Zutrittskontrolle

Erfolg oder Misserfolg?

Die Positionen zu den Ergebnissen am Mainzer Bahnhof fallen sehr unterschiedlich aus.

W&S hat BKA und ZVEI interviewt und auch die beteiligten Kamerahersteller um Stellungnahmen gebeten. Was Bosch Sicherheitssysteme, Cognitec und CrossMatch Technologies aus ihrer Sicht zum Projekt Foto-Fahndung sagen, lesen Sie hier.

"Qualität ist die Übereinstimmung einer Erwartung mit ihrer Realisierung."


Angelika Staimer, ZVEI, Zum Projekt "Fotofahndung" W&S: In der breiten Öffentlichkeit gilt das Pilotprojekt am Mainzer Bahnhof als gescheitert. Sie selbst kommunizieren dagegen, dass die Hersteller biometrischer Identifikationssysteme mit den Ergebnissen durchaus zufrieden sind. Wie kommt es zu dieser konträren Einschätzung?
Staimer: Qualität ist die Übereinstimmung einer Erwartung mit ihrer Realisierung. Am Mainzer Bahnhof sollte die Anwendung der automatisierten Gesichtserkennung für das Finden bekannter Gesichter in Personenströmen getestet werden. Von einer solchen Installation zu erwarten, dass sie in der Lage ist, 100-prozentig den "Richtigen" zu finden und dann Alarm zu geben, ist unrealistisch. Solche Sensorik kann Hinweise geben, die erst nach entsprechender Überprüfung durch den Menschen eine weitere Aktivität auslöst. Die technischen Hilfsmittel sind allerdings bei gleichbleibenden Umfeldbedingungen über 24 Stunden an 365 Tagen gleich, Menschen haben ihre Höhen und Tiefen und sind zum Glück nicht berechenbar und damit auch nicht prognostizierbar. Die Erwartungshaltung des Forschungsprojektes "Gesichtserkennung als Fahnungshilfsmittel" konnte unterschiedlicher kaum sein. Einige der Beteiligten rechneten mit einer Trefferquote von 100 Prozent in allen "Lebenslagen". Andere wiederum waren gespannt auf die Fortschritte, die die Systeme - unter den erheblich wechselnden Umfeldbedingungen - gegenüber den Versuchen vor einiger Zeit am Frankfurter Flughafen mit dort sehr konstanten Bedingungen brachten - und diese Fortschritte waren deutlich.
W&S: Empfinden Sie, stellvertretend für Ihre Mitglieder, die Erwartungen des BKA als zu hoch? Waren diese hohen Anforderungen im Vorfeld schon bekannt?
Staimer: Wie schon gesagt, es gibt wenige Systeme in der Sicherheitstechnik, die für sich allein gestellt zu 100 Prozent das Ziel der Anwendung erfüllen. Je ausgereifter die Systeme sind, desto zuverlässiger sind sie, aber es ist erforderlich, sie in eine geeignete Bearbeitungskette einzubinden. Auch die Wunschvorstellung von 0,1 Prozent Falschakzeptanzrate ist ein Muss für die gesamte Bearbeitungskette, da ansonsten zu viele unbeteiligte Bürger mit Nachfragen behelligt werden würden. Unter den gegebenen Bedingungen an einem Bahnhof kann eine solche, der Sicherheit dienende Überwachung, nur im Zusammenhang mit einer zentralen Leitstelle realisiert werden. Hierbei entscheidet letztlich der Mensch, ob eine möglicherweise erkannte Person angesprochen werden soll. Es muss deutlich werden, dass die Umgebungsbedingungen an einem Zollschalter im Flughafen mit konstanter ganztägig künstlicher Beleuchtung und zwangsweiser Blickrichtung der vereinzelten Fluggäste ein sehr viel "einfacheres" Szenario darstellen. Hier ist es möglich, einen Verifikationsprozess durch Abgleich vorgegebener Personendaten zum Beispiel an Hand des Elektronischen Reisepasses vorzunehmen.
W&S: Hat Ihr Verband das BKA bei der Ausschreibung oder Planung des Versuchsaufbaus unterstützt? Wenn ja, würden Sie im Nachhinein andere Empfehlungen abgeben als Sie es getan haben?
Staimer: Das hat der ZVEI getan. Der Versuch wurde durchgeführt um Erkenntnisse über die Grenzen der heutigen Technik der automatischen Gesichtserkennung und um Leitlinien für die weitere Systementwicklung zu erhalten. Bestätigt wurde dabei, dass die heute verfügbaren Systeme unter definierten Umfeldbedingungen gut einsetzbar sind. Der Versuch hat darüber hinaus wertvolle Hinweise erbracht, in welcher Richtung die nächsten Entwicklungsschritte laufen müssen und mit welchem Zweck die Biometriesysteme in bestehende Sicherheitsprozesse zu integrieren sind. Die deutschen Firmen gehören zur Weltspitze in dieser Anwendung. Investitionen in die Sicherheit der Bürger des Landes auf Basis der vorhandenen Erkenntnisse fördert deren Weiterentwicklung und führt konsequenter Weise auch zu Wettbewerbsvorteilen der deutschen Wirtschaft.
"Wir sind keineswegs enttäuscht."


Jörg Ziercke, Präsident des BKA, zum Projekt "Fotofahndung" W&S: Sind Sie von dem Ergebnis des Pilotprojektes enttäuscht? Welche Erwartungen hatten Sie zu Beginn des Tests?
Ziercke:Nein, wir sind keineswegs enttäuscht, da es sich um ein ergebnisoffenes Forschungsprojekt gehandelt hat. In Abhängigkeit von den Lichtverhältnissen lagen die Erkennungsleistungen der getesteten Systeme - bei einer Verwechslungsrate von 0,1% - zwischen 20% und 60%. Diese Ergebnisse sind nicht ausreichend, um als Grundlage für polizeiliche Maßnahmen wie Personenüberprüfungen oder Festnahmen zu dienen, da die Gefahr von Verwechslungen oder Nichterkennungen zu hoch ist. Schließlich sind an polizeiliche Fahndungssysteme, auf deren Basis Maßnahmen vorgenommen werden sollen, besonders hohe Maßstäbe anzulegen. Wir dürfen kein Verfahren einführen, das Unsicherheiten aufweist und in dessen Verlauf Unverdächtige in den polizeilichen Fokus geraten könnten. Aus technischer Sicht ist allerdings der Nachweis erbracht, dass die automatisierte Personenerkennung möglich ist. Die festgestellten Fortschritte bei den biometrischen Systemen sind gegenüber früheren Untersuchungen erheblich.
W&S:War die erhoffte Erkennungsrate von über 80% vorher an die teilnehmenden Unternehmen kommuniziert worden? Waren diese als realistisch erreichbar eingeschätzt worden?
Ziercke:Bei den erwähnten 80% handelte es sich lediglich um eine Schätzung. Für das am Mainzer Hauptbahnhof getestete Szenario wurden aber im Vorfeld keine Erwartungen bezüglich der Erkennungsrate geäußert.
W&S:Im Abschlussbericht geben Sie Empfehlungen zur Verbesserung der Erkennungsquote, wie etwa das Anbringen einer Laufschrift, um die Blickrichtung der Passanten zu lenken. Wie stark war der Einfluss des Versuchsaufbaus auf die Ergebnisse? Hätte durch solche simplen Maßnahmen die Erkennungsquote wesentlich verbessert werden können?
Ziercke:Unsere Beobachtungen haben gezeigt, dass die Kameras der Testsysteme bereits nach kurzer Zeit bei den Passanten keine besondere Aufmerksamkeit mehr erregten. Natürlich hätte eine größere Anzahl von Frontalaufnahmen - ausgelöst z.B. durch eine Laufschrift - zu einer höheren Erkennungsleistung geführt. Die Auswertung von Aufnahmen, bei denen die Passanten für die Kameras gut erkennbar waren, hat gezeigt, dass hier eine Verbesserung der Erkennungsleistung von knapp 10% möglich ist.
W&S:Wenn Biometrie nicht ?massentauglich? ist: Gibt es Bereiche, für die Sie den Einsatz dieser Technologie trotzdem bereits heute empfehlen?
Ziercke:Es gibt durchaus biometrische Systeme, die bereits sinnvoll angewendet werden. Ein gutes Beispiel dafür sind Grenzkontrollen und Zutrittskontrollsysteme, die zur Verifikation eingesetzt werden. Auch das BKA setzt biometrische Systeme ein, zum Beispiel das automatisierte Fingerabdruck-Identifikationssystem (AFIS).
W&S:Ein europäisches Projekt zur Entwicklung eines Algorithmus zur 3D-Gesichtserkennung läuft derzeit, ein Feldversuch zur Leistungsfähigkeit soll 2009 abgeschlossen sein. Wenn dieser Versuch positiv verläuft, wird es dann ein neues ähnliches Pilotprojekt im öffentlichen Raum geben?
Ziercke:Im EU-Projekt 3D-Face, an dem sich das BKA ebenfalls beteiligt, geht es primär um Forschung auf dem Gebiet der 3D-Gesichtserkennung und um die Kombination mit der 2D-Technologie. Der Schutz von biometrischen Daten sowie die Entwicklung von überwindungssicheren Sensoren sind ebenfalls Bestandteil des Projektes. Entwickelt wird ein System, das zur automatisierten biometriegestützten Grenzkontrolle eingesetzt werden könnte. Dabei wird es sich um ein kooperatives Verfahren zur Verifikation handeln, das im angesprochenen Feldversuch getestet werden soll. Ein Pilotprojekt zur Untersuchung der Eignung zu Fahndungszwecken im öffentlichen Raum ist aber nicht geplant. "100%ige Fahndungssicherheit wird in absehbarer Zeit kein Foto-Fahndungssystem bieten können"

Bosch Sicherheitssysteme Aus unserer Sicht hat das Projekt "Foto-Fahndung" bestätigt, dass es erfolgsversprechend ist, biometrische Gesichtserkennungssysteme in Fahndungsszenarien einzusetzen. Hierzu verweisen wir auf den offiziellen Abschlussbericht Bericht des BKA.
Wenn sich in Innenbereichen mit konstanten Tageslichtverhältnissen oder entsprechenden günstigen Beleuchtungsverhältnissen Erkennungsleistungen von 60 bis 70 % erzielen lassen, bedeutet dies, dass gesuchte Personen, deren Portraitbilder in einer Fahndungsdatenbank abgelegt sind, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit erkannt werden. Daraus lässt sich ein hoher Mehrwert dieses Fahndungsinstuments gegenüber den bisherigen Fahndungsmöglichkeiten in Menschenmengen erzielen.
100%ige Fahndungssicherheit wird in absehbarer Zeit kein Foto-Fahndungssystem bieten können, auch nicht mit Hilfe der 3D-Gesichtserkennung. Auch andere von der Polizei genutzte Fahndungsinstrumente, garantieren keine 100%ige Erfolgsquote. So müssen z.B. 100 Autofahrer überprüft werden, um einen Alkoholsünder zu überführen. Aber mit einer Erkennungswahrscheinlichkeit von 60 bis 70 % kann in spezifischen Fahndungssituationen - etwa der konkreten Gefahr der unerkannten Einreise gesuchter Terroristen über einen bestimmten Flughafen - die konkrete Gefahr erheblich mindern. Auch ein teilweiser Fahndungserfolg kann zur Verhinderung einer geplanten Straftat oder eines geplanten Anschlags führen. Jede einzelne erfolgreiche Personenfahndung ist ein Fahndungserfolg.
Umgebungsbedingungen werden bei der videobasierten Technik immer eine Rolle spielen. Je konstanter die Lichtverhältnisse desto besser die Ergebnisse.
Bosch Sicherheitssysteme setzt Videoanalyse u.a. erfolgreich in Casinos in Bad Homburg, Wiesbaden und Luxemburg ein. Biometrieverfahren für die Zutrittskontrolle mit
- Fingerprint,
- Iris-Erkennung,
- Gesichtserkennung
wurden auch vom BKA-Präsidenten als einsatztauglich bewertet. Er hat mit seiner Kritik am Facefinder nicht die Anwendung biometrischer Systeme in Frage gestellt, sondern lediglich angemerkt, dass der Facefinder zur Suche von Personen in Menschenmengen in der jetzigen Ausführung seinen Ansprüche nach einer 100 % Trefferquote nicht erfüllt. Die Eignung solcher Gesichtserkennungssysteme wird jedoch nicht von allen Polizeibehörden gleich bewertet. Die Bosch Sicherheitssysteme GmbH ist in Gesprächen mit verschiedenen Landesbehörden, die den Einsatz solcher Systeme in Erwägung ziehen.
"Eines der besten Resultate, die jemals in einem vergleichbaren Szenario erreicht wurden"

Cognitec Systems Das Bundeskriminalamt veröffentlichte am 11. Juli 2007 den Report über die Resultate des Videoüberwachungsprojektes "Foto-Fahndung" am Mainzer Hauptbahnhof. Drei Gesichtserkennungssysteme, unter anderen das auf der Software FaceVACS-Alert von Cognitec basierende System, wurden während eines 4-monatigen Probelaufes getestet. Die als Abschlussergebnis veröffentlichte Identifikationsrate belief sich auf 60%, basierend auf einer Datenbank ("watch list") von 200 registrierten Personen. Das Systems nutzte dabei einen Schwellwert zur Erreichung einer sog. False Alarm Rate (FAR) von 0,1%, so dass nur einer von 1000 Fällen einen falschen Alarm beim Nutzer generieren würde.
Das Resultat bestätigt somit die Nutzbarkeit und den Mehrwert eines solchen State-of-the-Art-Gesichtserkennungssystems und repräsentiert eines der besten Resultate, die jemals in einem vergleichbaren Szenario erreicht wurden. Die zusammenfassende Meinung des Reports lautet wie folgt: "Das Projekt Foto-Fahndung hat bestätigt, dass es aus technischer Sicht möglich ist, biometrische Gesichtserkennungssysteme in Fahndungsszenarien einzusetzen."
Automatische Gesichtserkennungssysteme wie die in Mainz verwendeten sind bereits im Ausland mehrfach im Einsatz. Polizei- wie auch private Organisationen betreiben Systeme in Einkaufszentren, Stadien oder Kasinos und bestätigten einen erhöhten Mehrwert durch den Einsatz dieser Systeme. Die durch ein Gesichtserkennungssystem gelieferten Ergebnisse sind durch menschliche Beobachter gar nicht oder nur sehr eingeschränkt zu erreichen. Außerdem kann die Offline-Suche in Videoarchiven nach einem Vorfall wesentlich effizienter durchgeführt werden. Automatische Systeme eröffnen somit vollkommen neue Ermittlungs- und Schutzmöglichkeiten.
Zahlreiche Kommentare wurden nach der Veröffentlichung gemacht bezüglich des Einsatzes neuer Technologien, die die Identifikationsrate bei Videoüberwachungsszenarien weiter verbessern könnten. Eine dieser Technologien ist die Messung 3-dimensionaler Formen des Gesichtes. Diese Technologie ist noch neu und wird zur Nutzung in kontrollierten Umgebungen mit kooperativen Nutzern empfohlen, wie z. B. für die Zutrittkontrolle für Gebäude. Im Moment ist es allerdings noch nicht möglich, 3-dimensionale Bilder bei größeren Abständen und Entfernungen zu erfassen, was für Überwachungsszenarien aber eine Bedingung wäre. Der kürzlich veröffentlichte Face Recognition Vendor Test 2006 zeigte, dass die derzeitige 3D Technologie keine besseren Ergebnisse liefert als die besten 2D Technologien.
Cognitec arbeitet an 3D Erkennungsalgorithmen wie auch an anderen sehr viel versprechenden Verbesserungen, die auf der bereits bewährten 2D Technologie basieren. Die Nutzung von mehreren Kameras und multiplen Bildsequenzen aus dem Videomaterial ermöglicht es, weiterhin serienmäßig produzierte Kameras zu nutzen und gleichzeitig eine weitere erhebliche Verbesserung der Erkennungsraten in Videoüberwachungsszenarien zu erreichen. "Der Versuch als solcher wird wichtige Aufschlüsse geben für die kurzfristige Weiterentwicklung der Technik."

Cross Match Technologies Cross Match Technologies hat den Bericht des Bundeskriminalamts (BKA) zum Feldversuch 'Gesichtserkennung als Fahndungsmittel - Fotofahndung' am Mainzer Hauptbahnhof zur Kenntnis genommen und wird die in dem Bericht zusammengefassten Ergebnisse seinerseits einer genauen Analyse unterziehen. Unbenommen der Tatsache, dass die erzielten Ergebnisse noch nicht das angestrebte Optimum für den Einsatz von Geräten zur Gesichtserkennung bei der polizeilichen Fahndung darstellen, warnt Cross Match Technologies vor voreiligen Schlüssen hinsichtlich der eingesetzten Technik. Bei dem Mainzer Feldversuch handelte es sich um den weltweit ersten Pilotversuch zum Einsatz dieser Technik unter normalen und erschwerten Bedingungen.
Die seitens der Geräte von Cross Match Technologies erzielten Ergebnisse zeigen, dass die computergestützte Gesichtserkennung jetzt bereits eine technische Fahndungshilfe, wenn auch noch nicht in jedem Fall ein Ersatz von menschlichem Fahndungseinsatz beziehungsweise begleitender Kontrolle der gelieferten Daten ist. Der Versuch als solcher wird wichtige Aufschlüsse geben für die kurzfristige Weiterentwicklung der Technik.
Cross Match Technologies ist fest überzeugt davon, dass die elektronische Gesichtserkennung schon sehr bald eine zentrale Rolle bei Fragen der Fahndung nach Straftätern ebenso wie der Vorbeugung von terroristischen Anschlägen spielen wird. Um die damit verbundenen Ansprüche baldmöglichst optimal erfüllen zu können, ist es, wie bei allen neu entwickelten Techniken und Produkten von entscheidender Bedeutung, dass die Ergebnisse eines ersten Pilotversuchs ernst genommen, aber nicht überbewertet werden. Dies umso mehr als die in Mainz erzielten Erkennungsraten von 60 bis 70 Prozent auch bei Feldtests der niederländischen und britischen Polizei erzielt wurden und dort angesichts der Neuartigkeit der Technik als allgemein zufrieden stellend bezeichnet wurden. Anstelle voreiliger und überzogen kategorischer Schlussfolgerungen sollten alle Beteiligten ihre Zusammenarbeit vielmehr intensivieren, um die hier diskutierte Technik weiter zu optimieren.
Cross Match Technologies ist entschlossen, seinen Beitrag hierfür zu leisten und entsprechende Programme zur Weiterentwicklung aufzulegen. Im Übrigen ist Cross Match Technologies stolz darauf, unter allen an dem Mainzer Feldversuch beteiligten Unternehmen dasjenige zu sein, das mit einer Erkennungsrate von 60 bis 70 Prozent die mit Abstand besten Ergebnisse erzielt hat.

Wir sind gespannt, was unsere Leser zu diesem Projekt und seinen Ergebnissen zu sagen haben! Beteiligen Sie sich an der Diskussion, teilen Sie anderen Lesern Ihre Einschätzung mit und senden Sie uns Ihr Statement an ws-redaktion@igt-verlag.de.

Foto: Bundespolizei

Sicherheitsbahnhof Berlin Südkreuz

Konzentration auf das Wesentliche

Das Thema Videoüberwachung steht seit Monaten im Fokus gesellschaftlicher Debatten. Datenschutzrechtliche Bedenken sowie Fragen nach Nutzen und Leistungsfähigkeit stehen im Raum. Dennoch wird intelligente Videotechnik inzwischen vielfach evaluiert und eingesetzt, um die Polizei zu unterstützen. Der Test von Software zur automatischen Gesichtserkennung am Berliner Bahnhof Südkreuz ist ein Beispiel hierfür.

Die erfassten Bereiche sind gut zu erkennen.
Foto: Bundespolizei

Biometrie

Bitte neutral gucken!

Wie alltagstauglich war die Gesichtserkennung am Bahnhof Berlin Südkreuz und welche Ergebnisse kann das Pilotprojekt vorweisen?

Foto: Securitas

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Motor oder Konkurrenz?

Künstliche Intelligenz (KI) ist 2017 ein Trendthema, in Fortsetzung der Megathemen Industrie 4.0 und Internet der Dinge. Für das Sicherheitsgewerbe stellt sich dabei die Frage: Wird KI zum Motor oder zur Konkurrenz?

Singapur: sauber, schön, sicher und überwacht.
Foto: Andreas Eicher

Videosicherheit

Flächendeckende Videoüberwachung in Singapur

George Orwells „1984“ feiert seinen 70. Geburtstag. Wie weit ist ein Land wie Singapur mit seiner ausgedehnten Videoüberwachung von „Ozeanien“ entfernt?