Der sachkundige Prüfer schaut sich zum Beispiel Mechanik und Stabilität der Bauteile und Befestigungen an.
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Software

Effizientes Wartungsmanagement für Türen und Co

Auch Türen, Tore und Fenster müssen fristgerecht kontrolliert werden. Mit einer Wartungsplaner-Software lassen sich stets alle Termine im Blick behalten.

Dass alle Betriebsmittel regelmäßig gewartet und instand gehalten werden müssen ist selbstverständlich. Die meisten Unternehmen denken dabei aber zuerst an fest installierte Maschinen oder Stapler, die primär die Produktion beeinflussen. Dass auch Türen, Tore und Fenster regelmäßig kontrolliert werden müssen, besonders im Hinblick auf den Brandschutz, gerät häufig in Vergessenheit. Damit alle Wartungen pünktlich und gesetzeskonform durchgeführt werden ist es am besten, mit einer professionellen Wartungsmanagementsoftware zu arbeiten.

Funktionierende Türen, Tore und Fenster sind grundlegend für den Arbeitsschutz im Unternehmen, in öffentlichen Einrichtungen sowie Schulen. Im Ernstfall kann eine defekte Brandschutztür sogar Leben gefährden. Umso wichtiger ist es, dass diese Installationen regelmäßig überprüft werden. Die Empfehlung der Hersteller lautet in der Regel einmal jährlich. Die Ergebnisse der sicherheitstechnischen Prüfung sind aufzuzeichnen und in der Arbeitsstätte aufzubewahren. Ebenso muss ein Instandhaltungsnachweis mit einer Plakette angebracht werden, die die erfolgreich durchgeführte Überprüfung bestätigt. Damit bei der Vielzahl von Schließeinrichtungen nicht der Überblick verloren geht, ist es sinnvoll mit einem zuverlässigen und automatisierten Wartungsplaner zu arbeiten.

Sachkundiger Prüfer für die optimale Arbeitssicherheit

Registriert wird nämlich nicht nur nach dem Prinzip „geht“ oder „geht nicht“. Das vorgeschriebene Prüfprotokoll ist laut DGUV-Information sehr umfangreich und verlangt die Zusammenarbeit mit einen sachkundigen Prüfer. Auch wenn es empfehlenswert ist, einmal im Monat betriebsintern alle Türen, Tore und Fenster zu überprüfen, so muss einmal jährlich der Fachmann bestellt werden, der über eine geeignete Messtechnik verfügt, zum Beispiel um den zeitlichen Kraftverlauf an Schließkanten zu messen. Eine fachliche Ausbildung sowie Erfahrung über die Arbeitsschutzvorschriften für kraftbetätigte Türen und Tore machen den Prüfer zum perfekten Partner, um Arbeitssicherheit im Betrieb zu gewährleisten.

Was genau zu messen ist, ist in den Normen DIN EN 12453 „Tore – Nutzungssicherheit kraftbetätigter Tore – Anforderungen“ und DIN EN 16005 „Kraftbetätigte Türen – Nutzungssicherheit - Anforderungen und Prüfverfahren“ nachzulesen. Natürlich müssen alle Komponenten fehlerfrei zusammenwirken. Der sachkundige Prüfer schaut sich zum Beispiel Mechanik und Stabilität der Bauteile und Befestigungen an, die Gängigkeit beweglicher Teile, falls vorhanden Antrieb und Steuerung sowie Schutzeinrichtungen. Auch Witterungsverhältnisse spielen eine wichtige Rolle, denn Türen, Tore und Fenster sind dem Klima ganzjährig ausgesetzt. Deswegen gehört auch die Prüfung auf Verschleiß, Korrosion oder sonstige Beschädigungen zum Protokoll der sicherheitstechnischen Prüfung.

Sicherheitstechnische Prüfung nach DIN-Normen

Desweiteren müssen auch eventuell vorhandene Federn auf Bruch und die richtige Spannung gecheckt werden, sodass das Flügelgewicht ausgeglichen ist. Werden Tore durch Ketten betrieben, sind natürlich auch diese Teil des Prüfprotokolls. Sind sie gut gespannt, geschmiert und sauber? Werden Seile eingesetzt, müssen diese ohne Knicke oder sonstige Beschädigungen funktionieren. Wellen dürfen sich nicht durchbiegen oder verschieben. Mit einem Kraftmessgerät muss sowohl die Höhe als auch die Dauer der Krafteinwirkung am Tor- und Türsystem erfasst werden.

Checkliste Türelement:

  • Prüfen Leichtgängigkeit der Tür
  • Kennzeichnen Schließbereich
  • Allgemeiner Zustand des Türelements

Feststellanlagen:

  • Überprüfung der Befestigung
  • Verschleißprüfung sicherheitsrelevanter Teile
  • Überprüfung der Türschließeinrichtung
  • Auslösung manuell
  • Auslösung über Brandmelder

Hört sich die sicherheitstechnische Prüfung von Türen, Toren und Fenstern oberflächlich betrachtet nach einem einfachen Vorgang an, so ist spätestens nach einer Vertiefung der DIN-Normen klar, dass es sich um einen komplexen Vorgang handelt, der entsprechend betriebsintern begleitet werden muss. Handgeschriebene Notizen oder Excel-Tabellen sind eine Möglichkeit, aber viel professioneller, zuverlässiger und zeitsparender ist die Erfassung mit einer automatisierten Wartungsplanungssoftware.

Archivieren umfangreicher Prüfprotokolle

Prüffristen werden hier einfach registriert und garantieren einen Überblick über alle Betriebsmittel, die laut Gesetz regelmäßig gewartet werden müssen. So werden Termine nicht mehr vergessen und alle relevanten Dokumente an einem Ort gesammelt. Die Prüfprotokolle sind umfangreich und enthalten Angaben zur Bezeichnung der Tür, des Tores oder des Fensters, des Standortes, des Prüfungsdatums, des Namens der prüfenden Person und des Befundes. Ebenfalls finden sich Ergebnisse der Kraftmessung im Prüfprotokoll.

Steht zum Beispiel ein Audit an, so gehört das lange Suchen in Ordnern der Vergangenheit an. Mit wenigen Klicks sind alle Protokolle verfügbar und können den externen Prüfern vorgelegt werden. Ein unverzichtbares Tool für Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Qualitätsmanager und Produktionsleiter. Prüfprotokolle können zum Beispiel als E-Mail-Anhang versendet werden oder auch betriebsintern über die Software zugänglich gemacht werden. Ist die Wartung abgeschlossen, wird der zuständige Mitarbeiter automatisch rechtzeitig über das nächste Wartungsintervall informiert.

Das Prüffristen Management ist mit der Software der Hoppe Unternehmensberatung wesentlich einfacher zu handhaben. „In sechs Schritten ist jedes Unternehmen mit der Software auf der sicheren Seite“, so Ulrich Hoppe, Consultant der Hoppe Unternehmensberatung. Zuerst werden alle prüfpflichtigen Betriebsmittel angelegt, danach Wartungs- und Prüfungstermine festgelegt, Aufgabenlisten helfen bei der Auswertung, Prüfungen und Wartungen werden gesteuert und dokumentiert, nach der Prüfung wird als weiterer Schritt das Protokoll erstellt und als letztes die Wiederholungsprüfung automatisch generiert.

Eine kostenlose Demo-CD und weitere Informationen zur Software sind erhältlich unter: www.wartungsplaner.de