In den Herbst- und Wintermonaten sind Einbrecher wieder besonders aktiv. Die Einbruchsgefahr ist zu dieser Zeit besonders hoch.
Foto: Bernd Kasper / pixelio.de

Einbruchschutz

Erhöhte Einbruchsgefahr in Herbst- und Wintermonaten

In Herbst- und Wintermonaten schützt nur zertifizierte mechanische und elektronische Sicherheitstechnik sowie das richtige Verhalten vor erhöhter Einbruchsgefahr.

Die Experten der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“ raten, neben dem richtigen Verhalten, zum Einbau zertifizierter Sicherheitstechnik zum Schutz gegen die höhere Einbruchsgefahr in den bevorstehenden Herbst- und Wintermonaten. „Das eigene Verhalten legt den Grundstein für aktiven Einbruchschutz, ersetzt aber nicht geprüfte Sicherheitstechnik“, sagt Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative. „Mit der Hilfe zertifizierter Sicherheitsunternehmen, kann jeder Bürger und jede Bürgerin ein individuelles Sicherheitskonzept für die eigenen vier Wände finden.“

Einbruchsschutzmaßnahmen werden gefördert

Dabei kommt es nicht darauf an, ob man selbst Eigentümer oder Mieter ist: Jede zusätzliche Sicherung hilft, einen Einbruch zu verhindern. Fast die Hälfte aller Einbruchsversuche scheiterte 2018 an bereits vorhandener Sicherheitstechnik. „Daher liegt es an den Mietern und Vermietern, gemeinsam Lösungen zu finden, um die Sicherheit zu erhöhen“, betont H. Rieche. Einbruchsschutzmaßnahmen werden von der KfW-Bank, je nach Investitionssumme, mit bis zu 1.600 EUR bezuschusst. Private Eigentümer, aber auch Mieter können entsprechende Anträge einfach online im KfW-Portal einreichen.

Auf den richtigen Schutz der erhöhten Einbruchsgefahr entgegenwirken

Die Initiative „Nicht bei mir!“ empfiehlt Schutzmaßnahmen, wie einbruchhemmende Fensterbeschläge und verstärkte Schlösser an Haus- und Terrassentüren. Durch mechanischen Schutz werden Einbrüche erschwert. Elektronische Einrichtungen wie Alarmanlagen oder Kameras bieten zusätzlichen Schutz, da sie Täter entdecken und in die Flucht schlagen können. Smart-Home-Lösungen unterstützen den Einbruchschutz digital. Zertifizierte Fachleute helfen bei der Beratung und Installation von Sicherheitstechnik Effektiver Einbruchschutz kann verlässlich nur von Experten geplant und installiert werden. Eine erste Anlaufstelle für Informationen bietet die Internetseite der Initiative für aktiven Einbruchschutz www.nicht-bei-mir.de. Dort finden Interessierte auf einer Karte einfach und schnell qualifizierte Sicherheitsunternehmen und Spezialisten in ihrer Nähe.

Foto: Nicht bei mir

Einbruchschutz

Wie Sie Ihr Zuhause vor Einbrechern schützen

Am 29. Oktober 2017 findet der bundesweite Tag des Einbruchschutzes statt. Wenige Tricks können helfen, das Eigenheim vor Einbrechern zu sichern.

Foto: FVSB

KfW-Förderung

Bund erhöht Zuschuss zum Einbruchschutz

Nachdem die Fördermittel in 2016 bereits im dritten Quartal aufgebraucht waren, hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) nun die Zuschüsse der KfW-Bankengruppe für Förderprogramme zum Einbruchsschutz und zur Barrierefreiheit für 2017 aufgestockt.

Foto: Initiative Einbruchschutz

Einbruchstatistik 2015

Beim Einbruchschutz aktiver werden

Weiterhin steigt deutschlandweit die Anzahl an Wohnungseinbrüchen - im vergangen Jahr sogar um zehn Prozent. Dabei zeigt die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) auch, dass über 42,7 Prozent aller versuchten Einbrüche nicht vollendet werden. Dies ist vor allem durch effektive Sicherheitstechnik begründet.

Foto: www.polizei-beratung.de

Polizei

Einbruchschutz zahlt sich aus

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigt auch das Risiko von Wohnungseinbrüchen. Um die Sensibilität für das Thema in der Öffentlichkeit zu fördern, findet am 26. Oktober 2014 bereits zum dritten Mal der „Tag des Einbruchschutzes“ statt.

Special Zutrittskontrolle: Informieren Sie sich rund um den Themenbereich der Zutrittskontrolle

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