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Foto: Messe Frankfurt/Pietro Sutera
Mit dem Contactor der Light + Building können Aussteller und Besucher digital miteinander in Kontakt treten.

Light+Building

Digitalisierung der Light + Building wird ausgebaut

Die Messe Frankfurt hat die Zwangspause im vergangenen Jahr genutzt und digitale Features für die Light + Building entwickelt – zum Nutzen von Ausstellern und Besuchern.

Für die Messe Frankfurt war 2020 trotz Coronakrise mit der Entwicklung neuer digitaler Angebote für die Light + Building ein überaus kreatives Jahr. Ein Interview mit Johannes Möller, Brand Manager der Light + Building über Home Office, die Lust auf die persönliche Begegnung und digitale Reichweite.

Was gibt es Neues bei der Light + Building?

Johannes Möller: In den vergangenen Monaten haben wir alle gelernt, flexibel von zu Hause zu arbeiten, vor allem aber, uns immer wieder neu auf Situationen einzulassen und entsprechend umzuplanen. Video-Konferenzen sind mittlerweile alltäglich. Es hat sich aber auch gezeigt, dass die persönliche Begegnung von unschätzbarem Wert ist. Das ist sicher keine neue Erkenntnis, im Gegenteil, dass hat sich schon sehr früh heraus kristallisiert.

Neu ist bei der Light + Building, dass wir unsere Produkte weiterentwickelt haben. Ein Ergebnis ist der Ausbau der bekannten Ausstellersuche. Daraus ist der Light + Building Contactor entstanden, der für die Branche die Plattform der Licht und Gebäudetechnik ist. Der Light + Building Contactor online ist die perfekte Ergänzung für die Messe onsite in Frankfurt.

Was verbirgt sich genau dahinter?

Mit dem digitalen Tool des Contactors bieten wir unseren Ausstellern auf der Homepage der Light + Building die Möglichkeit, ihre Produkte in unserem Netzwerk zu präsentieren. Der Contactor ist bereits jetzt live. Jeder Austeller, der sich entschließt, an der Light + Building 2022 teilzunehmen, befüllt das digitale Tool mit seinem individuellen Profil. Dazu gehören Firmendaten, Ansprechpartner, Bilder und Informationen zu Produkten, Innovationen und Lösungen. Mit dem Start der Veranstaltung gehen wir dann noch einen Schritt weiter und bauen den Contactor zum ‚virtuellen Counter‘ aus, also dem Anlaufpunkt an dem der Aussteller den registrierten Besucher digital empfangen und bedienen kann.

Ein vergleichbares Feature gab es bislang noch nicht bei der Messe Frankfurt. Welchen Mehrwert bietet es Ausstellern und Besuchern?

Der virtuelle Counter ist die Verlängerung des Messestandes in die digitale Welt. Damit bringen wir über Grenzen, Kontinente und Zeitzonen hinweg Geschäftspartner zusammen und sorgen für die notwendige Vernetzung. Die Begegnung kann dann zur Messe live vor Ort stattfinden, oder per Video Call aus der Ferne realisiert werden. Die Light + Building gewinnt dadurch an Unabhängigkeit. In Zeiten von Reisebeschränkungen ist sie für die Branche so als internationale Leitmesse digital ständig präsent.

Die Light + Building steht für Innovationen und neueste Trends. Der digitale Counter erhöht die Reichweite der Aussteller maximal, und damit auch die Reichweite, die sie mit ihren neuesten Produkten erzielen. Sie wird noch einmal weiter erhöht, da die Vermarktung der Light + Building und des Contactors in das internationale Netzwerk der Messe Frankfurt eingebettet sind. Weltweit akquirieren, bewerben und positionieren die Messe Frankfurt-Tochtergesellschaften und Salespartner die Light + Building und sprechen Besucher in mehr als 150 Ländern an. Sowohl als physischen als auch als digitalen Besucher – das ist auch neu. Dadurch kommen im Light + Building Contactor ständig neue, potentielle Leads hinzu. Die Reichweite der Veranstaltung kann so eine völlig neue Dimension erzielen, da der Aussteller sowohl von den physischen als auch digitalen Besuchern profitiert.

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Foto: Messe Frankfurt
Johannes Möller ist seit 2020 Brand Manager der Light + Building.

Wie können Aussteller über den virtuellen Counter kommunizieren und was können sie dort konkret machen?

Genauso wie am Messestand legt der Aussteller im Vorfeld seine Inhalte, Produkte und Angebote fest. Das können virtuelle Standrundgänge, Produktpräsentationen, eine persönliche Kundenberatung oder auch Webinare sein. Der direkte Kontakt kommt dann durch eine Chatfunktion, Video-Gespräche oder in digitalen Konferenzräumen zustande. Darüber hinaus erstellt ein KI-gestützter Matchmaking-Prozess auf Basis von Interessen Kontaktempfehlungen und vernetzt so die richtigen Aussteller mit den richtigen Besuchern oder Rahmenprogrammpunkten. Über die Messetage hinaus bleibt der Light + Building Contactor aktiv und ermöglicht den weltweiten Kontakt mit der Branche an 365 Tagen im Jahr.

Digitalisierung der Light + Building schwächt Präsenzmesse nicht

Nimmt damit die Bedeutung der Light + Building in Frankfurt ab?

Die Präsenzveranstaltung steht mit allen visuellen, haptischen und persönlichen Vorzügen im Vordergrund. Das war in der Vergangenheit so und wird auch in Zukunft so bleiben. Im vergangenen Jahr haben wir gelernt, welchen Wert die persönliche Begegnung besitzt. Sie ist digital nicht zu ersetzen. Aber die digitalen Kommunikationskanäle haben einen enormen Schub erhalten. Die positiven Effekte davon müssen wir nutzen und zum Vorteil der Aussteller und Besucher in die Veranstaltung integrieren.

Gibt es darüber hinaus noch digitale Angebote?

Ja, wir haben intensiv an den digitalen Angeboten der Light + Building gearbeitet. Wir ergänzen die Möglichkeiten des Light + Building Contactors durch eine Reihe dynamischer Inhalte. Es gibt Podcasts, Videointerviews oder digitale Foren. Die Sonderareale, die wir für die Veranstaltung in Frankfurt planen, setzen wir zukünftig auch mit digitalen Angeboten um. Dort thematisieren wir Herausforderungen der Branche und diskutieren mit ihr über Lösungen und Innovationen. Thematisch gehören natürlich auch der Blick in die Zukunft dazu ebenso wie Nachwuchsförderung oder Trends.

Die Light + Building findet vom 13. bis 18. März 2022 statt.

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