Foto: Scaltel

Überwachte Produktionshallen

Ein Gerüst für die Sicherheit

Als Hersteller von Schalungs- und Gerüstsystemen ist die Peri GmbH auch auf dem eigenen Firmengelände auf perfekten Schutz angewiesen. Netzwerkbasierte Videoüberwachung und eine automatische Kennzeichenerkennung erfüllen diese Anforderungen.

Das Werksgelände der Peri GmbH in Weißenhorn besteht aus drei räumlich getrennten Bereichen und insgesamt 17 Hallen. Um den Überblick über dieses Gelände zu behalten, wurde ein umfassendes Sicherheitskonzept notwendig. Es gab lange Zeit keinen geschlossenen Campus und somit auch keine Kontrollmöglichkeit. Die ersten Schritte von Peri, um dieser Herausforderung zu begegnen, waren die Sperrung einer öffentlichen Straße durch das Gelände und der Bau einer zentralen Pforte. Zu dem internen Wunsch nach höherem Schutz für die Unternehmenswerte kamen Auflagen von Brand- und Diebstahlversicherung hinzu.

Diese Ansprüche konnten am besten über Videoüberwachung abgedeckt werden. „Wir hatten bereits zwei verschiedene Partner für den Bereich Videoüberwachung, mit denen es jedoch immer wieder Probleme gab. Durch die Suche nach einem neuen Partner kamen wir zu Scaltel und den Herstellern Seetec und Axis“, berichtet Josef Kenzle, Leiter Werksinstandhaltung bei Peri.

Seetec bietet Videomanagement-Software, Axis liefert die intelligenten Netzwerk-Videokameras dazu. Scaltel ist bei beiden Herstellern Gold-Partner und erarbeitete eine genau auf Peri abgestimmte Lösung. Vorab wurde im Rahmen einer Video-Projektierung eine Ist-Analyse durchgeführt, bei der die Rahmenbedingungen für die bestehenden Kameras, Sensorik, Videomanagementsystem und das Netzwerk abgesteckt werden. Auf dieser Basis konnte dann ein ganzheitliches Konzept ausgearbeitet werden, welches schließlich in mehreren Schritten und enger Zusammenarbeit zwischen Peri und Scaltel realisiert wurde.

Zentrale Sicherheitslösung

Aufgrund der vielfältigen Sicherheitsanforderungen wurde bei Peri der gesamte Werkschutz inklusive der Brandmeldezentrale in der neuen Pforte zentralisiert. Alle drei Werkteile werden dort gebündelt erfasst. Hier werden auch die 16 wichtigsten Kameras dauerhaft auf den Bildschirmen abgebildet, die restlichen werden bei Bedarf zugeschalten.

Bisher waren bei Peri 19 analoge Kameras im Einsatz. Davon wurden vier versetzt, elf blieben an ihrem Standort und 14 neue netzwerkbasierte Kameras kamen dazu. „Die Lösung von Scaltel mit den Herstellern Seetec und Axis hat uns schnell überzeugt, da sie sehr wartungsarm und flexibel erweiterbar ist. Außerdem ist die Qualität der Bilder sehr gut“, erklärt Kenzle. Die Einsatzmöglichkeiten von IP-Videoüberwachung sind vielfältig – die Zugänge sind sicherer und darüber hinaus schreckt das System potenzielle Straftäter ab. Die Überwachung der Drehkreuze verhindert das Betreten des Werksgeländes durch externe Personen.

Kennzeichenerkennung spart Kosten

Bei den Zufahrtsschranken an der zentralen Pforte wurden je zwei Kameras installiert. Diese dienen der automatischen Abfertigung von eigenen sowie bekannten LKW und PKW über die Kennzeichenerkennung. Darunter fallen zum Beispiel Poolfahrzeuge, PKW von Mitarbeitern und regelmäßig verkehrenden Dienstleistern sowie feste Speditionen. Durch die automatische Erkennung über die Kameras ergibt sich eine große Arbeitsersparnis für die Mitarbeiter an der Pforte. Gleichzeitig ist eine ideale Überwachung und Nachvollziehbarkeit der Fahrzeugbewegungen gewährleistet.

Eigene Fahrzeuge haben durch die Kennzeichenerkennung freie Durchfahrt. Bei erfassten Dienstleistern erfolgt die Erkennung teilweise aber auch per Chip, da das Nummernschild nicht zwangsläufig bei jedem Besuch identisch ist. Diese Regelungen führen zu einer wesentlich entspannteren Abfertigung, da so rund 60 bis 80 Fahrzeuge pro Tag nicht mehr manuell geprüft werden müssen. Videoüberwachung und Kennzeichenerkennung sind dabei tagsüber und nachts aktiv und funktionieren störungsfrei. Die beschleunigten Prozesse sorgen dabei für Zeit- und Kostenersparnis.

Von Anfang an wurden der Betriebsrat und die Sicherheitsabteilung bei Peri mit in die Planung der Videoüberwachung einbezogen, um möglichen Bedenken entgegen zu wirken. Praxistests mit allen Beteiligten ermöglichten es, bis dahin aufgezeichnete Bildteile, auf denen Mitarbeiter zu sehen waren, zu schwärzen und führten zu einer Lösung, mit der alle hochzufrieden sind.

Weiteren Bedarf für IP-Videoüberwachung wird es bei möglichen Werkserweiterungen oder auch neuen Drehkreuzen bei den Bürogebäuden geben. Außerdem setzt der Gerüst- und Schalungsspezialist auf den Scaltel-Service, um jederzeit Unterstützung von kompetenten Ansprechpartnern zu erhalten und somit maximal abgesichert zu sein. „Die Mitarbeiter von Scaltel überzeugten durch ihr ehrliches und kompetentes Auftreten von Anfang an. So war am Ende nicht der Preis entscheidend, sondern die Herangehensweise an das Video-Projekt. Das Engagement wurde schon durch den ersten Besuch von Scaltel bei Peri deutlich, der dazu diente, sich ein Bild der Gegebenheiten vor Ort zu machen. Auch die nötigen Abstimmungen mit unserer Bauabteilung und die umfangreiche Vorarbeit verliefen ideal“, lobt Kenzle den Projektverlauf. „Das gesamte Projekt IP-Videoüberwachung und Kennzeichenerkennung war durchdacht, perfekt organisiert und ist reibungslos verlaufen.“

Foto: Astrum IT

Effizientes Besuchermanagement

Praxistauglich

An großen Firmenstandorten keine Seltenheit: eine Vielzahl von Mitarbeitern organisiert täglich mehrere hundert Personenbesuche und LKW-Einfahrten, die durch das Personal an der Pforte empfangen werden. Da braucht es Besuchermanagementsysteme mit hoher Alltagstauglichkeit.

Gemeinsam mit dem Systemintegrator Primion Technology sicherte Deister Electronic die Spedition Scherbauer in Ostbayernvertraut mit einem Identifikations-System auf RFIF-Basis.
Foto: Deister Electronica, Clemens Mayer

News

Deister und Primion sichern Spedition mit Weitsicht

Die Spedition Scherbauer in Ostbayern vertraut bei der Identifikation von Zugmaschinen, Aufliegern und Wechselbrücken auf den Systemintegrator Primion Technology und auf Weitbereichslösungen von Deister Electronic.

Foto: Südzucker AG

Produktionssicherung

Zuckersüß kontrolliert

Die Südzucker-Gruppe ist Europas größter Anbieter von Zuckerprodukten. In 29 Fabriken und zwei Raffinerien werden jährlich über 30 Millionen Tonnen Rüben verarbeitet, um das Lebensmittel Zucker zu gewinnen. Dennoch zählt das Unternehmen zu den chemischen Fabriken, an die besondere gesetzliche Anforderungen gestellt werden. Eine effiziente Zutrittskontrolle ist deshalb sehr wichtig.

Foto: Accellence

Video im Werkschutz

Mehr Durchblick auf dem Werksgelände

Die rasante Entwicklung der Computer- und Netzwerktechnik hat auch die Videoüberwachung revolutioniert: Der Trend geht klar in Richtung Digitalisierung und Vernetzung – spezialisierte Hardware wird durch flexible Software abgelöst. Damit können viele Abläufe in der Werkschutz-Leitstelle optimiert werden.