Der Beschlag Paxlock Pro geht in einen Schlafmodus über, wenn er nicht benutzt wird, und verbraucht nur sehr wenig Strom.
Foto: Paxton
Der Beschlag Paxlock Pro geht in einen Schlafmodus über, wenn er nicht benutzt wird, und verbraucht nur sehr wenig Strom.

Zutrittskontrolle

Energiesparpotenziale mit Zutrittssystemen erschließen

Wie clevere Zutrittskontrollsysteme beim Energiesparen in Gebäuden helfen und so Ressourcen schonen können.

Viele Haushalte und Unternehmen sind in Deutschland mit steigenden Energiepreisen konfrontiert. Die Bundesregierung legte ein 200-Milliarden-Euro-Paket vor, um die Endverbraucher vor den Auswirkungen der steigenden Preise zu schützen, und forderte die Verbraucher gleichzeitig auf, den Energieverbrauch zu senken. Der Hersteller von sicherheitstechnischen Anlagen, Paxton, bietet Zutrittskontrollsysteme und -produkte an, die beim Energiesparen in einem Gebäude hilfreich sein können.

Zutrittskontrollsysteme können nicht nur die Zutritte zu einem Gebäudes regeln und so Menschen und Vermögenswerte schützen, sie könne – richtig eingesetzt – auch die Abläufe im Gebäude steuern und so Energie sparen. Dies ist ein großer zusätzlicher Vorteil für den effizienten Betrieb eines Gebäudes und spart potenziell Kosten. Paxton bietet hierzu zwei einfach zu bedienende Sicherheitssysteme, Net2 und Paxton10. Net2 ist eine PC-basierte Zutrittskontrolllösung, die sich ideal für die Verwaltung des Zutritts zu einem Gebäude eignet. Paxton10 integriert Zutrittskontrolle und Videomanagement auf einer Plattform und bietet zudem eine standortübergreifende Fernverwaltung.

Chris Hodge, Produktentwickler bei Paxton, erklärt: „Sicherheitssysteme verbrauchen im Standardbetrieb nicht viel Energie und können zur Steuerung von Aktivitäten vor Ort eingesetzt werden, um den Energieverbrauch mit Hilfe von Auslösern und Aktionen zu begrenzen. „Mit Hilfe der Standardereignisse in der Zutrittskontrollsoftware können die Systeme auch dazu verwendet werden, die Stromversorgung von Geräten abzuschalten, die nicht in Gebrauch sind. So können sie dazu beitragen, Energie zu sparen, um die Umweltbelastung zu verringern und Geld bei den Rechnungen zu sparen.“

Programmierte Aktionen und automatisierte Ereignisse helfen Energie zu sparen

Sowohl bei Net2 als auch Paxton10 sind Auslöser und Aktionen im funktionsumfang enthalten, das heißt, es wurde eine Reihe von Regeln implementiert, die definierte Ereignisse innerhalb des Systems ermöglichen und angebundene Geräte steuern.

Steve Woodbridge, Global Training Manager von Paxton, geht ins Detail: „Gebäudeverwalter können den Einbruchalarm als Ereignis festlegen, so dass das System, wenn es ein Signal erhält, dass das Ereignis eingetreten ist, eine Aktion auslöst, die als 'Licht ausschalten' festgelegt werden kann.“ Net2 verfügt über eine Funktion für das Belegungsmanagement, mit der Standortmanager den Belegungsgrad auf Null setzen und mithilfe von Auslösern und Aktionen die Regel festlegen können, dass die Beleuchtung ausgeschaltet wird, wenn der Belegungsgrad in einem bestimmten Bereich Null erreicht. „Unser neuestes System, Paxton10, fügt eine weitere Dimension hinzu, indem es den Standortmanagern erlaubt, Einschränkungen festzulegen. Diese Einschränkungen stellen sicher, dass eine Bedingung erfüllt ist, bevor eine Aktion ausgeführt wird. Wenn zum Beispiel die Regel definiert ist, dass die Klimaanlage automatisch eingeschaltet wird, wenn eine Person das Büro betritt, kann die Einschränkung dafür sorgen, dass die Fenster geschlossen sind, bevor dies geschieht“, so Woodbridge weiter.

Remote-Management macht Besuche vor Ort überflüssig

Die Paxton Connect App bietet den Nutzern weiteren Komfort. Die App ermöglicht es Gebäudemanagern, ihre Standorte mit intelligenten Geräten von jedem Ort der Welt aus fernzusteuern, an dem eine Internetverbindung besteht. Mit Paxton Connect können Gebäudemanager ihre Anlagen sofort per Knopfdruck überwachen. Wenn ein Gerät nach der Arbeitszeit eingeschaltet bleibt, können sie sich in die Software einloggen und es ausschalten, ohne zum Standort reisen zu müssen. Diese Funktionen machen das Gebäudemanagement intelligenter und effizienter und tragen dazu bei, Energieverschwendung zu reduzieren und Rechnungen zu sparen.

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Die Paxton Connect App ermöglicht es Gebäudemanagern, ihre Standorte mit intelligenten Geräten von jedem Ort der Welt aus fernzusteuern.
Foto: Paxton
Die Paxton Connect App ermöglicht es Gebäudemanagern, ihre Standorte mit intelligenten Geräten von jedem Ort der Welt aus fernzusteuern.

Energiesparende Leser können als Stromschalter fungieren

Paxton stellt zudem Net2 Proximity Energiespar-Leser her, die wie ein Stromschalter für ein einzelnes Gerät oder für alle Versorgungseinrichtungen in einem bestimmten Bereich funktionieren können. Auf diese Weise lässt sich auf einfache und automatische Weise Energie sparen.

Steve Woodbridge: „Diese Leser sind speziell mit einer Abdeckung versehen, die den Transponder des Benutzers zum Ein- und Ausschalten des Stroms aufnimmt. Das Produkt kann so installiert werden, dass der Strom nur dann eingeschaltet wird, wenn ein Transponder eines berechtigten Benutzers in den Leser gesteckt wird. Wenn eine Person den Raum verlässt und den Transponder herausnimmt, schalten sich die Geräte wie Licht und Klimaanlage automatisch aus, als würde man den Hauptstrom abschalten. Die Leser können auch an ein einzelnes Gerät angeschlossen werden, etwa an solche, die viel Energie verbrauchen. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass nur die Mitarbeiter, die dafür geschult sind, die Möglichkeit haben, um die Geräte zu starten und so Energie zu sparen, wenn sie nicht in Gebrauch sind.“

Drahtlose Sicherheit mit geringem Stromverbrauch

Wenn Gebäudemanager auf der Suche nach energiefreundlichen, sicheren elektronischen Türbeschlägen sind, ist Paxlock Pro die ideale Lösung. Sie sind kompatibel mit Net2, Paxton10 oder funktionieren als eigenständige Sicherheitsgeräte im Standalone-Betrieb. Produktentwickler Chris Hodge erklärt: „Paxlock Pro ist ein batteriebetriebenes Produkt und wurde so entwickelt, dass es im Betrieb nur sehr wenig Energie verbraucht, wobei die Batterien in der Regel etwa zwei Jahre halten. Der Beschlag geht in einen Schlafmodus über, wenn er nicht benutzt wird, und verbraucht nur sehr wenig Strom. Eingebaute kapazitive Sensoren wecken das Gerät auf, wenn ein Betrieb erforderlich ist und ein Transponder vom Benutzer vorgehalten wird. Dies minimiert den Energieverbrauch, insbesondere nachts oder an Wochenenden, wenn die Türbeschläge weniger benutzt werden.“