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Blickfeld, Hersteller von Hard- und Software für smarte Lidar-Lösungen, erhält finanzielle Unterstützung durch die Europäische Investitionsbank.
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Blickfeld, Hersteller von Hard- und Software für smarte Lidar-Lösungen, erhält finanzielle Unterstützung durch die Europäische Investitionsbank.

Unternehmen

Europäische Investitionsbank finanziert Blickfeld

Die Europäische Investitionsbank (EIB) unterstützt das Hochtechnologie-Unternehmen Blickfeld finanziell mit 15 Mio. EUR.

Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt der Blickfeld GmbH, einem Hersteller von Hard- und Software für smarte Lidar-Lösungen, 15 Mio. EUR zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des Venture-Debt-Programms der EIB, das auf den besonderen Finanzierungsbedarf wachstumsstarker innovativer Unternehmen zugeschnitten ist. Abgesichert ist die Finanzierung durch eine Garantie des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (Efis), bekannt auch als „Juncker-Plan“.

Blickfeld erhält Unterstützung durch Europäische Investitionsbank

Lidar steht für Light Detection and Ranging und ist eine Methode zur Umfelderfassung. Dabei wird Licht in Form eines gepulsten Lasers eingesetzt, um Objekte zu erkennen, zu kategorisieren und zu zählen. Lidar-Sensoren erzeugen präzise, dreidimensionale Informationen über die Form und Oberflächeneigenschaften der umgebenden Objekte. Zum Einsatz kommen soll Lidar künftig verstärkt beim autonomen Fahren und zahlreichen industriellen Einsatzzwecken.

Die Technologie wird bereits bei der datenschutzgerechten Erfassung von Fahrzeug- und Passantenströmen auf Verkaufsflächen und an öffentlichen Plätzen eingesetzt, außerdem zur Optimierung des Verkehrsflusses, in der Stadtplanung (Smart City) und zur Reduktion von Falschalarmen in Gebäude- und Sicherheitssystemen. Die detailgenaue dreidimensionale Erfassung der Umgebung kann zudem die Vermessung von bisher nur aufwendig und kostenintensiv quantifizierbaren Materialien wie Zuckerrüben, Dünger oder Recyclingmaterialien erleichtern.

Blickfeld wird das zusätzliche Kapital einsetzen, um die Entwicklung seiner Lidar-Lösungen beim autonomen Fahren und in verschiedenen Industrieanwendungen noch schneller voranzutreiben und seine Position in internationalen Schlüsselmärkten auszubauen. Die Zahl der Mitarbeitenden liegt heute bei 130 und steigt rasch. In internationalen Märkten wie den USA und China eröffnet das Unternehmen derzeit regionale Büros. Die Technologie wird für den Einsatz in vielen neuen Anwendungen optimiert.

Mit ihrem Venture-Debt-Programm unterstützten sie innovative junge Unternehmen, die langfristiges Wachstumskapital benötigen, um sich voll und ganz auf die Weiterentwicklung ihrer Produkte und deren weltweite Vermarktung zu konzentrieren, sagt EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle, zuständig für das Deutschland-Geschäft und Efsi. Die Finanzierung von Blickfeld zeige das starke Engagement der EIB, innovative Unternehmen in der Frühphase zu unterstützen, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken.

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Innovation und Nachhaltigkeit seien zwei der zentralen Kriterien, die man bei der Entscheidung für eine Finanzierung von Unternehmen und Projekten anlege, betont EU-Kommissar Paolo Gentiloni. Blickfelds 3D-Lidar-Lösungen schafften völlig neue Anwendungsgebiete, sei es beim autonomen Fahren und der smarten Mobilität, in der Bauindustrie oder der Landwirtschaft. Das verschaffe nicht nur den Unternehmen Vorteile im Markt, sondern mache auch die Supply Chain als Ganzes effizienter und nachhaltiger.

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Die Förderung durch die EIB zeuge von der Reife von Blickfeld als Unternehmen und vom Vertrauen, das die Verantwortlichen in das Potenzial ihrer Lidar-Technologie hätten, freut sich Mathias Müller, Gründer und CEO von Blickfeld. Das von der EIB zur Verfügung gestellte Kapital sei für sie das ideale Finanzierungsinstrument, um noch rascher zu expandieren. Sie seien davon überzeugt, dass ihre Lidar-Lösungen für zahlreiche Branchen einen echten Unterschied bedeuteten, und man freue sich sehr, dass die EIB darin eine wichtige innovative Technologie zur Stärkung des Standorts Europa erkannt hätte.

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