennen wir, welcher Mitarbeiter ausgeschieden ist. Dementsprechend können wir reagieren und die Zuordnung manuell entfernen“, berichtet die Verwaltungsmitarbeiterin.

Die batteriebetriebenen Schlösser der Spinde sind ohne Vernetzung installiert und operieren dementsprechend offline. Jedoch wird mittels der Mysafe-Software die Schlossnutzung über einen Server generiert, um eine gleichmäßige Verteilung zu garantieren. Somit wird die Abnutzung der batteriebetriebenen Schlösser minimiert. Es entsteht eine Verbindung von der Online- zur Offline-Welt. „Die Arbeit mit Mysafe lief sofort problemlos ab. Seit der Anlaufphase kommen die Kollegen damit alle sehr gut zurecht. Es gibt keinerlei Kritikpunkte.“, hebt die Mitarbeiterin des Klinikums Osnabrück abschließend hervor.

Die Denios AG hat dem Klinikum in Herford ein Raumsystem zur Verfügung gestellt, das als Container für Coovid-19-Abstriche eingesetzt werden soll.
Foto: Denios

Unternehmen

Raumsystem für Covid-19-Abstriche unterstützt Klinikum

Die Denios AG hat dem Klinikum in Herford ein Raumsystem zur Verfügung gestellt, das als Container für Covid-19-Abstriche eingesetzt werden soll.

Foto: Dr. Wieselhuber & Partner GmbH

Markt & Konjunktur

Chancen der Digitalisierung nutzen

Es überrascht mittlerweile nicht mehr, wie stark das Thema Digitalisierung in den letzten Jahren völlig branchenunabhängig an Aufmerksamkeit gewonnen hat. Eines steht fest: Ein reiner „Hype“ ist es definitiv nicht. Vielmehr birgt die Digitalisierung auf Grund der vielbeschworenen disruptiven Energie tatsächlich großes Veränderungspotential für etablierte Strukturen und Prozesse.

Foto: Adobe Stock/Scanrail

Cloud-Video im Hochsicherheitssektor

Chancen der Digitalisierung nutzen

Im Zuge der digitalen Transformation hält die Cloud auch in der Sicherheitsbranche Einzug, so etwa in Form eines cloudbasierten Videoüberwachungssystems für Hochsicherheitsanwendungen.

Foto: Hörmann

Hörmann

Chancen der Digitalisierung mit BIM nutzen

Hörmann stellt Informationen zu Bauelementen als BIM-Daten (Building Information Modeling) zur Verfügung. Durch die Nutzung von BIM haben alle am Bau Beteiligten stetig Zugriff auf den aktuellen Planungsstand und stehen während des kompletten Bauprozesses in einem bereichsübergreifenden Austausch.