Foto: Dirak

Gehäuse im öffentlichen Raum

Eine Frage des Verschlusses

Gehäuse, die im öffentlichen Raum stehen, schützen oft Systeme, die für Telekommunikation, Infrastruktur, Wasser- und Stromversorgung oder Verkehrsleitung und -überwachung eingesetzt werden. Beschädigungen durch Vandalismus oder Witterungseinflüsse können nicht nur zu Versorgungslücken führen, sondern auch zu hohen Kosten durch Reparatur und Instandsetzung.

Es ist leicht vorstellbar, welche Schäden durch Manipulation von Systemen im öffentlichen Raum entstehen können. Auch Kosten durch Kupfer-Diebstahl sind für die Betreiber ein großes Problem. Dabei geht es nicht nur um Telekommunikationsgehäuse in Fußgängerzonen, auch Gehäuse für Steuerung und Sekundärverkabelung in Umspannwerken, Versorgungssysteme auf den Betriebsgeländen großer Pharma- und Chemiekonzerne oder Eisenbahnverkehrsleitsysteme sind Angriffen durch Mensch und Wetter ausgesetzt.

Bis heute sind viele Systeme, zum Beispiel von Ortsnetzstationen lokaler Energieversorger, rein mechanisch gesichert. Damit ist eine lückenlose Dokumentation der Aktivitäten an diesen Gehäusen nicht möglich. Hinzu kommen eine aufwändige Schlüsselverwaltung und hohe Kosten im Falle des Austausches von kompletten Schließanlagen, wenn mechanische Schlüssel verloren gehen oder von externen beziehungsweise gekündigten Mitarbeitern nicht zurückgegeben werden.

Beschädigung durch Vandalismus

Vor allem in einer Zeit, in der persönliche Daten mehr und mehr geschützt werden müssen, führt der Diebstahl solcher Daten, zum Beispiel aus Verkehrsüberwachungssystemen, zu einem erheblichen (Image-)Schaden. Um Gehäuse vor solchen Angriffen zu schützen, muss ein besonderer Fokus auf die Verschluss-Systeme gelegt werden. Der Verschluss ist meist der anfälligste Bereich an einem Gehäuse, weshalb Einbruchversuche in den häufigsten Fällen an den Verschlüssen vollzogen werden. Gerade in Ballungsgebieten und sozialen Brennpunkten kommt es immer wieder zu Beschädigungen der Gehäuse durch Vandalismus.

Die Firma Dirak aus Ennepetal bietet unter ihrer Marke für mechatronische Verschlusslösungen „E-Line by Dirak“ ein vandalismussicheres Verschluss-System an, das die Anforderungen im öffentlichen Bereich in Funktion, Material und Design aufgreift. Neben einem neuen Dichtungskonzept, das den Verschluss nach IP65 abdichtet und somit vor Wasser- und Staubeintritt schützt, ist der Schwenkhebel aus Zinkdruckguss (GDZn) vandalismussicher konstruiert und entsprechend der Widerstandsklasse „Resistance-Class II (RC2)“ nach DIN EN 1630:2011-09/RC2 erfolgreich geprüft worden. Um den Verschmutzungen durch Graffiti-Sprayer Stand zu halten, wurde der Griff mit einem Anti-Graffiti-Lack ausgestattet, welcher ein Reinigen von Farbverschmutzungen ermöglicht.

Mit Managementsystem vernetzt

Um darüber hinaus auch einen kontrollierten Zutritt und eine zentrale Organisation der Öffnungen und Schließpläne zu ermöglichen, ist dieses Verschluss-System voll vernetzt einsetzbar. Dabei setzten die Entwickler auf zwei mögliche Szenarien. Entweder wird der Griff direkt in ein bestehendes Managementsystem eingebunden und übermittelt auswertbar seinen Status – also geöffnet/geschlossen – oder er wird zusammen mit der RFID-Outdoor-Antenne von E-Line by Dirak in das Zutrittskontrollsystem, der MLM Administration Suite, integriert.

Bei dieser Software-Lösung hat der Nutzer nicht nur die Möglichkeit, den aktuellen Griffstatus zu erkennen, er kann auch zentral Zutrittsberechtigungen verteilen und erhält eine lückenlose Dokumentation, wer, wann und wo Gehäuse mit diesem System geöffnet hat. Robuste mechatronische Verschlüsse, integriert in ein Zutrittskontrollsystem, ermöglichen eine durchgängige Kontrolle, halten Angriffen durch Vandalismus und Witterungseinflüssen stand und erhöhen die Prozesssicherheit bei gleichzeitiger Senkung der laufenden Kosten. Damit wird die Schwachstelle der Gehäuse zu einer Stärke und schützt das sensible Innenleben.

Foto: Dirak

Dirak

Vandalismussicherer Schwenkhebel für Außenbereiche

Der vandalismussichere Schwenkhebel MLE1102 von Dirak bietet eine „Oder-Schließung“ für Gehäuse im Außenbereich mit einem Profilhalbzylinder. Er ist robust und schützt vor Beschädigung durch Vandalismus.

Foto: Dirak

Dirak

RFID-Leser für den Außeneinsatz

Der gegen Witterungseinflüsse geschützte RFID-Leser MLE5000 von Dirak ist robust gefertigt und kann mit den mechatronischen Schwenkhebeln des Unternehmens vernetzt werden. Eine zentrale Software dient zur Steuerung.

Foto: Dirak

Dirak

Mechatronische Verschlusslösungen mit E-Line

Am Dirak-Stand auf der Security entdecken die Besucher modular konzipierte mechatronische Verschlusslösungen für Daten- und Serverschränke, Gehäuse im Außenbereich und industrielle Anwendungen. Diese Produktlösungen kontrollieren Zutritte und organisieren die Sicherheit an Gehäusen.

Foto: Dirak

Dirak

Mechatronische Verschlüsse für Server und Gehäuse

Die Dirak Dieter Ramsauer Konstruktionselemente GmbH bietet mit seiner Marke E-Line mechatronische Systemlösungen für Zutrittskontrolle und Überwachung an.