Eine elektronische Zutrittsorganisation sichert Schloss Mirabell sowie verschiedene städtische Liegenschaften in Salzburg.
Foto: Winkhaus
Eine elektronische Zutrittsorganisation sichert Schloss Mirabell sowie verschiedene städtische Liegenschaften in Salzburg.

Zutrittskontrolle

Elektronische Zutrittsorganisation in Salzburger Schloss Mirabell

Die elektronische Zutrittsorganisation Bluesmart von Winkhaus sichert Schloss Mirabell sowie verschiedene städtische Liegenschaften in Salzburg.

Der Magistrat der Stadt Salzburg residiert im barocken Unesco-Welterbe Schloss Mirabell; optisch betrachtet scheint die Zeit in der Geburtsstadt Mozarts stehen geblieben zu sein - schaut man jedoch auf die Details, entdeckt man die modernste elektronische Zutrittsorganisation von Winkhaus.

Elektronische Zutrittsorganisation sichert städtische Liegenschaften

Die elektronische Zutrittsorganisation Bluesmart sichert den Regierungssitz ebenso wie städtische Liegenschaften und Sportstätten – darunter die beliebte Volksgarten-Eisarena, das Sportzentrum Liefering und das historische Volksgarten-Schwimmbad. Insgesamt sorgen in der Landeshauptstadt weit über 1000 elektronische Türzylinder und viele weitere intelligente Systemkomponenten, wie Aufbuchleser und elektronische Türbeschlage ETB-IM, für kontrollierten Zutritt.

Dass Bluesmart in der Mozartstadt so beliebt ist, hat verschiedene Gründe. Einer davon ist die kompakte Form der Türzylinder, denn sie passen auch in historische Türen und ordnen sich dezent der Ästhetik der Umgebung unter. Zudem bietet die Lösung hohe Flexibilität und Zuverlässigkeit, wovon die Entscheider von Beginn an überzeugt waren. Denn Gebäudemanagement-Technologie von Winkhaus wird seit vielen Jahren eingesetzt, und man schätzt den zuverlässigen Service, den die kompetenten Techniker aus Grödig, dem Sitz von Winkhaus Austria, leisten. Ein guter Grund, die bestehende Anlage sukzessive zu erweitern und neue Funktionen zu integrieren.

Schloss Mirabell

Das Ensemble des barocken Schlosses Mirabell ist eines der beliebtesten Tourismusziele der Stadt und dient zugleich modernen Verwaltungs- und Regierungszwecken. Im Erdgeschoss des Baus liegen die Abteilungen mit viel Publikumsverkehr, wie etwa das Passamt oder die Stadtkasse. Da es sich um sensible Bereiche handelt, die einerseits für die Bürger leicht zugänglich, anderseits aber auch effektiv vor unerwünschtem Zutritt geschützt sein müssen, stellt die Sicherheit hier eine besondere Herausforderung dar. 

Um den vermeintlichen Widerspruch zwischen sicherem Verschluss und bürgernahem Angebot aufzulösen und dabei noch Kosten zu sparen, entschied man sich bereits im Jahr 2006, eine elektronische Bluechip Schließanlage von Winkhaus einzusetzen. Sie sicherte seither die Außenhaut und war schon damals mit der bestehenden Alarmanlage kompatibel. Heute ist die Folgegeneration der elektronischen Zutrittsorganisation des Unternehmens, das System Bluesmart, im Einsatz, das ebenfalls kompatibel mit vorhandenen Sicherheitssystemen ist.

Offen für Erweiterungen

Mit ihrer unauffälligen Form stören die flächenbündigen elektronischen Türzylinder nicht die Optik der historischen Türen im Schloss Mirabell. Verkabelungen sind überflüssig, weil die batteriebetriebenen Zylinder offline arbeiten. Zudem sind sie kälteresistent und wartungsarm: Die Lebensdauer der Batterien beträgt je nach Typ bis zu zehn Jahren. Ein Ölen der Zylinder, wie aus dem Bereich der Mechanik bekannt, entfällt, da die Spitze des elektronischen Schlüssels aus Kunststoff besteht und keinen Metallabrieb an den Kontaktflächen erzeugt.

Da die Zutrittskontrolle von Beginn an zuverlässig arbeitete, kamen mit den Jahren zahlreiche Erweiterungen hinzu. Heute sichern über 430 Zylinder den Schlosskomplex. Auch Nebengebäude der zugehörigen Salzburger Stadt: Gärten wurde auf die elektronische Gebäudesicherung umgestellt. Sieben Aufbuchleser im Schloss sorgen dafür, dass die Bluesmart-Schlüssel mit tagesaktuellen Nutzerrechten versorgt werden.

Griffige Schlüssel helfen bei der Organisation

Um die elektronisch gesicherten Türen zu öffnen, sind im Schloss Mirabell etwa vierhundert elektronische Schlüssel im Einsatz. Rund dreihundert Mitarbeiter, der Bürgermeister, die Gemeinderäte und Fraktionsmitglieder der politischen Parteien gehen damit ein und aus. Auch externe Organisationen und beispielsweise die Kirche nutzen die Räumlichkeiten.

Nur ein flexibles Schließsystem ist in der Lage, den Zutritt so vieler unterschiedlicher Gruppen zuverlässig zu managen. Die Zutrittsorganisation unterstützt die Anwender mit einem variablen Farbkonzept: Die elektronischen Schlüssel haben verschiedene Farben, die eine schelle Zuordnung zu den einzelnen Nutzerkreisen ermöglichen. Mitarbeiter-Schlüssel enthalten darüber hinaus einen Zusatztransponder für die Zeiterfassung. Alle Schlüssel schützt ein besonders stabiler Kunststoffmantel, der wasserdicht (IP 68) und beständig gegen Handdesinfektionsmittel ist, sich leicht reinigen lässt und griffig in der Hand liegt. Die Handhabung ist denkbar einfach und orientiert sich am gewohnten Schließverhalten: Der Schlüssel wird einfach angesteckt und gedreht. Die Authentifizierungsprüfung erfolgt dabei im Hintergrund und für den Nutzer unbemerkt.

Zentrale Steuerung

Die Verwaltungssoftware der elektronischen Schließanlage des Schlosses läuft auf einem zentralen Server. Im System sind fünf Clients angelegt, so dass auch die Verantwortlichen vor Ort – wie beispielsweise im Schwimmbad oder in der Sporthalle – ohne Umwege übers Rathaus damit arbeiten können.

Was bei einer mechanischen Schließanlage einen erheblichen Aufwand bedeutet, ist bei der elektronischen Lösung mit ein paar Mausklicks am Computer erledigt: Wird ein Schlüsselverlust gemeldet, kann diesem Schlüssel kurzerhand die Berechtigung entzogen werden. Sich ändernde Schließberechtigungen werden genauso einfach verwaltet. Die Winkhaus Software Bluecontrol Professional leistet dabei anwenderfreundliche Unterstützung. Und wenn für das Programm einmal ein Update oder eine Wartung anstehen, wird von Winkhaus schneller und qualifizierter Support geleistet. Daher können die für die Schließanlage verantwortlichen Mitarbeiter sich ergebenden Umzugsbewegungen innerhalb der Verwaltung jederzeit gelassen entgegen sehen.

Zugang zum Sport gut organisiert

Die Sportstätten in der Mozartstadt sind wesentlich jünger als das Schloss. Das Volksgartenbad hat seine Wurzeln im späten 19. Jahrhundert, die Red- Bull-Eisarena entstand in den 1960er Jahren, während das Sportzentrum Liefering erst vor einigen Jahren gebaut wurde.

Das Freibad, das die Salzburger liebevoll „Volksi“ nennen, wuchs mit den Jahrzehnten und bekam 2020 auch eine elektronische Schließanlage. Ein Aufbuchleser und dreißig Bluesmart-Türzylinder sichern die Außen- und Innenanlagen.

In unmittelbarer Nachbarschaft liegt Salzburgs Eissporthalle. Sie bietet 3.400 Zuschauern Platz und wurde Anfang des Jahrtausends zu einer Multifunktionsarena umgebaut. Hier trainieren Profis und Amateure aller Altersgruppen aus verschiedenen Vereinen. Die Anforderungen an das Zutrittsmanagement sind somit hoch. Auf den beiden Eisflächen, von denen eine im Freien liegt, ist ein vielfältiges Spektrum an Eissportaktivitäten möglich: neben dem Publikums- und Formationseislauf auch Eishockey, Eiskunstlauf, Stocksport und Shorttrack. In den Sommermonaten von April bis September finden hier auch Messen, Konzerte, Musicals und Ausstellungen statt. Annähernd 300 elektronische Türzylinder, die die Verletzungsgefahr durch Fingerquetschen minimieren und wenig Angriffsfläche für versehentliche oder vorsätzliche Beschädigung bieten, sowie drei Aufbuchleser kontrollieren den Zutritt. Im Verwaltungsbereich sind die Türen mit elektronischen Türbeschlägen (ETB-IM) ausgerüstet. Neben den elektronischen Schlüssen nutzen die Mitarbeiter auch Transponder-Bänder, um Türen berührungsfrei zu öffnen.

Technik für Smart-City-Standard

Mit dem Sportzentrum Liefering wurde 2016 in Österreich erstmals eine Sporthalle als Plusenergiegebäude errichtet. Sie erfüllt die Smart-City-Standards und wurde mit dem „Klimaaktiv Gold Standard ausgezeichnet. Der Bau erzeugt mehr Energie als er selbst benötigt. Seine Dreifeldsporthalle bietet Platz für zahlreiche Sportarten und ist ebenso auf Behindertensport ausgerichtet. Ein Bewegungsraum und Büroflächen für die Vereine ergänzen das Angebot. Die intelligente Technik des Gebäudes, zu der auch eine Bluesmart-Schließanlage gehört, tritt optisch in den Hintergrund. 120 Türzylinder und drei Aufbuchleser sichern den Innenbereich und die Außenanlagen. Auch die Flutlichtanlage und weitere Anwendungen werden effizient gesteuert.

Dank ihrer Bauform sind elektronische Zylinder von Winkhaus für historische Türen im Schloss Mirabell eine optimale Lösung.
Die Volksgarten-Eisarena sichert ihre Türen mit Bluesmart.
Das historische Volksgartenbad mit modernster Technik. 
Die flächenbündige Form der Türzylinder beugt Beschädigungen vor.