Foto: Automatic Systems

Sicherheit und Barrierefreiheit

Erleichterung für Eingeschränkte

Die Politik in Deutschland fordert mehr Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Das setzt ein barrierefreies Arbeitsumfeld voraus. Lifte, Rampen, aber auch entsprechend große Zugänge sollen zunehmend in Unternehmen, Universitäten und an Flughäfen und U-Bahn Stationen integriert werden.

Auf diese Weise wird es beispielsweise Rollstuhlfahrern ermöglicht, ungehindert und selbstständig an ihren Arbeitsplatz zu gelangen. In vielen Institutionen und Unternehmen ist dieser Anspruch jedoch dadurch erschwert, dass ein hohes Sicherheitsrisiko die Implementierung von Personenkontrollen und Sicherheitssperren erfordert, welche meist nicht auf Menschen mit eingeschränkter Mobilität ausgerichtet sind.

Ergänzung

Um beiden Anforderungen gerecht zu werden, brachte das belgische Unternehmen Automatic Systems mit „AccessLane“ eine Schwenktür auf den Markt, die speziell für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sowie für Personen mit Koffern oder sperrigen Gegenständen entwickelt wurde und einen barrierefreien Zugang ermöglicht. Die Türen bestehen aus gehärtetem Glas und das Gehäuse aus Edelstahl. Dank abgerundeter Kanten besteht dadurch insbesondere für Kinder keine Verletzungsgefahr. Das Eingangssystem passt sich aufgrund seines transparenten Designs jeder Umgebung an und kann je nach Wunsch des Kunden individuell gestaltet werden. So lassen sich die Schwenktüren beispielsweise mit einem entsprechenden Logo versehen. Weiterhin stellt die Eingangslösung eine Ergänzung zu den Drehsperren „TR49x“ sowie zu den Sensorschleusen „SmartLane“ und „SlimLane“ dar. Diese Kombina tion bietet nicht nur weitreichenden Schutz, sondern auch technische Vorteile: Das übliche Kontrollsystem bleibt bestehen – der Zutritt erfolgt entweder über ein Kartenlesegerät, nach Betätigung eines Druckknopfes, durch einen Bewegungssensor oder über ein Bedienpult am Empfang. Die Schwenktüre ist mit einer eigenen Software ausgestattet, die sich einfach in das Netzwerk des Kunden einbinden lässt. So ergeben sich die gleichen Features wie bei den Sensorschleusen, beispielsweise eine Ethernet-Schnittstelle. Über einen einfachen Webbrowser können die Besucherzahlen und Zutritte verfolgt werden und von jedem Arbeitsplatz des gleichen Netzwerkes auf diese Überwachungsschnittstelle zugegriffen werden.

Flexibilität

Eine Teilöffnungsfunktion ermöglicht die Türen in voller Durchgangsbreite von 90 Zentimetern zu öffnen, oder nur in einer Breite von 60 Zentimetern, um eine einzelne Person einzulassen. Für einen extra breiten Zugang lassen sich zwei Schwenktüren nebeneinander installieren, wodurch sich eine Durchgangsbreite bis zu 2.100 Millimetern ergibt. Diese Variante dient zur Unterstützung in Fluchtwegsituationen und bietet extra viel Platz für beispielsweise Menschen im Rollstuhl oder große Materiallieferungen.

Unkomplizierter Durchgang

Auch hinsichtlich des Durchgangsmodus gibt es keine Grenzen – die Türen öffnen sich in Durchgangsrichtung und fungieren folglich als Eingang oder als Ausgang. Bei einer Doppelinstallation des Türsystems kann der Zugang sogar zeitgleich und bidirektional erfolgen. Auf diese Weise wird ein schneller und unkomplizierter Zutritt sichergestellt. Gehen mehrere Personen nacheinander durch, bleibt die Tür direkt offen. Erhält eine Person bei sich schließenden Scheiben eine Freigabe, so öffnen die Scheiben unmittelbar wieder und es muss nicht jeder Durchgang abgewartet werden. Insbesondere zu Stoßzeiten bei Arbeitsbeginn oder -ende sowie bei großen Menschenmengen stellt diese Funktion eine Zeitersparnis dar.

Benutzerfreundlichkeit

Neu sind die Piktogramme in der Drehsäule, welche für eine nutzerfreundliche und unkomplizierte Bedienung sorgen. Anhand der Farbe erkennt der Nutzer, ob der Eingang kontrolliert wird, frei oder gesperrt ist, gerade initialisiert wird oder ausgeschaltet ist. Je nach Modus leuchtet das halbrunde Piktogramm in weiß, grün, rot oder blau auf. Im Notfall kann diese Benutzerführung Leben retten, da der Durchgang deutlich markiert wird. Wie alle anderen Produkte von Automatic Systems wurde „Access-Lane“ unter Beachtung höchster Sicherheitsstandards entwickelt. In Kombination mit einer Brandmeldeanlage, einem Fluchtwegterminal oder bei Stromausfall sind die Schwenktüren frei zu öffnen. Außerdem sind alle Produkte des belgischen Herstellers CE-zertifiziert.

Drehsperren vom Typ Trilane 2 und zwei Schwenktüren vom Typ Accesslane sichern den Zutritt zum Verwaltungsgebäude der Stadtwerke.
Foto: PSE Technik

Personenvereinzelung

Geregelter Zutritt erhöht Sicherheit bei Stadtwerken

PSE Technik installierte Zutrittskontrolllösungen aus dem Hause Automatic Systems bei den Stadtwerken Aachen.

Foto: Automatic Systems

Automatic Systems

Zutrittskontrolle in optimierter Form

Ende dieses Jahres wird die „SlimLane 950“ von Automatic Systems in einer optimierten und zukunftsweisenden Version erhältlich sein.

Foto: Automatic Systems

Sensorschleusen bei SQS in Köln

Kompatibel statt komplex

Am Hauptsitz der seit 30 Jahren bestehenden SQS Software Quality Systems AG in Köln arbeiten 150 Mitarbeiter täglich daran, Geschäftsrisiken mit standardisierten Methoden und industrialisierten Automatisierungslösungen zu identifizieren und zu mindern.

Foto: Automatic Systems

Automatic Systems

Schleusen und Fahrzeugsperren im Fokus

Automatic Systems wird auf der Security 2016 sein Angebot an Sicherheitsschleusen und Drehsperren präsentieren. Für die Freigeländesicherung rücken Schranken, Straßensperren, Poller sowie Drehkreuze in den Fokus.