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Foto: Assa Abloy
Mit der Zeitumstellung Ende Oktober beginnt die dunkle Jahreszeit, in der besonders der Einbruchschutz kontrolliert werden sollte.

Einbruchschutz

Ende Oktober ist Tag des Einbruchsschutzes

Am letzten Oktoberwochenende wird die Zeit umgestellt, und der Tag der Zeitumstellung ist auch der „Tag des Einbruchsschutzes“.

Unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ gibt die bundesweite Initiative für aktiven Einbruchsschutz „Nicht bei mir!“ im Zuge der Zeitumstellung Ende Oktober Ratschläge, wie man sein Zuhause sicherer machen kann. Denn durch richtiges Verhalten und effektive Sicherungstechnik können viele Einbrüche verhindert werden. Jedes Jahr weisen Sicherheitsverbände und Polizei zu dieser Gelegenheit auf die gesteigerte Gefahr von Einbrüchen in der dunklen Jahreszeit hin. Denn im Schutz der Dunkelheit können Einbrecher unbemerkt in Häuser und Wohnungen eindringen. Jedes Jahr steigen die Einbruchzahlen in der dunklen Jahreszeit erheblich.

Verbraucher zeigen wenig Interesse an Smart-Home-Security 

Eine Umfrage des Bundesverbands Sicherheitstechnik BHE offenbart verhaltenes Kundeninteresse an Smart-Home-Lösungen für den Einbruchschutz.
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Nicht nur ab Oktober sinnvoll

Eine Kombination aus richtigem Verhalten und sinnvollen Sicherungsmaßnahmen reduziert die Gefahr eines Einbruchs erheblich. Türen sollten immer doppelt abgeschlossen und Fenster auch bei kurzer Abwesenheit zugehalten werden. Das eigene Verhalten ersetzt aber nicht den Schutz durch geprüfte Sicherheitstechnik. Am besten schützt man sich vor Wohnungseinbrüchen, indem man Schwachstellen in der Sicherung der Wohnräume identifiziert und behebt. Überall in Deutschland gibt es zertifizierte Sicherheitsunternehmen, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort beraten und ein individuelles Sicherheitskonzept erstellen.

Einbruchsschutz sollte umfassend gedacht werden

Die Initiative empfiehlt eine Kombination aus mechanischem und elektronischem Einbruchschutz: Einbruchhemmende Fensterbeschläge und Zusatzschlösser an Türen beispielsweise sollten durch elektronische Maßnahmen ergänzt werden. Dass die Maßnahmen wirken, zeigt die Statistik: Fast die Hälfte aller Einbruchsversuche scheiterte im Jahr 2020 an vorhandener Sicherheitstechnik. Sinnvolle Schutzmaßnahmen am eigenen Zuhause werden von der staatlichen KfW Bank mit bis zu 1.600 EUR gefördert. Hierfür kann im Online-Portal der KfW-Bank bequem ein entsprechender Antrag gestellt werden.

Vorsorge und Einbruchschutz sind für die Deutschen bis jetzt nur ein Thema, wenn es eigentlich schon zu spät ist.
Foto: Bernd Kasper / pixelio.de

Kriminalitätsbekämpfung

Vorsorge ist der beste Einbruchsschutz

Zu späte Vorsorge: Eine Studie im Auftrag von Protection One zeigt, dass in wirksamen Einbruchsschutz erst bei Vorfällen im nahen Umfeld investiert wird.

Foto: Polizeiliche Kriminalprävention

Polizei

Tag des Einbruchschutzes

„Bei mir wird schon nicht eingebrochen, da ist ja nichts zu holen“ ist ein oft genannter Grund, den Einbruchschutz zu vernachlässigen. Mit dem „Tag des Einbruchschutzes“ am 27. Oktober 2013 wollen die Polizei und ihre Partner die Bürger aufklären und dabei auch an ihre Eigenverantwortlichkeit in Sachen Einbruchschutz appellieren.

Foto: Abus Security-Center

Alarmsysteme

„Aktiver Einbruchschutz verhindert Einbruchversuche“

Alarmtechnik wird modernisiert und vernetzt. Doch wohin geht der Trend bei Alarmsystemen? PROTECTOR sprach mit Gregor Schnitzler, Bereichsleiter Business & Technology Development bei Abus Security-Center GmbH & Co. KG, über aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten.

Foto: Michaela Schöllhorn/Pixelio

McAfee gibt Tipps

Pleite nach Oktoberfest?

321 mobile Geräte wurden bisher im Fundbüro der „Wiesn“ 2013 abgegeben. Damit der Verlust des geschäftlich genutzten Smartphones nicht zum Datenfiasko wird, geben Experten Tipps.