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Die Hekatron-Unternehmen konnten das Geschäftsjahr 2021 mit einem Wachstum von 5,5 Prozent erfolgreich abschließen.
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Die Hekatron-Unternehmen konnten das Geschäftsjahr 2021 mit einem Wachstum von 5,5 Prozent erfolgreich abschließen.

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Erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 für Hekatron

Die Hekatron-Unternehmen wachsen weiter und können für 2021 ein solides Geschäftsjahr 2021 vorweisen.

Trotz vielfältiger Herausforderungen schließen die Hekatron-Unternehmen das Geschäftsjahr 2021 mit rund 215 Mio. € Umsatz ab. Das bedeutet für die Brandschutz-Experten sowie EMS-Spezialisten weiterhin ein kontinuierliches Wachstum und einen Anstieg von 5,5 % zum Vorjahr. Dabei investierten die Sulzburger erneut 8,5 % ihres Umsatzes in den Standort sowie den Bereich Forschung und Entwicklung.

Für Hekatron Brandschutz war 2021 trotz eines zufriedenstellenden Geschäftsabschlusses ein Jahr mit Licht und Schatten: Auf der einen Seite die weiterhin starke Baukonjunktur und hohe Auftragslage, auf der anderen Seite die schwierige Materialsituation und unzuverlässige Lieferketten. Auch um von solchen Faktoren unabhängiger zu werden, hat der Brandschutzexperte sein Produktportfolio seit Längerem durch digitale Werkzeuge ergänzt. So ermöglicht das Sulzburger Unternehmen seinen Kunden etwa die Ferninspektion von Brandmeldeanlagen und Rauchwarnmeldern.

Die Umstände der letzten Zeit hätten sicherlich zu einer beschleunigten Digitalisierung der Branche beigetragen, so Geschäftsführerin Petra Riesterer. Sie seien darin bestärkt worden, den bereits eingeschlagenen Weg der Transformation konsequent weiterzugehen.

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2021

Michael Roth, Geschäftsführer des Schwesterunternehmens Hekatron Manufacturing, blickt angesichts der herausfordernden Gesamtsituation ebenfalls zufrieden auf 2021 zurück. Im Gegensatz zu vielen anderen Industrieunternehmen hat der Fertigungsdienstleister für elektronische Bauteile (EMS) die Coronapandemie und die weltweite Lieferkrise bislang vergleichsweise gut gemeistert. Natürlich sei das letzte Jahr von einer großen Dynamik geprägt gewesen. Vor allem dank der hohen Flexibilität aller Mitarbeitenden sei es ihnen jedoch möglich gewesen, die Produktion nahezu durchgängig aufrechtzuerhalten, so Roth.

Neue Geschäftsführung bei Hekatron Brandschutz

Schon früh wurden die Weichen für die Nachfolge von Peter Ohmberger gestellt. Mit dem Jahreswechsel 2021/22 hat der ehemalige Geschäftsführer von Hekatron Brandschutz die Geschicke des Unternehmens nach knapp zwei Jahrzehnten endgültig in jüngere Hände gelegt: Seit 01. Januar steht mit Petra Riesterer erstmals eine Frau an der Spitze des südbadischen Brandschutzspezialisten. Dabei ist die 46-Jährige in Sulzburg keine Unbekannte, verbindet sie doch eine über zwanzigjährige Geschichte mit dem Unternehmen.

Auch, wenn sie gehofft hätte, das Ruder in einer etwas ruhigeren Phase übernehmen zu können, so freue sie sich sehr über ihre neue Rolle, betont Riesterer. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden möchte sie das Unternehmen fit für die Zukunft machen. Der Brandschutz von morgen sei digital. Hieran wolle man als „Taktgeber“ der Branche aktiv mitwirken und einen Innovationsbeitrag leisten. In den ersten Monaten im neuen Amt konnte Riesterer bereits einiges bewegen und hat etwa neue Arbeitsmethoden und -strukturen angestoßen. Teil ihrer Führungsphilosophie ist es dabei, auf Eigenverantwortung zu setzen und den Mitarbeitenden im gegenseitigen Vertrauen möglichst viel Spielraum zu geben.

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Steigende Mitarbeiterzahl

Im vergangenen Jahr beschäftigten die Hekatron-Unternehmen rund 1.020 Mitarbeitende und damit etwa 7 % mehr als 2020. Die Ausbildungsquote ist mit 4,3 % indessen um 1 % gesunken. Es sei ihnen wichtig, den qualifizierten Anwärtern eine langfristige Perspektive zu bieten. 2021 habe man dies aus Gründen wie der Coronapandemie und der Liefersituation leider nicht gewährleisten können. Daher habe man sich dazu entschieden, die Anzahl der jährlichen Ausbildungsplätze vorsorglich leicht zu reduzieren, so Personalleiter Carlo Kälble.

Verhaltene Prognose für 2022

Was das laufende Geschäftsjahr betrifft, so ist man in Sulzburg insbesondere aufgrund des anhaltenden Bauteilemangels zurückhaltend. Der Brandschutz- und EMS-Markt in Deutschland wachse, ihre Auftragsbücher seien voll und sie sowie ihre Kunden könnten Rekordumsätze erzielen, erläutert Roth. Aber aufgrund der weltweiten Lieferkrise seien sie nicht in der Lage, in ausreichendem Maße zu produzieren, und ihre Kunden müssten mit Wartezeiten rechnen. Zudem belasteten sie steigende Material- und Energiekosten sowie die Unsicherheiten in Verbindung mit dem Ukraine-Krieg. Deshalb sei derzeit offen, ob man den kontinuierlichen Wachstumskurs auch 2022 fortsetzen könne.

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